33:25-Erfolg gegen Dornbirn – versöhnlicher Abschluss des UHC Salzburg in der Regionalliga West

 

Samstag, 16. April (Riedenburg): Regionalliga West:

UHC Salzburg – TS Dornbirn 33:25 (14:9)

UHC-Kader (Tore): Pac, Pitsch (je 9), Schnöll (4), Mark Feichtinger (3), Rudolf, Schauli, Lichtenegger, Holzner (alle 2), Hofmann; Tor: Manhart

Mit dem zweiten Sieg – und einem versöhnlichen Abschluss – verabschiedete

sich der UHC Salzburg aus der Westliga-Saison 2010/2011. Feichtinger und Co. schoben sich mit einem 33:25-Heimsieg gegen die TS Dornbirn wieder auf den dritten Platz der Regionalliga-Tabelle. Den Titel hatte sich in der Vorwoche mit dem fünften Erfolg im fünften Spiel die SG Wels/Lambach gesichert.

 

Zum Spiel: Anders als bei den letzten Play-off-Partien der OÖ Landesliga und bei der Westliga-Schlappe in Tirol war heute wieder Verlass auf die Abwehr des UHC. Die starke Salzburger Deckung wurde anfangs nur durch kleinere Unachtsamkeiten oder abgefälschte Würfe überwunden, während sich daraus für den UHC die Möglichkeit zum Konterspiel ergab (vor allem Flügel-Routinier Schnöll nutzte seine Chancen). Bis zur 22. Minute hatten sich die Gastgeber einen 12:6-Vorsprung herausgespielt, der bis zur Pause annähernd gehalten werden konnte (14:9).

 

Theoretisch war das Spiel zehn Minuten nach der Pause bereits entschieden, doch der UHC verlor plötzlich trotz einer klaren 21:10-Führung den Faden. Die Gäste versuchten mit ungestümen Angriffen und verschiedenen Abwehrvarianten zu retten, was noch zu retten war, und die zuvor so souveränen UHC-Akteure ließen sich vom hektischer werdenden Spiel der Vorarlberger anstecken. Als sich der UHC dann auch noch mit überflüssigen Fouls und Zweiminutenstrafen für längere Zeit in Unterzahl brachte, nutzten die Dornbirner ihre Chance, den Abstand wieder zu verkürzen: zunächst von 21:10 auf 21:16, nach 47 Minuten führte der UHC sogar nur noch mit 22:18 und lief Gefahr, die Partie noch zu verlieren.

 

Letztlich behielten aber zumindest die beiden Topscorer Steve Pac und Ricardo Pitsch in dieser heiklen Phase die Nerven, und immer wenn der Vorsprung auf weniger als vier Tore zu schrumpfen drohte, war einer der beiden Neunfach-Torschützen zur Stelle. Nur einmal kam die TS Dornbirn, die zu diesem Zeitpunkt längst auf eine offensive 3-3-Deckung umgestellt hatte, noch gefährlich nahe (in der 55. Minute führte der UHC nur noch 26:23), doch der UHC Salzburg „wollte“ den zweiten Westliga-Sieg nun mit allem verfügbaren Kampfgeist und erhöhte bis zur 58. Minute wieder auf 30:24 – die endgültige Entscheidung.

Westliga-Niederlage nach Halbzeitführung

 

Sonntag, 3. April (Wels): Regionalliga West:

SG Wels/Lambach – UHC Salzburg 31:25 (14:17)

UHC-Kader (Tore): Mark Feichtinger (7), Pitsch, Rusche (je 4), Pac (3), Dominik Feichtinger, Schnöll, Rudolf (alle 2), Hofmann (1); Tor: Manhart

Die SG Wels/Lambach bleibt in der Handball-Regionalliga West ungeschlagen. Zwar sah es eine Halbzeit lang nach einer möglichen Überraschung aus – der UHC Salzburg führte in der Auswärtspartie nach einem starken Auftakt bereits mit 12:7 und ging mit einem 17:14-Vorsprung in die Pause –, danach mangelte es den Gästen aber einmal mehr an der Konstanz, die Leistung über ein ganzes Spiel hinweg durchzuhalten. In der 40. Minute ging Wels/Lambach erstmals in dieser Begegnung mit 20:19 in Führung, in der 52. Minute lautete der Spielstand schon 28:21 für die oberösterreichischen Gastgeber und die Partie war vorzeitig entschieden, ehe dem UHC noch ein wenig Resultatskosmetik gelang. Fazit: Die Leistung der Salzburger ließ dennoch einen Aufwärtstrend erkennen – mit dem in Wels gezeigten Einsatz (und den mitgereisten Spielern) hätte es in der Vorwoche beim HC Tirol wohl ein ausgeglicheneres Spiel gegeben.

 

Gründe für den Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit waren mehrere zu finden: Zum einen ging plötzlich kaum noch etwas vor dem gegnerischen Tor (selbst hundertprozentige Chancen vom Kreis wurden fahrlässig vergeben), zum anderen herrschten über weite Strecken dieser Spielhälfte vor dem Tor des UHC durch die einfallende Sonne in der SH Pernau irreguläre Bedingungen. Erst nach einer UHC-Beschwerde, der Unterbrechung durch die Schiedsrichter und dem Herabfahren der Dreifachturnhallen-Trennwände als „Sonnenschutz“ konnte das Spiel halbwegs fair fortgesetzt werden. Da lag der UHC freilich schon hoffnungslos zurück.

23:33-Debakel: UHC verliert in der Regionalliga

West zum ersten Mal ein Spiel gegen den HC Tirol

 

 

Samstag, 26. März (Innsbruck): Regionalliga West:

HC Tirol – UHC Salzburg 33:23 (20:14)

UHC-Kader (Tore): Zeppezauer (6), Hofmann (5), Dominik Feichtinger, Pac (je 3), Schnöll, Holzner, Rusche (alle 2); Tor: Manhart

Die Überraschung ist ausgeblieben: Aus der zu erwartenden bzw. befürchteten Niederlage der UHC-Handballer in der Regionalliga West ist sogar ein 23:33-Debakel geworden. Zu viele angeschlagene oder beruflich eingespannte Spieler

mit zum Teil mehreren Wochen Trainingspause und eine daraus resultierende „Unform“, die sich in Innsbruck durch alle Mannschaftsteile zog – so präsentierten sich die Salzburger am Samstag in der Westliga-Auswärtspartie beim HC Tirol und kassierten eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage. Für den UHC war dies seit dem Wiederaufleben der Regionalliga West überhaupt die erste Niederlage gegen den HC Tirol. Die Innsbrucker feierten im Gegenzug ihren allerersten Westliga-Sieg in dieser Zeit (vor zwei Jahren hatte der HC Tirol die Regionalliga ausgelassen, im Vorjahr gab es sechs Niederlagen en suite).

 

Eine Spielanalyse erübrigt sich aus UHC-Sicht nahezu. Vor allem die Abwehr war in diesem Spiel de facto nicht vorhanden. Salzburg-Trainer Herbert Wagner: „Der einzige Lichtblick war Nachwuchstalent Niki Hofmann. Wenn wir im nächsten Regionalliga-Spiel am 3. April in Wels so auftreten, werden wir mit 20 Toren Differenz verlieren.“ Durch die schlechtere Tordifferenz gegenüber dem HC Tirol sind die Salzburger Handballer nun sogar auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Regionalliga West: Nach Pausenrückstand

schlägt der UHC Salzburg den HC Tirol mit 27:22

 

 

Sonntag, 27. Februar (Riedenburg): Regionalliga West:

UHC Salzburg – HC Tirol 27:22 (11:13)

UHC-Kader (Tore): Mark Feichtinger, Pitsch (je 6), Deinhamer (5), Zeppezauer, Pac (je 4), Schnöll, Musija (je 1), Rudolf;

Tor: Lichtenegger (14. – 26.), Manhart (1. – 13., 27. – 60.)

 

Der Bann ist gebrochen: Nach den beiden Auftaktniederlagen in Dornbirn (24:25) und gegen Wels/Lambach (21:22) gelang den Handballern des UHC Salzburg am Sonntag im Heimspiel gegen den HC Tirol der erste Saisonsieg in der Regionalliga West. Zwar merkte man den Gastgebern das verletzungsbedingte Fehlen mehrerer Stammspieler deutlich an, doch die verbliebenen zehn Akteure des UHC fanden mit Fortdauer der Begegnung immer besser in die Partie und siegten nach einem 11:13-Pausenrückstand am Ende verdient mit 27:22 (11:13).

 

Zum Spiel: In einer ersten Halbzeit auf mäßigem Niveau (mit vielen technischen Fehlern) klappte bei beiden Teams noch nicht allzu viel. Der UHC Salzburg lag ständig zurück, zum Teil mit drei Toren Differenz (6:9, 8:11, 10:13). Man merkte deutlich, dass die Mannschaft nach der langen Pause in der Oberösterreichischen Landesliga zuletzt keine Spielpraxis hatte und wegen der vielen Verletzten in dieser Konstellation kaum eingespielt war. Vorne ging wenig und wenn, kam auch noch Pech dazu, wie bei zwei Pfostenknallern von Mark Feichtinger. Hinten mangelte es ebenso an der Abstimmung, und beide Goalies kamen überhaupt nicht ins Spiel. Verdienter Pausenstand: 11:13 aus Salzburger Sicht.

 

Über den Kampfgeist fand der UHC schließlich in Hälfte zwei auch ein wenig ins Spiel. Ausgehend von einer deutlich verbesserten Abwehr- und Torhüterleistung, konnte der Rückstand, der zunächst auf 11:14 angewachsen war, Tor um Tor verringert werden. Die erste UHC-Führung in der 40. Minute (16:15) wirkte dann wie eine Moralinjektion, es wurde endlich auch der eine oder andere Gegenstoß gelaufen und der Salzburger Meister agierte um einiges selbstbewusster. Wenn die spielerischen Mittel fehlten oder man sich in der Tiroler Deckung festlief, dann mussten eben Gewaltwürfe her (wie die zwei Kracher unter die Querlatte von Ricardo Pitsch zum 23:20 und Flo Deinhamer zum 25:21). Auch Mark Feichtinger traute sich nun mehr zu, hatte auch mehr Glück mit seinen Würfen und konnte sein Trefferkonto auf sechs Tore erhöhen. Patrick Zeppezauer verwandelte alle drei Siebenmeter gewohnt sicher und Routinier Steve Pac traf vom Flügel und im Gegenstoß, darunter der vielleicht wichtigste Treffer zum 24:20 – mit seiner ersten Vier-Tore-Führung in der 55. Minute war der UHC ab diesem Zeitpunkt endgültig auf der Siegerstraße.

Fazit: Der UHC hat sicher schon besser gespielt, aber (Originalzitat von Trainer Herbert Wagner) „auch schon gegen schlechtere Mannschaften verloren und in dieser Aufstellung eine ordentliche Leistung geboten“. Am Ende steht ein wichtiger Sieg, der in der kritischen Saisonphase mit vielen Verletzten als Motivation für die nächsten Spiele dienen dürfte.

Wie verhext: Zweites Westliga-Spiel, zweite

UHC-Niederlage nach Gegentor in der Schlussekunde

 

 

Samstag, 22. Jänner (Riedenburg): Regionalliga West:

UHC Salzburg – SG Wels/Lambach 21:22 (11:11)

UHC-Kader (Tore): Mark Feichtinger (6), Dominik Feichtinger (4), Holzner, Rusche (je 3), Zeppezauer, Pac (je 2), Schnöll (1), Tomala, Pitsch, Hofmann;

Tor: Lichtenegger (31. – 60.), Manhart (1. – 30.)

 

Es ist wie verhext – der UHC kann in der Regionalliga West nicht gewinnen. Wie in der Auftaktpartie in Dornbirn kassierten die Salzburger nun auch im Heimspiel gegen die SG Wels/Lambach einen Gegentreffer in der Schlusssekunde und blieben trotz einer taktischen Meisterleistung gegen den oberösterreichischen Vizemeister ohne Punktgewinn. Zwar konnte in der dramatischen Schlussphase zunächst der 20:21-Rückstand egalisiert und beim Stand von 21:21 der folgende Angriff der Gäste abgeblockt werden, sodass der UHC Salzburg vier (!) Sekunden vor Schluss noch einmal in Ballbesitz kam. Es folgte aber ein katastrophaler Fehlpass direkt in die Hände des Welsers Felix Hawelka, der frei auf UHC-Goalie Lichtenegger zulaufen konnte und Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene das Siegtor erzielte.

 

Zum Spiel: Das dritte Saisonspiel der beiden Mannschaften (die sich bereits in der Oberösterreichischen Landesliga zweimal begegnet waren) brachte auch für beide Teams einen Negativrekord in der Wurfausbeute. Noch nie hat der UHC Salzburg in den Pflichtspielen der aktuellen Saison so wenige Tore erzielt (weder in der West- noch in der Landesliga) – und Gleiches gilt für die Gäste der SG Wels/

Lambach. In einem von den Abwehrreihen und den Torhütern bestimmten Spiel landeten etliche Würfe im gegnerischen Block, beim gegnerischen Goalie oder wurden die Spielzüge des jeweiligen Gegners bereits im Ansatz unterbrochen;

so vergaben beispielsweise beide Mannschaften je drei Siebenmeterwürfe.

Die Taktik des UHC gegen den starken Welser Rückraum ging dabei von Beginn an nahezu perfekt auf. Anstatt die offensive 4:2-Verteidigung (mit zwei bis auf Manndeckung vorgezogenen Verteidigern) nur phasenweise einzusetzen, kam dieses im letzten Heimspiel gegen Wels erfolgreich „erprobte“ Mittel diesmal fast durchwegs zum Einsatz. Das Achsenspiel der Oberösterreicher wurde dadurch empfindlich gestört und viele Aktionen der Gäste blieben Stückwerk. Das belegt auch die Torstatistik der ansonsten gefährlichsten Wels/Lambach-Angreifer: Hochleitner (112 Saisontore – diesmal nur 4), Röthig (80 Saisontore – diesmal nur 2 Treffer/beide aus Siebenmetern), Nussbichler (1), Michael Wendt (3) etc.

 

Statt den Vorteil dieser starken Defensivleistung zu nutzen und frühzeitig auf die Siegerstraße einzubiegen, waren die Akteure des UHC Salzburg aber ihrerseits zu harmlos und zu wenig spielstark im Angriff bzw. die bekannt aufmerksame Wels/Lambach-Deckung zu stark. Spielereien vor der gegnerischen Abwehr wurden fast umgehend mit Ballverlusten (und bisweilen mit anschließenden Kontertoren) bestraft. Auch die vielfach trainierten Spielzüge des UHC wollten nicht so richtig klappen – entweder rannten sich Feichtinger und Co. in der gegnerischen Deckung fest, oder die Würfe kamen zu unplatziert (als leichte Beute für den Wels-Goalie oder gleich am Tor vorbei). Blieben dann die Gäste ebenfalls in der Deckung des UHC hängen, wurde daraus viel zu selten Kapital geschlagen – entweder machten die Oberösterreicher die Chance mit ihrem guten Rückzugs 

verhalten zunichte, oder der Gegner kam durch technische Fehler der Salzburger gleich postwendend wieder in Ballbesitz.

 

Fazit: Einmal mehr hat sich der UHC mit einem „Hinten hui, vorne pfui“-Spiel um den Lohn der harten Defensivarbeit und letztlich um den möglichen Sieg gebracht.

UHC fehlt der „Killerinstinkt“ – auf klare Führung folgt auch in der Regionalliga die knappe Niederlage

 

Dienstag, 26. Oktober (Dornbirn): Regionalliga West:

TS Dornbirn – UHC Salzburg 25:24 (12:14)

UHC-Kader (Tore): Dominik Feichtinger (8), Deinhamer (4), Mark Feichtinger, Stock (je 3), Tomala, Rusche (je 2), Zeppezauer, Pac (je 1); Tor: Manhart

 

Ist das noch Pech oder doch schon Unvermögen? Im vierten Auswärtsspiel der Saison (3 x Oberösterreichische Landesliga, 1 x Regionalliga West) setzte es für die Handballer des UHC Salzburg zum dritten Mal eine Niederlage mit lediglich einem Tor Differenz. Und wieder war der knappen Pleite eine klare Führung vorausgegangen. In der ersten Hälfte der Partie in Vorarlberg war der UHC die klar bessere Mannschaft und konnte sich Tor um Tor absetzen – bis hin zu einer schon recht komfortablen 12:7- und 13:8-Führung. Anstatt danach konzentriert weiterzuspielen, wollte der UHC Salzburg jedoch mit der „Brechstange“ den Sieg sicherstellen. Die Angriffszeiten wurden immer kürzer, die Würfe kamen immer unvorbereiteter und die Fehler häuften sich. Dornbirn nahm dieses „Angebot“ dankend an und konnte den Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore verkürzen.

 

In der zweiten Hälfte wiederholte sich zunächst das Szenario – der UHC zog davon und führte 19:15 (39. Minute), doch danach riss der Faden endgültig. Im Angriff lief immer weniger zusammen, und obwohl auch die Vorarlberger Gastgeber in der Offensive keine Glanzleistung vollbrachten, gelang Dornbirn in der 47. Minute erstmals der Ausgleichstreffer (21:21). Beide Teams vernebelten in dieser Phase etliche hundertprozentige Chancen oder begingen technische Fehler (darunter zu viele falsche Kreissperren beim UHC), bei Dornbirn waren es jedoch etwas weniger Fehlwürfe (was nach einigen ungeschickten Attacken der Salzburger auch an einem Übergewicht bei den Siebenmeterwürfen lag). Konsequenz war eine 23:21-Führung der Vorarlberger, doch der UHC kämpfte sich noch einmal zurück, um in der dramatischen Schlussphase erst recht den Kürzeren zu ziehen...

23:23 in der 58. Minute, dann ein Angriff von Dornbirn, der Wurf wird gehalten, aber der Abpraller landet wieder bei den Gastgebern und führt zum 24:23. Die Salzburger spielen sich daraufhin noch einmal eine Chance heraus, bejubeln schon das Tor, aber es gibt „nur“ Siebenmeter. UHC-Kreisspieler Lorenz Stock behält vom Siebenmeter-Punkt aus trotzdem die Nerven und trifft nach 59:48 Minuten zum 24:24-Ausgleich. Doch dann gelingt es den Salzburgern nicht, den letzten Angriff der Dornbirner zu unterbinden – aus zehn Metern kommt noch einmal

ein Spieler der Gastgeber zum Wurf und hämmert den Ball mit seinem ersten gefährlichen Wurf des Abends zwei Sekunden vor Spielende zum 25:24 für die

TS Dornbirn ins UHC-Tor.

Startschuss zur Regionalliga West: UHC gleich zum Auftakt mit der schwierigen Auswärtshürde Dornbirn

 

 

Dienstag, 26. Oktober: Regionalliga West:

TS Dornbirn – UHC Salzburg (Messehalle Dornbirn, 18.00 Uhr)

 

Nach zwei Tagen Pause wartet bereits am Nationalfeiertag das nächste Spiel auf den UHC Salzburg – die schwierige Auftaktpartie in der Regionalliga West (mit TS Dornbirn/V, HC Tirol/T, SG Wels/Lambach/OÖ und dem UHC Salzburg/S). Gegner TS Dornbirn war im Vorjahr zunächst wegen Spielermangel nicht zur Partie in Salzburg angereist, erwies sich aber im Auswärtsspiel als erwartet harter Brocken und konnte vom UHC Salzburg nur knapp mit 24:21 bezwungen werden. Auch diesmal ist in dieser Begegnung auf Augenhöhe sicher alles möglich.

 

Ein Blick zurück: Der UHC Salzburg beendete die Westliga 2009/2010 mit nur einer Niederlage als Vizemeister und verpasste somit den Aufstieg in die Handball-Bundesliga um lediglich zwei Tore (25:32-Niederlage in Traun, 31:26-Heimsieg gegen Traun). Überhaupt stellte die Regionalliga für die Salzburger in den letzten Jahren ein Wechselbad der Gefühle dar. Bei der noch inoffiziellen Premiere (die nicht für die Bundesliga-Qualifikation berechtigte) konnte der UHC Salzburg den Wettbewerb sogar gewinnen, in der Saison 2008/2009 (ohne Tirol) gab es dann in vier Spielen ebenso viele Niederlagen – während es im Vorjahr mit besagtem Vizemeister-Titel wieder (fast) nach Wunsch lief. Westliga-Champion SK Traun stieg dann trotz der Play-off-Niederlage gegen Ostliga-Meister Trofaiach sogar noch in die Bundesliga auf, da durch Umwälzungen im Handball-Oberhaus (Teamrückzug, Gründung einer Spielgemeinschaft) ein zweiter Aufstiegsplatz frei wurde.