Spielberichte OÖ Landesliga


UHC lange auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter

 

Mittwoch, 19. Jänner (Riedenburg): Oberösterreichische Landesliga:

Edelweiß Linz – UHC Salzburg 34:30 (17:14)

UHC-Kader (Tore): Rusche (10), Dominik Feichtinger (7), Mark Feichtinger (6), Tomala (4), Pac (2), Hofmann (1); Tor: Manhart

 

Es war kein Sieg, aber ein „moralischer Erfolg“ und ein versöhnlicher Abschluss des Grunddurchgangs in der Oberösterreichischen Handball-Landesliga: Im Nachtragspiel beim heuer souveränen Tabellenführer Edelweiß Linz musste der UHC Salzburg zum zweiten Mal in Folge mit dem Minimum eines Sieben-Mann-Kaders auskommen – und hielt sich dafür gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber sehr ordentlich. Nach schwacher Anfangsphase mit 7:13-Rückstand spielten die Salzburger in der Folge auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter mit und kamen durch einen Kraftakt kurz vor der Pause wieder von 10:17 auf 14:17 heran. In der zweiten Spielhälfte lautete der Spielstand sogar zwischenzeitlich 24:24 (45.)

ehe Edelweiß wieder auf fünf Tore davonziehen konnte und diesen Vorsprung bis zum Ende verteidigte. Der UHC darf nach einer geschlossen starken Mannschafts-leistung durchaus optimistisch dem kommenden Heimspiel in der Regionalliga West entgegensehen – am Samstag gegen Wels/Lambach (Riedenburg, 19) sollten auch wieder einige Wechselspieler mit an Bord sein.


20 Minuten in Unterzahl und Feldspieler im Tor – trotzdem siegt der UHC beim Schlusslicht Traun


Sonntag, 16. Jänner (Traun): Oberösterreichische Landesliga:

SK Traun – UHC Salzburg 36:37 (20:20)

UHC-Kader (Tore): Rusche, Zeppezauer (je 8), Holzner, Mark Feichtinger, Dominik Feichtinger (alle 5), Musija (4), Hofmann (2); im UHC-Tor wechselten

sich die Feldspieler Dominik und Mark Feichtinger ab

 

Eine tolle kämpferische Leistung der UHC-Handballer in der Oberösterreichischen Landesliga wurde am Sonntag mit dem knappen 37:36-Erfolg beim SK Traun belohnt. Die ersatzgeschwächten Salzburger hatten nur noch sieben Spieler und keinen einzigen Goalie im Kader, stattdessen hüteten abwechselnd die beiden Aufbau-Spieler Mark und Dominik Feichtinger das Tor. Damit nicht genug, erhielt Flügelspieler Michi Holzner 20 Minuten vor Schluss seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und die obligatorische rote Karte. Der UHC musste also das restliche Drittel der Partie in Unterzahl bestreiten. Fazit: Wenn die Begegnung auch kein spieleri-scher „Testlauf“ für die kommenden (schwierigen) Aufgaben in der Landesliga und der Regionalliga West war, so bewies das letzte UHC-Aufgebot zumindest tolle Moral und hatte sich den knappen Sieg am Ende redlich verdient.

 

Doch noch ein Spiel bei Edelweiß: Zum Abschluss des Grunddurchgangs folgt am Mittwoch 19.1. (20.15 Uhr) das Auswärtsspiel beim Tabellenführer Edelweiß Linz, das ursprünglich nach Spielabsage durch den UHC (Grippewelle) mit 12:0 für Linz gewertet worden war – nach Begutachtung der ärztlichen Atteste hat der Verband aber dem UHC-Einspruch stattgegeben und einen neuen Spieltermin vereinbart. Drei Tage später empfängt der UHC in der Westliga mit dem OÖ Vizemeister

SG Wels/Lambach ein weiteres Spitzenteam (Sa, 22. 1., Riedenburg, 19 Uhr).


UHC Salzburg verliert auch das

Heimspiel gegen die SG Wels/Lambach

 

Sonntag, 19. Dezember (Riedenburg): Oberösterreichische Landesliga:

UHC Salzburg – SG Wels/Lambach 32:36 (15:17)

UHC-Kader (Tore):

Deinhamer (7), Dominik Feichtinger, Tomala, Zeppezauer (alle 5), Pitsch, Mark Feichtinger (je 4), Pac, Hofmann (je 1); Tor: Lichtenegger (18. – 27., 36. – 47.), Manhart (1. – 17., 28. – 35., 48. – 60.)

 

Besser als erwartet schlug sich der UHC Salzburg nach einer „trainingslosen“ Woche gegen den Oberösterreichischen Vizemeister und Favoriten Wels/Lambach, der Sieg schien allerdings nur in zwei Spielphasen in Griffweite: Zu Beginn der Partie, als die Gastgeber mit 6:3 in Führung lagen und diese erst in der 16. Minute wieder abgeben mussten, bzw. nach einer Aufholjagd in der Schlussphase (von 28:32 auf 31:32 zwischen 57. und 58. Minute). Am Ende hatte aber doch wieder die SG Wels/Lambach die Nase vorn – und das mit exakt der gleichen Tordifferenz wie bei der 29:33-Auswärtsniederlage des UHC Salzburg.


Kantersieg gegen dezimierte Vöcklabrucker

 

 

Samstag, 11. Dezember (Riedenburg): Oberösterreichische Landesliga:

UHC Salzburg – Union Vöcklabruck 45:17 (21:6)

UHC-Kader (Tore): Zeppezauer (11), Dominik Feichtinger, Pitsch, Tomala, Pac, Deinhamer (alle 5), Musija (4), Mark Feichtinger (3), Hofmann (2); Tor: Manhart.

 

Dass nicht nur der UHC zur Winterzeit mit Kaderproblemen zu kämpfen hat, bewies am Samstag der Gegner der Salzburger in der Oberösterreichischen Handball-Landesliga. Mit einem Spieler zu wenig angereist, musste das Team von Union Vöcklabruck die ganze Partie in 6-gegen-7-Unterzahl absolvieren. Die Gastgeber nutzten diesen Vorteil und kamen zu einem jederzeit ungefährdeten 45:17-Kantersieg. Zwar wurden beim UHC besonders in der Anfangsphase wieder einmal zu viele Chancen benötigt, um zum Torerfolg zu kommen (2:0 nach sechs Minuten bzw. 4:1 nach zehn Minuten), aber mit Fortdauer der Begegnung wurde auch die Wurfquote besser. Fazit: Eine unter diesen Umständen gute Partie, weil der UHC Salzburg ebenfalls einige Spieler vorgeben musste (so stand zum Beispiel kein einziger gelernter Kreis auf dem Feld). Und weil der UHC auch nach hoher Führung und trotz des Wissens um die permanente Überzahl, das oft einen gewissen „Schlendrian“ zur Folge hat, die meiste Zeit der Partie konzentriert und torhungrig zu Werke ging. Besonders effektiv war dabei der elffache Torschütze Patrick Zeppezauer, der seine Chancen sowohl im Gegenstoß als auch vom Flügel und vom Siebenmeterpunkt zumeist sicher verwertete.


Donnerstag, 25. November: Oberösterreichische Landesliga,

10. Runde:

UHC Salzburg – SG Linz/Neue Heimat 22:29 (10:9)

Tore: Feichtinger D. (6), Zeppezauer (4), Rusche, Pac (je 3), Tomala, Feichtinger M.,

Musija (je 2), Deinhamer (1), Pitsch, Stock;

Tor: Lichtenegger (1.-40., 53.-60.); Lugstein (40.-53.)

 

Mit einer Niederlage im direkten Duell um Platz vier gegen SG Linz/Neue Heimat verabschiedet sich der UHC Salzburg endgültig vom Meister-Play-off in der Oberösterreichischen Landesliga. Da der UHC im direkten Duell (das bei Punktegleichstand zählt) das Nachsehen hat, müssten in den letzten vier Runden noch fünf Punkte aufgeholt werden, d.h. SG Linz/Neue Heimat müsste dreimal verlieren, was sehr unwahrscheinlich ist.

 

Zum Spiel: Der UHC Salzburg startete mit einer sehr starken Abwehrleistung in das Spiel, gegen die kompakte Abwehr gab es für die Linzer kaum ein Durchkommen und wenn, dann war der sehr stark spielende Torhüter Wolfgang Lichtenegger zur Stelle. Allerdings konnten auch im Gegenzug keine Tore erzielt werden, somit stand es nach 11 Spielminuten immer noch 1:1. Es dauerte dann bis zur 16. Minute bis der UHC sein zweites Tor erzielen konnte. Danach fanden die UHC-Akteure im Angriff aber immer besser ins Spiel und der UHC konnte nach 23 Minuten erstmals einen drei Tore-Vorsprung (8:5) herausspielen. Durch zwei Unterzahlspiele verkürzten die Linzer allerdings bis zur Pause auf 10:9.

 

Nach der Pause hatte der UHC Salzburg wieder den besseren Start und konnte auf 12:9 (32.) davonziehen. Durch Fehler im Angriff kamen die Linzer aber neuerlich heran und erzielten nach 40 Minuten den Ausgleich zum 14:14. In der 40. Minute verletzte sich dann Torhüter Lichtenegger bei einer Abwehraktion und musste ausgetauscht werden. Der Gegner stellte außerdem auf Manndeckung gegen Dominik Feichtinger um und leider riss wieder einmal der Faden im UHC-Spiel. Im Angriff wurden zu viele Fehler gemacht und auch die Abwehr agierte nicht mehr so souverän wie in der ersten Halbzeit. Innerhalb von nur sieben Minuten konnten die Linzer einen 6-Tore-Vorsprung herausholen (16:22). Der UHC bemühte sich diesen wieder zu verkürzen, aber immer wenn man wieder etwas herankam, wurden die Chancen im Angriff leichtfertig vergeben und der Gegner kam im Gegenzug zu leichten Kontertoren. Endstand nach 60 Minuten, 22:29 aus Sicht der Heimmannschaft.

 

Das Spiel spiegelte eigentlich den gesamten Saisonverlauf wider. Der UHC Salzburg spielt in der Abwehr gut und mit viel Einsatz, im Angriff werden aber zu viele Fehler gemacht und teilweise sehr unroutiniert agiert. Die Langzeitausfälle der Routiniers Daniel Röse (berufliche Ausbildung) und Ex-Kapitän Christian Schnöll (langwierige Sprunggelenksverletzung) können leider, vor allem im Angriffsspiel, nicht kompensiert werden. Damit bleibt dem UHC wohl der bittere Gang ins untere Play-off nicht erspart.


UHC erstmals auf Play-off-Platz: Goalie Lugstein legt Grundstein für 35:16-Kantersieg über Eferding


Samstag, 13. November (Riedenburg):

Oberösterreichische Landesliga:

UHC Salzburg – HC Eferding 35:16 (17:5)

UHC-Kader (Tore): Mark Feichtinger, Zeppezauer (je 6), Dominik Feichtinger (5), Tomala (4), Pitsch, Holzner, Pac (alle 3), Deinhamer (2), Röse, Rusche, Musija (alle 1);

Tor: Lugstein (1. – 60.), Manhart

 

Mit einem Auftakt nach Maß ist der UHC Salzburg am Samstag in die Rückrunde der Oberösterreichischen Handball-Landesliga gestartet. Revanche war angesagt, nachdem es beim Saisonstart in Eferding eine bittere 28:29-Niederlage gegeben hatte, und die Revanche ist im Heimspiel auf der ganzen Linie geglückt. Schon zur Pause hatte der mit kompromisslosem Tempohandball anrennende UHC die Gäste aus Eferding mit 17:5 „überrollt“, und auch nach dem Seitenwechsel ließ diesmal die Konzentration nicht nach. Mit dem 35:16-Kantersieg steht der UHC Salzburg erstmals in dieser Saison auf einem der vier vorderen Tabellenplätze, die zum Ende des Grunddurchgangs zur Teilnahme am Meister-Play-off berechtigen.
Der Grundstein für den klaren Erfolg der Hausherren wurde durch eine heraus-ragende Leistung von Goalie Wolfgang Lugstein und einen wichtigen taktischen Schachzug von Trainer Herbert Wagner gelegt. Lugstein, der zuletzt bei den „Alten Herren“ des UHC 2 gespielt hatte und erst heuer sein Comeback in der „Ersten“ des UHC feierte, bot seine mit Abstand beste Saisonleistung und brachte die Eferdinger mit Glanzparaden in Serie zur Verzweiflung – egal ob die Würfe aus dem Rückraum kamen, oder aus sechs Metern auf sein Gehäuse abgefeuert wurden. Lediglich fünf Gegentreffer in der ersten Hälfte sprechen eine deutliche Sprache.
Stichwort Taktik: UHC-Trainer Herbert Wagner entschied sich diesmal dafür, den Eferdinger Dreh- und Angelpunkt Ugis Vikstrems (ehemaliger HLA-Spieler) von Beginn an per Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Eine in doppelter Hinsicht richtige Entscheidung: zum einen gelang dem Spielmacher der Oberösterreicher kein einziges Tor, zum anderen konnte Vikstrems dadurch auch seine Mitspieler kaum einmal gefährlich einsetzen (im Auswärtsspiel einer der Hauptgründe für die UHC-Niederlage). Die Konsequenz war ein in der Deckung bärenstarker UHC Salzburg, der als Folge auch im Angriff befreit aufspielte und mit einer deutlich besseren Chancenverwertung als in den letzten Partien glänzte. Zwischenzeitlich konnte man regelrecht von einem „Spielrausch“ sprechen, in dem den Salzburgern alles aufging – in dieser Phase fanden selbst überhastete Angriffe und Würfe aus an und für sich schlechten Positionen den Weg ins Eferdinger Tor. Bezeichnend: Bis auf die Torhüter konnten sich alle UHC-Spieler in die Scorerliste eintragen.

UHC Salzburg mit dritter

Niederlage im vierten Auswärtsspiel

 

Samstag, 30. Oktober (Wels): Oberösterreichische Landesliga:

SG Wels/Lambach – UHC Salzburg 33:29 (18:14)

UHC-Kader (Tore): Deinhamer (9), Zeppezauer, Dominik Feichtinger (je 6), Rusche (4), Holzner (3), Pitsch (1), Stock, Musija, Tomala;

Tor: Lugstein (54. – 60.), Manhart (1. – 53.)

 

Die Überraschung ist ausgeblieben: Im vierten Auswärtsspiel der laufenden Meisterschaft kassierten die UHC-Handballer die dritte Niederlage – wenn auch gegen den bislang härtesten Gegner in Auswärtspartien. Der oberösterreichische Vizemeister Wels/Lambach setzte sich in einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung in Wels mit 33:29 durch und profitierte dabei von einer starken Anfangsphase sowie einem Zwischenspurt kurz vor der Pause. Da hatte der UHC nach anfänglichem Rückstand (4:8, 5:9) bereits zum 12:12 und 14:14 (24. Minute) ausgeglichen, fing sich aber trotz zweiminütigem Überzahlspiel in der Schluss-phase der ersten Spielhälfte noch vier Tore zum 14:18-Pausenstand ein.

 

Die SG Wels/Lambach war an diesem Tag kein übermächtiger Gegner. Das spürten in der zweiten Hälfte auch die UHC-Spieler, die sich immer wieder auf zwei Tore herankämpften. Allerdings kam dabei ein gewisser Jo-Jo-Effekt zum Tragen: Zwei Tore Rückstand, vier Tore Rückstand, zwei Tore Rückstand, vier Tore Rückstand . . . und das fast über die komplette zweite Halbzeit hinweg. Die Salzburger Deckung stand nun recht ordentlich, aber in Summe unterliefen beiden Teams viele Fehler, die von Wels/Lambach häufig zu leichten Kontertoren genutzt wurden. Da dem UHC auch der psychologisch so wichtige Anschlusstreffer nicht gelingen wollte, spielten die Gastgeber die Partie schließlich sicher nach Hause.

 

 

Zwischenfazit: Nach zwei knappen Auswärtsniederlagen gegen „leichtere“ Gegner und einer ungünstigen Startauslosung (4 Auswärtsspiele, 2 Heimspiele) sind die Salzburger vorerst auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht, das Saisonziel „Meister-Play-off“ (Top-4-Teams) ist aber noch immer erreichbar. Schon nach den kommenden zwei Heimspielen gegen Traun und Eferding könnte es in der Tabelle wieder weitaus freundlicher aussehen.


Pflichtsieg“ in Vöcklabruck ist zugleich

der erste Auswärtserfolg des UHC Salzburg

 

 

Samstag, 23. Oktober (Vöcklabruck): Oberösterreichische Landesliga:

Union Vöcklabruck – UHC Salzburg 27:38 (16:18)

UHC-Kader (Tore): Pitsch (11), Dominik Feichtinger (10), Zeppezauer (6), Stock, Holzner (je 3), Musija, Tomala (je 2), Hofmann (1); Tor: Manhart

 

Der Bann ist gebrochen – nach zwei knappen Auswärtsniederlagen haben die Handballer des UHC Salzburg mit einem 38:27-Erfolg in Vöcklabruck die ersten Punkte in der Fremde geholt und damit auch den Anschluss an die vier Plätze fürs Meister-Play-off gewahrt. Das deutliche Resultat war allerdings schmeichelhaft, vor allem in der Abwehr konnte der UHC lange nicht überzeugen. Die Torhüter- und Defensivleistungen waren – vor allem in der ersten Halbzeit – weit von den bislang besten Saisonleistungen der Salzburger entfernt. Auf der anderen Seite gab es aber auch eine äußerst positive Überraschung: „Edelreservist“ Ricardo Pitsch, der in den bisherigen Meisterschaftsspielen noch wenig Einsatzzeiten von Trainer Herbert Wagner bekommen hatte, überzeugte auf der linken Aufbauseite mit viel Zug zum Tor und einer guten Wurfausbeute – am Ende glänzte Pitsch mit seinen elf Treffern noch vor Dominik Feichtinger als Topscorer des UHC Salzburg. Die fehlenden Mannschaftsstützen Mark Feichtinger, Florian Deinhamer (Aufbau), Christian Schnöll (Flügel) und Christian Rusche (Kreis) wurden in diesem Spiel zwar erwartungsgemäß vermisst, aber durch die nachgerückten Spieler – wie Linkshänder Armin Musija und Jugendspieler Niki Hofmann – bestens vertreten.


Tabellenführer Edelweiß Linz

setzt Siegesserie auch in Salzburg fort

 

 

Sonntag, 17. Oktober (Riedenburg): Oberösterreichische Landesliga:

UHC Salzburg – Edelweiß Linz 22:33 (11:16)

UHC-Kader (Tore): Mark Feichtinger, Tomala (je 5), Dominik Feichtinger (4), Zeppezauer (3), Deinhamer (2), Rusche, Stock, Schnöll (alle 1), Pac, Holzner, Pitsch, Musija; Tor: Lugstein (28. – 60.), Manhart (1. – 27.)

 

Edelweiß Linz bleibt das Team der Stunde in der Oberösterreichischen Handball-Landesliga. Der Tabellenführer, der bislang kein Spiel mit weniger als zehn Toren Differenz gewann, setzte sich auch beim UHC Salzburg klar durch. Die Gastgeber konnten die Partie nur zirka 20 Minuten lang offen halten und unterlagen am Ende verdient mit 22:33 (11:16). Edelweiß Linz präsentierte sich dabei ebenso spiel- wie wurfstark, zudem stand auch die Abwehr rund um den starken Linzer Goalie Arnold Zuschrott sattelfest. Beim UHC lief es immer dann gut, wenn die Abwehr des Gegners – wie man es sich vorgenommen hatte – mit viel Tempo ausgehebelt wurde, das gelang jedoch in Summe viel zu selten (zumal auch viele „hundert-prozentige“ Chancen vergeben wurden).


UHC auswärts noch ohne Glück – wieder

Niederlage mit nur einem Tor Differenz

 

Sonntag, 10. Oktober (Linz-Kleinmünchen): Oberösterreichische Landesliga:

SG Linz/Neue Heimat – UHC Salzburg 28:27 (13:13)

UHC-Kader (Tore): Dominik Feichtinger (8), Tomala (6), Mark Feichtinger (4), Stock (3), Deinhamer, Zeppezauer (je 2), Rusche, Pitsch (je 1), Holzner, Hofmann, Christian Schnöll; Tor: Lugstein (30. – 39.), Manhart (1. – 30., 40. – 60.)

 

Das zweite Auswärtsspiel des UHC Salzburg in der Oberösterreichischen Landes-liga brachte auch die zweite Niederlage – und wieder fehlte am Ende nur ein Tor zum Punktgewinn. In der erwartungsgemäß ausgeglichenen Begegnung konnte sich 60 Minuten lang kein Team entscheidend absetzen. Einmal führte der UHC mit 8:6, dann lagen wieder die Linzer Gastgeber mit 12:9 voran und schließlich ging es mit einem 13:13 in die Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Hälfte führte dann wieder der UHC Salzburg mit 19:17 (37. Minute), ehe nach einer neuerlich ausgeglichenen Phase wiederum ein Drei-Tore-Vorsprung der Linzer folgte (26:23 nach 53 Minuten). Dieser Vorsprung sollte sich allerdings im weiteren Spielverlauf als vorentscheidend herausstellen. Das Gästeteam aus Salzburg kämpfte zwar bis zum Schluss um zumindest einen Punkt, schaffte aber nicht mehr den Ausgleich.

 

Hauptgrund der UHC-Niederlage war einmal mehr die schwache Wurfausbeute, kombiniert mit technischen Fehlern im Angriff, wodurch die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit einige ihrer gefährlichen Konter laufen konnten. Gegen Ende der zweiten Halbzeit stand dann auch die Abwehr des UHC immer schlechter, sodass Linz-Topscorer Ronald Berger nach nur einem Tor in Halbzeit eins noch auf insgesamt neun Treffer kam. Fast völlig abgemeldet waren die Flügelspieler des UHC, die aus dem Spiel heraus gemeinsam nur ein einziges Tor erzielten.


Erfolgreiche Heimpremiere des UHC Salzburg

nach Härte- und Abwehrschlacht gegen Urfahr

 

 

Sonntag, 3. Oktober (Riedenburg): Oberösterreichische Landesliga:

UHC Salzburg – ASKÖ HC Urfahr 28:22 (12:10)

UHC-Kader (Tore): Tomala (8), Deinhamer (6), Holzner (4), Mark Feichtinger (3), Christian Schnöll, Rusche, Stock (alle 2), Zeppezauer (1), Pac, Hofmann, Pitsch;

Tor: Küper (1. – 12., 39. – 55.), Manhart (13. – 38., 56. – 60.)

 

Mit einer unübersehbaren Leistungssteigerung gegenüber der Auftaktniederlage in Eferding haben sich die Handballer des UHC Salzburg bei ihrem zweiten Auftritt in der Oberösterreichischen Landesliga 2010/11 zurückgemeldet. Vor allem die Verteidigung klappte wieder so wie in den besseren Spielen der Saisonvorberei-tung – so landeten die Würfe der stets gefährlichen Urfahraner Rückraumspieler immer wieder im starken UHC-Block oder waren Beute der Salzburger Goalies. Mit dem 28:22-Erfolg gegen ASKÖ HC Urfahr hat der UHC nicht nur einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf ums Meister-Play-off vorgelegt, sondern auch die Ambitionen bekräftigt, die Sporthalle Riedenburg wie in der Vorsaison zu einer so gut wie uneinnehmbaren Festung auszubauen.

 

Dabei hatte die Partie bei weitem nicht nach Wunsch begonnen. Der grippekranke Spielmacher Dominik Feichtinger musste bereits im Vorfeld absagen, und in der ersten Viertelstunde der Partie waren es eher die Gäste aus Urfahr, die sich leichte Vorteile (inkl. eines Drei-Tore-Vorsprungs) erarbeiten konnten. Mit Fortdauer der ersten Halbzeit rührten die Salzburger aber immer mehr Beton in der Deckung an, wenngleich im Angriff noch lange nicht alle Chancen genutzt wurden. Die Aus-wirkung auf den Spielstand war dennoch unübersehbar: aus einem 7:10-Rückstand wurde die verdiente 12:10-Pausenführung, weil vor allem das Zusammenspiel im Rückraum zwischen Mark Feichtinger, Florian Deinhamer und Linkshänder Jacek Tomala bestens funktionierte. Während die Salzburger Angreifer ihre Chancen immer öfter nutzten, vergaben die Linzer etliche „Hundertprozentige“, darunter drei Siebenmeterwürfe.

 

In Hälfte zwei sah es zunächst danach aus, als könnte die Partie noch einmal kippen – aus einer 14:11-Führung des UHC wurde nach einigen Fehlern und zwei Kontern der Gäste der 14:14-Gleichstand. Mehr war an diesem Tag aber nicht mehr drin für die Oberösterreicher. Ausgerechnet die viel gescholtene rechte Flügel- und Aufbau-Seite der Salzburger, die gegen Eferding große Schwächen gezeigt hatte, entschied die Partie frühzeitig zugunsten des UHC. Der achtfache Torschütze Jacek Tomala spielte im rechten Rückraum eine seiner besten Partien im UHC-Dress, traf selbst nach Belieben oder legte gut für Michi Holzner am Flügel auf, der ebenfalls vier Tore zum Sieg beisteuerte. Der UHC Salzburg zog folglich immer weiter davon (17:14, 21:16, 24:19) und hielt über weite Strecken den wichtigen Vier-Tore-Vorsprung, der gegen Ende sogar noch ausgebaut werden konnte.

 

Stichwort Härte- und Abwehrschlacht: Vor allem in der Abwehr schenkten sich beide Mannschaften 60 Minuten lang nichts – dementsprechend gering war letztlich auch die Torausbeute auf beiden Seiten. Viele Aktionen lagen im Bereich der „gesunden Härte“, lediglich Urfahr-Urgestein Günther Gschwentner versuchte wieder einmal vorsetzlich nach einem Wurf per Faustschlag seinen Gegenspieler ernsthaft zu verletzen. Leider setzt der Urfahr-Angreifer seine unsportlichen Attacken stets so geschickt, dass die Schiedsrichter nur selten etwas mitbekommen. Der Grund für diesen Nachsatz zum Spielbericht: Bereits zwei UHC-Spielern wurde in den letzten Saisonen von Gschwentner das Nasenbein gebrochen, diesmal erwischte es Lorenz Stock, bei dem die Diagnose am Abend noch ausstand – hoffentlich reiht sich der Salzburger Kreisspieler nicht als drittes Opfer des „Faustkämpfers“ Gschwentner ein.


UHC mit Fehlstart in die Meisterschaft

 

Sonntag, 26. September (Eferding): Oberösterreichische Landesliga:

HC Eferding – UHC Salzburg 29:28 (14:18)

UHC-Kader (Tore):

Zeppezauer (8), Dominik Feichtinger (7), Mark Feichtinger (5), Deinhamer (3), Pitsch, Holzner (je 2), Stock (1), Tomala, Hofmann, Rusche;

Tor: Küper (1. – 50.), Manhart (51. – 60.)

Mit einem kapitalen Fehlstart hat die Meisterschaft in der Oberösterreichischen Handball-Landesliga für den UHC Salzburg begonnen. Beim Vorletzten der Saison 2009/2010, dem HC Eferding, mussten sich die favorisierten Salzburger im sonntägigen Auftaktspiel nach 18:14-Halbzeitführung noch mit 28:29 geschlagen geben. Der UHC war zwar über weite Strecken der Partie überlegen und bis zur

55. Minute ununterbrochen in Führung, konnte sich aber trotz eines mehrfachen Vier-bis-Fünf-Tore-Vorsprungs nicht entscheidend absetzen. Gegen immer nervöser werdende Gäste gelang es Eferding, die Partie in den Schlussminuten noch zu drehen und seit Teilnahme des UHC an der Oberösterreichischen Landesliga den ersten Pflichtspielsieg gegen die Salzburger einzufahren.

 

Beim UHC Salzburg lief es in dieser Begegnung in keinem einzigen „Teilbereich“ nach Wunsch. Die schon zu Beginn nicht gerade sattelfeste Abwehr wurde mit Fortdauer des Spiels immer löchriger. Im Angriff nahmen im Gegenzug die Passfehler und Fehlwürfe zu. Allein drei vergebene Siebenmeter und mehrere Stangenschüsse des UHC unterstützten in der Schlussphase die Aufholjagd der kampfstarken Eferdinger. Unterliefen dem Gegner seinerseits Fehler, verlor der UHC die gewonnenen Bälle häufig ebenso schnell durch technische Fehler, wie sie zuvor gewonnen wurden. Und schließlich schwächten sich die Salzburger noch durch Schiedsrichterkritik und zwei damit verbundene Zweiminutenstrafen, die ebenfalls in der „heißen“ Schlussphase ausgesprochen wurden.