Sonntag, 4. Februar (Anzing):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

SV Anzing III – UHC Salzburg  33:35 (12:15)

UHC-Kader (Tore): Milinovic (13), Seelig (5), Huber, Harbas, M. Hauch (alle 3), Kugler, Musil, Holubek, Richter (alle 2), Pac; Tor: Ebner, Klettner.

 

Überraschung durch die UHC-Handballer: Mit einem „Start-Ziel-Sieg“, bei dem der UHC nie in Rückstand geriet, setzten sich die Salzburger 35:33 (15:12) beim SV Anzing III durch. Etwas überraschend kam der erst zweite Auswärtssieg der Saison nicht nur aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses (der UHC war zu Hause in ein 27:42-Debakel geschlittert), sondern auch wegen der vielen Ausfälle, die kompensiert werden mussten. „Vor allem im Rückraum fehlten uns einige Stammspieler, aber durch eine geschlossen starke Teamleistung konnten wir dieses Manko wettmachen“, freute sich das erfolgreiche UHC-Trainerduo Kai Heep/Stefan Pac, das sich auch taktisch gut auf das Spiel vorbereitet hatte. Waren die Salzburger im Heimspiel noch vom Anzinger Konterspiel „überrannt“ worden, war der UHC diesmal konzentrierter im Angriff und stand sicherer in der Abwehr. So gelang es den Gästen, über weite Strecken der zweiten Hälfte den Drei-bis-vier-Tore-Vorsprung zu halten. Auch von einem kurzen Schrecken in den Schlussminuten, als Anzing noch einmal auf 33:34 verkürzte, blieb der UHC letztlich unbeeindruckt und siegte verdient.


Samstag, 27. Jänner (Holzkirchen):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

SF Föching – UHC Salzburg  26:25 (15:11)

UHC-Kader (Tore): Milinovic (8), Gentz, Hackenbuchner (je 4), Gorbach, Pac (je 3),

Holubek (2), Schnöll (1), Huber, Harbas, Kugler; Tor: Ebner, Klettner.

 

Das Auf und Ab des UHC in der Bayerischen Bezirksliga geht weiter. Nach zuvor 5:1 Punkten aus den letzten drei Spielen gab es für die Salzburger Handballer nun wieder eine denkbar knappe 25:26-Niederlage beim Verfolger SF Föching. Zwar startete der UHC beim Stand von 21:26 in den letzten fünf Spielminuten wieder einmal eine Aufholjagd bis zum 25:26, doch trotz Ballbesitz und Überzahl in der Schlussphase wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. „Es wäre definitiv mehr drin gewesen, aber wir haben das ganze Spiel hindurch zu viele individuelle Fehler gemacht und dadurch zu viele Turnover zugelassen“, trauerte Spielertrainer Stefan Pac einem besseren Resultat nach.


Samstag, 20. Jänner (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TSV Trudering  29:26 (15:15)

UHC-Kader (Tore): Hackenbuchner (9), Gorbach (5), Schimanski (4), Huber, Holubek, Seelig, Milinovic (alle 2),

Höpper, Richter, Schnöll (je 1), Pac; Tor: Ebner (1. – 30.), Klettner (31. – 60.).

 

Jubel bei den UHC-Handballern nach einem weiteren Krimi in der Sporthalle Liefering: Mit dem 29:26-Erfolg über den TSV Trudering sind die Salzburger seit nunmehr fünf Spielen in Folge zu Hause ungeschlagen, die letzte Heimniederlage (und einzige in dieser Saison) gab es am 7. Oktober gegen Anzing III, also vor mittlerweile dreieinhalb Monaten. Doch einmal mehr musste der UHC in der temporeichen und ausgeglichenen Partie gegen den starken BOL-Absteiger Trudering über weite Strecken des Spiels einem knappen Rückstand hinterher laufen, ehe das Match mit einer starken Salzburger Schlussphase noch gewonnen werden konnte.

 

Zum Spiel: Den besseren Start erwischte Trudering, das zu Beginn mehr Chancen nutzen konnte, während der UHC mit einigen überhasteten Abschlüssen scheiterte. Die Gäste führten dadurch nach zehn Minuten mit 6:3, doch der UHC glich, angeführt vom wurfstarken Ingo Gorbach, umgehend zum 6:6 aus. Es folgte ein temporeiches Hin und Her (aus Sicht des UHC: 7:7, 8:8, 8:10, 11:11, 13:13, 13:15) bis zum 15:15-Pausenstand, wobei beide Teams vor der Pause ein schön anzusehendes Offensivspiel ablieferten, aber in der Defensive viel zu viel zuließen. Das änderte sich nach der Pause – vor allem, was die nun deutlich besser eingestellte und beweglichere Abwehr der Salzburger anbelangte. Dreimal in Folge zeigten die Schiedsrichter Zeitspiel gegen die kaum noch durchkommenden Truderinger an, doch dem UHC gelang es in dieser Phase noch nicht, das stark verbesserte Defensivverhalten auch in eine Führung umzumünzen. Entweder glückte den Gästen durch schöne Einzelaktionen doch noch ein Treffer, oder die Salzburger vergaben ihre Chancen vor dem gegnerischen Tor.

 

Es blieb also weiterhin spannend (15:17, 17:17, 19:19, 21:21, 23:23), ehe der UHC in der Schlussphase erstmals in diesem Spiel die Führung übernahm und gleich zwei weitere Treffer zum 26:23 nachlegte (55.). Nun ging es wieder Hin und Her, aber ohne dass sich am Vorsprung der Gastgeber etwas änderte (26:24, 27:24, 27:25, 28:25, 28:26, 29:26). Der UHC bewies neben Spiel- auch Nervenstärke und geriet trotz der vorangegangenen mehr als 50 Minuten ohne „Führungskilometer“ und einer offensiveren Deckung Truderings nicht mehr in Gefahr, das Match noch zu verlieren.

 

Fazit: Schön langsam wird es zur Gewohnheit, dass die UHC-Handballer nicht vom Start weg in Führung gehen können, sondern erst mit Fortdauer der Spiele immer besser in Fahrt kommen – wie beim glücklichen 29:29 vor einer Woche gegen Übersee oder jetzt beim trotzdem verdienten Sieg gegen den BOL-Absteiger Trudering. Allerdings war die Leistung diesmal um einiges besser, da ausnahmslos alle UHC-Akteure starke Aktionen zum Erfolg beisteuerten. Torhüter Martin Ebner legte mit tollen Paraden in Hälfte eins den Grundstein, ehe Goalie Tobias Klettner es in Hälfte zwei sogar noch besser machte und nur elfmal hinter sich greifen musste. Im Rückraum war es einmal der wurfstarke Ingo Gorbach, der die Gäste-Deckung alt aussehen ließ, dann wieder das schnelle Spiel auf die Nahtstellen von Nicolas Schimanski und Youngster Felix Holubek, oder die stets gefährlichen Eins-gegen-Eins-Aktionen von Darko Milinovic und dem reaktivierten Lukas Schnöll. Am Kreis glänzten Severin Huber (der auch in der Abwehr wieder unverzichtbar war) und Zwei-Meter-Mann Hendrik Richter. Und schließlich fanden auch noch die Flügelspieler des UHC ihre Lücken, um die sie in dieser Partie lange und hart kämpfen mussten. Marcel Höpper schloss einen Konter mit sehenswertem Einsatz ab, Max Seelig gelang ein ganz wichtiger

Ballgewinn in der Abwehr mit anschließendem Torerfolg im Konter und Topscorer Martin Hackenbuchner (9) traf in Hälfte zwei überhaupt wie am Fließband, inklusive vier Siebenmeter-Toren. Spielertrainer Stefan Pac konnte am Ende dieses spannenden Spiels ein Pauschallob an die Mannschaft aussprechen.


Sonntag, 14. Jänner (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TSV Übersee  29:29 (14:16)

UHC-Kader (Tore): Milinovic (8), Gentz (6), Hackenbuchner (4), Kugler, Seelig (je 3), Harbas (2), Hesse, Musil, Holubek (alle 1); Höpper, Richter; Tor: Klettner.

 

Mit einem glücklichen 29:29 im Heimspiel gegen den TSV Übersee sind die UHC-Handballer durchwachsen in die Rückrunde der Bayerischen Bezirksliga gestartet. Mitte Dezember hatten die Salzburger noch 29:25 in Übersee gewonnen und sich dementsprechend auch zu Hause gute Siegchancen ausgerechnet, doch das Rückspiel in der Sporthalle Liefering verlief vom Start weg eher holprig: Topchancen wurden frei vor dem gegnerischen Tor vergeben oder vom starken Gäste-Goalie entschärft, und in der Abwehr hatte der UHC zunächst auch nicht den besten Tag erwischt. So lag Übersee ab der 5. Minute ununterbrochen in Führung, oft mit drei bis vier Toren, während die Salzburger permanent einem Rückstand hinterher liefen. Beim Stand von 23:28 aus Salzburger Sicht (54. Minute) schien die Partie endgültig verloren, doch mit einer offensiveren Deckung, erzwungenen Ballgewinnen und erfolgreichen Kontern kämpfte sich der UHC auf 28:28 heran, ehe nach einem weiteren 28:29-Rückstand UHC-Flügelspieler Loris Kugler vier Sekunden vor Schluss mit einem Torwurf über die Innenstange das 29:29 markierte. Ein letztlich hart erkämpfter, aber auch sehr glücklicher Punktgewinn ohne eine einzige Führungssekunde des UHC.


Samstag, 16. Dezember (Übersee):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TSV Übersee – UHC Salzburg  25:29 (11:15)

UHC-Kader (Tore): Hackenbuchner (7), Gentz, Schimanski (je 4), Schnöll, Seelig, Pac (je 3), Kugler, Milinovic (je 2), Harbas (1), Hesse, Richter; Tor: Ebner, Klettner.

 

Erfolgreicher Jahresabschluss für die UHC-Handballer: Nach zwei Remis in der Fremde hat es im letzten Match des Kalenderjahres endlich auch mit dem ersten Auswärtssieg geklappt. Beim Aufsteiger TSV Übersee konnte sich der UHC nach ausgeglichenen 20 Minuten zu Spielbeginn mit einem 5:1-Lauf (von 7:8 auf 12:8) den ersten deutlicheren Vorsprung erspielen. Nach der 15:11-Pausenführung gab es auch in der zweiten Hälfte keinen Einbruch bei den Salzburgern. Über 18:12, 20:14, 24:17, 27:21 und 28:22 blieb man stets fünf oder mehr Tore in Front und geriet bis zum Spielende nie in Gefahr, den ersten Auswärtssieg doch noch zu vergeben. Jetzt heißt es, die Form mit ins neue Jahr zu nehmen, denn der erste Gegner 2018 heißt am 14. Jänner in Salzburg-Liefering (17 Uhr) wieder TSV Übersee.

 

Detail am Rande: Die Liga bleibt nach wie vor extrem ausgeglichen. Von den letzten acht Spielen der Bezirksliga endeten fünf (!) Unentschieden – und der vorherige Spitzenreiter Prien kam zu Hause gegen Unterhaching III mit 27:40 unter die Räder.


Sonntag, 10. Dezember (Trudering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TSV Trudering – UHC Salzburg  27:27 (10:11)

UHC-Kader (Tore):  Milinovic (7), Hackenbuchner, Pac (je 5), Hesse (3), Gentz, Musil, Harbas (alle 2), Holubek (1), Schimanski, Kugler;

Tor: Ebner, Klettner.

 

Eine solide Leistung des UHC wurde wieder nur teilweise belohnt – und damit heißt es für die Salzburger Handballer: weiter Warten auf den ersten Auswärtssieg. Im Match beim noch „unbekannten“ Bezirksoberliga-Absteiger Trudering, gegen den der UHC in den letzten Jahren noch kein Meisterschaftsspiel absolviert hatte, standen sich zwei annähernd gleich starke Teams gegenüber. Der UHC (zuletzt mit einer bitteren Niederlage beim Vorletzten Rosenheim) wurde einmal mehr seinem Ruf gerecht, bei stärkeren Gegnern auch die bessere Leistung abzurufen. So gingen die Salzburger knapp vor der Pause in Führung und kontrollierten über weite Strecken der zweiten Halbzeit das Geschehen. Allerdings gelang es den Gästen mehrmals nicht, bei einer Drei-Tore-Führung (19:16, 20:17, 21:18) den Abstand entscheidend zu vergrößern. Es kam, wie es kommen musste, Trudering glich wieder aus, erzielte 1:30 Minuten vor Spielende mit dem 27:26 die erste Führung in dieser Halbzeit und der UHC musste am Ende mit dem Ausgleich durch Darko Milinovic 18 Sekunden vor Schluss zufrieden sein. UHC-Trainer Kai Heep: „Ein letztlich leistungsgerechtes Remis.“


Sonntag, 26. November (Rosenheim):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

ESV Rosenheim – UHC Salzburg  29:23 (12:11)

UHC-Kader (Tore): Harbas (8), Gorbach (5), Holubek (3), Hesse, Schimanski, Pac (alle 2), Gentz (1), Hackenbuchner, Musil, Grubisic-Cabo, Seelig; Tor: Ebner, Hagler.

 

Die vierte Saisonniederlage des UHC war eine besonders bittere. Mit großen Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg waren die Salzburger Handballer zum Tabellenletzten Rosenheim gereist, doch die dort abgelieferte Leistung war von einer rekordverdächtigen Quote an Passfehlern und Fehlwürfen begleitet, sodass Rosenheim die Führung von der ersten bis zur letzten Minute behaupten konnte. Zwar mangelte es dem UHC wieder einmal nicht an Torchancen, doch der in Hochform agierende Rosenheim-Goalie Pauling zog den Salzburger Angreifern kontinuierlich den Nerv. Etliche UHC-Spieler agierten weit unter Normalform, lediglich Topscorer Jasmin Harbas (8 Tore) und UHC-Goalie Martin Ebner hielten die Gäste noch einige Zeit im Spiel. Als Rosenheim in der zweiten Spielhälfte von 22:20 auf 26:20 davonzog, war der Zug aber abgefahren. Eine doppelte und danach sogar dreifache Manndeckung brachte die Gäste noch einmal auf 23:26 heran, aber Rosenheim spielte den Sieg letztlich ungefährdet nach Hause. Mit dem 13-fachen ESV-Torschützen Ingo Rieble, der vom UHC weder als Vorbereiter noch als Scorer unter Kontrolle zu bringen war, hatten die Bayern an diesem Abend auch den besten Feldspieler in ihren Reihen.


Samstag, 18. November (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TuS Prien  31:31 (13:17)

UHC-Kader (Tore): Milinovic (8), Gorbach (5), Hackenbuchner, Gentz (je 4), Kugler, Seelig (je 3), Holubek, Schimanski (je 2), Hesse, Harbas, Pac; Tor: Klettner, Ebner.

 

Tolles Comeback der UHC-Handballer in einem intensiven, kampfbetonten Heimspiel gegen den Tabellenführer Tus Prien: Nach einer schwachen Schlussphase der ersten Halbzeit (von 12:13 zum 13:17-Pausenstand) und einem ebenfalls mäßigen Start in die zweite Spielhälfte (auf 15:22), holten die Salzburger Tor um Tor auf, glichen in der 50. Minute zum 28:28 aus und gingen danach sogar 29:28 in Führung. In den spannenden Schlussminuten hatten dann beide Teams Chancen auf den Sieg: Prien lag noch zweimal in Führung (30:29, 31:30), umgekehrt hatte der UHC bei 31:31 und Ballbesitz die bessere Ausgangsposition für die letzten 40 Sekunden, doch die Gäste aus Bayern ließen kein Tor mehr zu – es blieb beim schlussendlich gerechten Remis. Fazit: Die tolle Aufholjagd gegen einen der stärksten Gegner der Liga zeigte einmal mehr das Potenzial des aktuellen UHC-Teams, auch wenn sich dies leider (noch) nicht in einer höheren

Tabellenposition niederschlägt.


Samstag, 11. November (Bruckmühl):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

SV Bruckmühl – UHC Salzburg  36:29 (13:12)

UHC-Kader (Tore): Milinovic, Gentz (je 6), Hackenbuchner (5), Kucera (4), Hesse, Kugler (je 3), Gorbach, Harbas (je 1), Seelig, Holubek, Musil, Pac; Tor: Ebner, Klettner.

 

Das Warten auf den ersten Auswärtssieg der UHC-Handballer geht weiter – auch wenn das Endergebnis der 29:36-Niederlage in Bruckmühl nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelt. So waren die Salzburger nicht nur zur Halbzeit in Schlagdistanz, auch nach der Pause lief es zunächst noch ganz gut. Der UHC ging in der ausgeglichenen Partie mehrmals in Führung (16:15, 18:16, 21:19) und war dem SV Bruckmühl bis zum 24:24 auch in Zahlen ausgedrückt ebenbürtig, ehe sich die Gastgeber in der letzten Viertelstunde noch einen deutlichen Sieg erspielen konnten. UHC-Trainer Kai Heep: „Es war über weite Strecken ein Match auf Augenhöhe, doch in der zweiten

Halbzeit schlichen sich mehr und mehr Fehler in unser Spiel ein: technische Fehler, Würfe an die Stange, schlechtes Abwehrverhalten in Eins-gegen-eins-Situationen und so weiter. Wir hatten zwar auch etliche gute Aktionen im Angriff, aber die vielen Fehler haben ein besseres Resultat verhindert.“


Samstag, 4. November (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TuS Raubling  34:25 (18:10)

UHC-Kader (Tore): Holubek (9), Milinovic (6), Hackenbuchner, Gentz (je 5), Kugler, Schimanski (je 3), Seelig (2), Hesse (1), Musil, Harbas; Tor: Ebner, Klettner. 

 

Souveräne Leistung der UHC-Handballer: Der Tabellenletzte TuS Raubling war im samstägigen Heimspiel kein Stolperstein. Lediglich der starke Torhüter der Gäste und die vielen Eigenfehler machten den Salzburgern anfangs das Leben schwer, doch ab dem zwischenzeitlichen 6:6 gelang dem UHC ein 12:4-Lauf zur beruhigenden 18:10-Pausenführung. Nach einem schwachen Start in die zweite Halbzeit (1:3) fanden die Salzburger rasch wieder in die Spur und zogen bis zur 45. Minute zum entscheidenden 27:16 davon. Bis zum Endstand von 34:25 wogte die Partie dann ohne große Vorteile für eines der beiden Teams hin und her.

 

Besonders erfreulich war die Leistung des erst seit kurzem 18-jährigen Felix Holubek, der mit seinem guten Zug zum Tor und seiner Schnelligkeit sowohl im Positionsangriff als auch im Konterspiel frischen Schwung brachte und mit neun Toren zum UHC-Topscorer avancierte. Raubling machte sich auch mit etlichen vergebenen Siebenmetern das Leben schwer. Die UHC-Torhüter Martin Ebner und Tobias Klettner glänzten freilich nicht nur bei diesen Strafwürfen, sondern waren über das ganze Spiel hinweg ein starker Rückhalt. Am Flügel hatten Loris Kugler in Hälfte eins und Martin Hackenbuchner in Hälfte zwei sehr gute Szenen, und auch Youngster Max Seelig steuerte wieder zwei schöne Treffer bei. Ebenso wichtig für den Salzburger Erfolg waren die Routine und Treffsicherheit des sechsfachen

Torschützen Darko Milinovic sowie die Tatsache, dass das anfangs völlig misslungene Kreisanspiel zu Iver Gentz mit Fortdauer der Begegnung immer besser funktionierte und noch fünfmal mit einem Treffer belohnt wurde. 


Sonntag, 29. Oktober (Ebersberg):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TSV EBE Forst United – UHC Salzburg  30:23 (17:14)

UHC-Kader (Tore): Hackenbuchner (8), Gentz, Holubek (je 4), Gorbach (3), Harbas (2), Kugler, Musil (je 1), Schimanski, Orkic; Tor: Ebner, Klettner.

 

Den Beginn der ersten Halbzeit verschlafen (2:7), den Beginn der zweiten Halbzeit verschlafen (von 14:17 auf 15:21) und eine insgesamt miserable Angriffsleistung – so war für die UHC-Handballer beim Tabellennachbarn aus Ebersberg nichts zu holen. Lediglich mit der Verteidigung durfte der Salzburger Trainer Kai Heep einigermaßen zufrieden sein, doch vor dem gegnerischen Tor agierte der UHC diesmal viel zu harmlos und fehlerhaft. Vor der Halbzeitpause kam zwar mit einem Lauf von 8:14 auf 14:16 noch einmal Hoffnung auf, doch letztlich war der TSV EBE Forst United an diesem Tag einfach besser drauf und der UHC Salzburg musste die Heimreise aus Ebersberg mit einer verdienten Niederlage im Gepäck antreten.


Samstag, 21. Oktober (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TSV Brannenburg  32:27 (18:11)

UHC-Kader (Tore): Gorbach (9), Pac (8), Seelig (4), Rahmel, Harbas (je 3), Musil (2), Hackenbuchner, Holubek, Gentz (alle 1), Milinovic, Kaupmann; Tor: Ebner, Klettner.

 

Mit einem klaren 32:27-Heimsieg gegen den TSV Brannenburg rücken die UHC-Handballer in der Tabelle der Bayerischen Bezirksliga langsam nach vorn. Angeführt vom treffsicheren Rückraumspieler Ingo Gorbach und dem nicht minder effektiven Routinier Stefan Pac, der am Flügel mit einer tollen Quote glänzte, lagen die Salzburger nach temporeichem Start bereits zur Halbzeit deutlich mit 18:11 in Führung. Viele gut herausgespielte Chancen, wenig Fehlwürfe und wenig technische Fehler legten vor der Pause den Grundstein für einen beruhigenden Vorsprung.

 

Nach dem Seitenwechsel sah es beim Stand von 20:11 sogar kurz nach einem Kantersieg aus, doch zum einen hielten die Gäste mit ihrem wurfgewaltigen Topscorer Max Niebler (erzielte 15 der 27 Brannenburger Treffer) dagegen, zum anderen schlichen sich beim UHC mit der klaren Führung im Rücken immer mehr Unkonzentriertheiten ein. Die Bayern kamen bis auf 27:24 und 29:26 heran, doch die UHC-Akteure behielten in dieser kritischen Phase, in der die Partie zu kippen drohte, die Nerven. Goalie Tobias Klettner entschärfte mehrere wichtige Brannenburger Würfe, darunter einen Siebenmeter. Und der 17-jährige Youngster Max Seelig, der für den diesmal etwas glücklosen Martin Hackenbuchner ins Spiel gekommen war, brachte mit vier Toren frischen Schwung am rechten Flügel und für das Konterspiel. In der zunehmend härter werdenden zweiten Halbzeit hielt der UHC Salzburg auch körperlich dagegen und ließ trotz der zwischenzeitlichen Schwächephase durch ein konzentriertes Finish nichts mehr anbrennen.


Sonntag, 15. Oktober (Unterhaching):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TSV Unterhaching III - UHC Salzburg  30:30 (17:17)

UHC-Kader (Tore): Gorbach (7), Hackenbuchner (5), Kugler, Harbas (je 4), Pac, Gentz (je 3), Hesse (2), Holubek, Kucera (je 1), Musil, Schimanski; Tor: Klettner.

 

Die UHC-Handballer sind wieder in der Spur. Nach einem Kantersieg zum Auftakt und einem Debakel in der Vorwoche reiste man etwas verunsichert zum starken Team des Tabellenzweiten, doch der letztlich errungene Punkt beim 30:30 in Unterhaching war ebenso versöhnlich wie verdient. „Leider waren wir in der heißen Schlussphase nicht clever genug, aber letztlich ist die Punkteteilung verdient. Unterhaching hatte zwei sehr starke Rückraumspieler, die uns das Leben schwer gemacht haben“, erklärte UHC-Trainer Kai Heep, der sowohl mit dem Angriff als auch mit der Verteidigungsarbeit seiner Mannschaft zufrieden war. In der ausgeglichenen Begegnung lagen die Bayern in Hälfte eins zumeist knapp in Führung und konnten sich auch nach der Pause noch einmal einen 22:19-Vorsprung erkämpfen (41.), umgekehrt führte der UHC Salzburg nach 57 Minuten mit 30:27 (!), kassierte aber in der hektischen Schlussphase noch drei Gegentore, davon zwei in den letzten 30 Sekunden. Dem „verschenkten“ Sieg steht also letztlich der Punktgewinn auswärts bei einem Titelfavoriten gegenüber.


Samstag, 7. Oktober (SH Josef-Preis-Allee):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SV Anzing III  27:42 (13:23)

UHC-Kader (Tore): Kugler (8), Chr. Schnöll, Gorbach (je 4), Milinovic (3), Höpper, Holubek, Seelig (alle 2), Kucera, Harbas (je 1), Hesse, Pac, Huber; Tor: Ebner, Klettner.

 

Rabenschwarzer Tag für den UHC: Im Heimspiel gegen den SV Anzing III zeigten die Salzburger Handballer in der Abwehr eine inferiore Leistung und unterlagen einem an diesem Tag in allen Belangen bzw. auf allen Positionen überlegenen Gästeteam mit 27:42 (13:23). Vom Start weg fegten die Bayern mit ebenso variablem wie schnellem Spiel über den UHC hinweg und lagen rasch mit 10:2 in Führung. Die Salzburger fanden später zwar im Angriff noch halbwegs zu ihrem Spiel, vor allem mit ihrem Topscorer und besten UHC-Spieler des Tages, Loris Kugler, blieben aber in der Deckung offen wie ein Scheunentor. Hinten fast jeder Anzinger Wurf ein Treffer, vorne teils sehr gefälliges Spiel des UHC, aber auch zu viele vergebene Chancen – und dann noch ein bärenstarker Gegner, dem fast alles aufging. Das bedeutete letztlich eine Handball-Lehrstunde für den UHC Salzburg.


Sonntag, 1. Oktober (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SF Föching  29:17 (12:5)

UHC-Kader (Tore): Milinovic (7), Harbas, Pac (je 4), Gorbach (3), Chr. Schnöll, Musil, Rahmel, Holubek, Seelig (alle 2), Hesse (1);

Tor: Ebner, Klettner. 

 

Jetzt hat die Bezirksliga-Saison auch für die UHC-Handballer begonnen – und das mit einem Traumstart. Die zuvor in zwei Spielen unbesiegten Föchinger waren in der Sporthalle Liefering ohne Chance, liefen ab der 20. Minute (8:5 für den UHC) immer einem Rückstand zwischen drei und acht Toren hinterher und mussten sich schließlich einer deutlich überlegenen Salzburger Mannschaft mit 17:29 (5:12) geschlagen geben.

 

In einer noch torarmen und von beiden Teams nervös begonnenen ersten Hälfte fiel zunächst fünf Minuten lang gar kein Treffer, ehe der von Freilassing nach Salzburg gewechselte Routinier Darko Milinovic mit dem 1:0 die Torsperre durchbrach. Auch danach lief noch nicht alles rund. Dem heuer neu zusammengestellten UHC-Kader mangelte es bei vielen Angriffen noch an der Feinabstimmung und jener Selbstverständlichkeit, mit der die Spielzüge üblicherweise im späteren Saisonverlauf abgespult werden. So mussten es zunächst Einzelaktionen bzw. die individuelle Klasse der Salzburger Spieler richten. Dass beide Teams – wie schon in der Vergangenheit – mit viel Kampfgeist in der Deckung standen, machte es auch nicht leichter. Mit Fortdauer wurde das Spiel aber deutlich besser. Der UHC setzte vermehrt auch spielerische Akzente, blieb aber vor allem was das gegnerische Kreisanspiel anbelangte auch hinten extrem aufmerksam und konnte sich so Tor um Tor absetzen. Neben Routiniers wie Darko Milinovic (mit sieben Treffern Topscorer), Stefan Pac und Christian Schnöll (alle über 35 Jahre alt) trafen nun auch die beiden jüngsten Spieler Felix Holubek (18) und Max Seelig (17) und die Gastgeber belohnten sich gegen Mitte der zweiten Halbzeit mit der vorentscheidenden 20:12-Führung.

 

Fazit: Ein erstes Ausrufezeichen konnte mit diesem klaren 29:17-Erfolg gesetzte werden – zumal noch gar nicht alle Mannschaftsstützen früherer Saisonen (Hackenbuchner, Schimanski, Kucera) mit in die Saison gestartet sind – und auch noch einige Neuzugänge nach Salzburg kommen. Gelingt dem Trainerduo Kai Heep/ Stefan Pac dann auch noch das eingangs erwähnte Feintuning im Angriffsspiel, hat der UHC Salzburg gute Chancen, sich wie in der Vorsaison im Spitzenfeld der Bezirksliga zu etablieren.