Sonntag, 10. November (SH Alpenstraße): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - HT München III  28:44 (16:28)
UHC-Kader (Tore): Milinovic (10), Höpper, Schnur (je 6), Breitenthaler (4), Lohmaier, Rajkovic (je 1), Markov, Richter, Manhart; Tor: Maxelmoser, Sharifi.

 

In einem einseitigen Bezirksliga-Heimspiel musste sich die Zweite des UHC Salzburg dem Tabellenführer HT München III – auch in dieser Höhe verdient – mit 28:44 geschlagen geben. Von Beginn an verlief das Match wie auf einer schiefen Ebene, die Gäste aus München spulten ein erweitertes Kontertraining ab und peilten eine Zeit lang sogar die 50-Tore-Marke an, ließen es gegen Ende aber etwas lockerer angehen. Der UHC II hätte in diesem Spiel wohl auch in Bestbesetzung nur einen besseren Sparringspartner abgegeben, die vielen Ausfälle und Absagen machten es aber völlig unmöglich, auch nur phasenweise mitzuhalten. Einziger Trost: Es werden wohl andere Teams sein, gegen die der UHC II die „Big Points“ zum Klassenerhalt sammeln muss.


Samstag, 2. November (Bruckmühl): Bayerische Bezirksliga:

 

SV Bruckmühl - UHC Salzburg II  32:27 (15:12)
UHC-Kader (Tore): Milinovic (12), Balonier (5), Hauch (4), Höpper (3), Lohmaier (2), Grubisic-Cabo (1), Markov; Tor: Klettner, Sharifi.

 

Kleiner Kader, großer Kampfgeist: Mit nur je einem Wechselspieler für Feld und Tor musste der UHC II beim SV Bruckmühl antreten. Letztlich reichte es zwar nicht zu einem Punktgewinn, doch die Salzburger lieferten trotz der 27:32-Niederlage eine starke Leistung ab. Deutlich disziplinierter als in der Vorwoche auftretend, kassierte der UHC II diesmal nur zwei Zeitstrafen und lag nach einem fulminanten Start sogar 6:2 in Führung, doch wieder einmal musste man kurz vor der Pause noch den Ausgleich hinnehmen (28. Minute: 12:12) sowie diesmal auch noch drei weitere Gegentore zum 12:15-Halbzeitstand. „Mit dem heute leider sehr kleinen Kader ist uns jeweils gegen Ende der ersten und zweiten Halbzeit etwas die Puste ausgegangen. Außerdem haben wir im Angriff zu viele unserer klaren Torchancen liegen lassen. Schade, denn unsere beiden Torhüter Tobi Klettner und Hamid Sharifi waren top und ein Punktgewinn wäre durchaus möglich

gewesen“, fasste Flügelspieler David Grubisic-Cabo das über weite Strecken ausgeglichene Match zusammen.


Sonntag, 27. Oktober (SH Liefering): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - TuS Prien  25:35 (10:18)
UHC-Kader (Tore): Höpper (10), Schmied (4), Lohmaier, Werner, Markov (alle 3), Richter (2), Deinhamer, Hillenbrand, Milinovic; Tor: Klettner, Manhart. 

 

Horrorstart für den UHC Salzburg II im Bezirksliga-Heimspiel gegen den hohen Favoriten TuS Prien: Nach fünf Minuten hatten bereits zwei der besten Spieler die rote Karte kassiert – Routinier Florian Deinhamer mit einem direkten Platzverweis, Spielertrainer Darko Milinovic wegen anhaltender Schiedsrichterkritik nach einer Zweiminutenstrafe. Nach zehn Minuten hatte der UHC II neben mehreren Torchancen auch schon zwei Siebenmeter vergeben. Logische Konsequenz war ein Zwischenstand von 0:8 nach zwölf Minuten, der den weiteren Spielverlauf auf Schadensbegrenzung reduzierte. In dieser Rolle wuchsen die verbliebenen UHC-Akteure allerdings über sich hinaus. Prien zeigte zwar immer noch das temporeichere und besser strukturierte Spiel eines Liga-Mitfavoriten, aber die Salzburger hielten mit Kampfgeist und Moral dagegen (selbst als mit Klaus Lohmaier noch vor der Pause ein dritter UHC-Spieler die rote Karte sah)und waren von nun an, zumindest was die Torausbeute anbelangt, ebenbürtig – über den 10:18-Halbzeitstand bis zum 20:28 (49.) und 24:32 (56.). Angeführt von den Topscorern Marcel Höpper (10) und Mathias Schmied (4) gebührte dem Team letztlich ein Pauschallob dafür, dass die Höhe der Niederlage trotz drei roten Karten für Schlüsselspieler in Grenzen gehalten wurde.


Samstag, 19. Oktober (SH Liefering): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - TSV Brannenburg  26:31 (16:16)
UHC-Kader (Tore): Milinovic (9), Schmied (4), Werner, Holubek (je 3), Lohmaier, Richter, Grubisic-Cabo (alle 2), Höpper (1), Rajkovic, Breitenthaler, Markov, Balonier; Tor: Klettner, Sharifi.

 

Nach bärenstarkem Auftakt mit 3:0-, 10:5- und 12:7-Führung träumte der UHC II bereits von der Überraschung gegen den höher eingeschätzten TSV Brannenburg, doch noch vor der Pause konnten die Gäste zum 16:16 ausgleichen. Sogar vier Zeitstrafen innerhalb von 5 Minuten überstanden die zeitweise nur noch zu viert spielenden Salzburger (20:20 in der 43. Minute), doch in der heißen Schlussphase war der langjährige Bezirksligist Brannenburg schlichtweg abgebrühter als der Aufsteiger aus Salzburg. Aus einem knappen 26:27 wurde letztlich noch eine klare 26:31-Niederlage – das konnten weder der entfesselt aufspielende UHC-Spielertrainer Darko Milinovic noch die beiden exzellenten UHC-Torhüter Klettner und Sharifi verhindern, die Brannenburg mit etlichen Glanzparaden das Leben schwer machten. 


Samstag, 12. Oktober (Übersee): Bayerische Bezirksliga:

 

TSV Übersee - UHC Salzburg II  33:26 (18:12)
UHC-Kader (Tore): Milinovic, Aufhauser (je 6), Seelig (4), M. Hauch, Strübler (je 3), Richter (2), Höpper, Markov (je 1), Hillenbrand, Rajkovic; Tor: Klettner, Manhart.

 

Zu fehleranfällig, zu viele Zeitstrafen und ein zu konsequent agierender Gegner – mit diesen „Zutaten“ kassierte der UHC II in Übersee seine zweite Saisonniederlage. Vor allem im Angriff verlor man viel zu oft ohne Bedrängnis den Ball – durch schlecht vorbereitete Würfe oder technische Fehler – und lud die Gastgeber damit zu ihrem gut vorgetragenen Konterspiel ein. Es gelang den Salzburgern zwar trotzdem, das Match 20 Minuten lang ausgeglichen zu gestalten (10:11), weil auch Übersee viele Chancen vergab und UHC-Goalie Tobias Klettner etliche Paraden beisteuerte, aber in Summe waren es zu viele Fehler im Angriff und in der zweiten Spielhälfte auch zu viele Zeitstrafen, die ein besseres Abschneiden des UHC II verhinderten. Neunmal musste das Team von Spielertrainer Darko Milinovic in Unterzahl agieren, davon sechs Zweiminutenstrafen und zwei rote Karten nach der Pause, als die Kräfte schwanden und immer mehr Abwehraktionen zu spät kamen.


Samstag, 5. Oktober (Holzkirchen): Bayerische Bezirksliga:

 

HSG Föching Schliersee - UHC Salzburg II  24:29 (11:19)
UHC-Kader (Tore): Seelig (9), Holubek (7), Pac (6), Grubisic-Cabo (4), Sperl (2), Werner (1), Rajkovic, Markov; Tor: Klettner, Sharifi.

 

Zweites Spiel, erster Sieg: Mit einem souveränen Auftritt bei der HSG Föching Schliersee holte der Aufsteiger UHC II seine ersten Punkte in der Bayerischen Bezirksliga. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte sich das Spiel der Salzburger sehen lassen. Die harte, aber disziplinierte Abwehr stand gut und ließ die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen, die Fehlerquote im Angriff war gering und die vielen Kontermöglichkeiten ermöglichten dem UHC II immer wieder „leichte“ Tore. Der Pausenstand von 19:11 für Salzburg war eine logische Folge dieser Überlegenheit.

 

Mit guten Vorsätzen, die Konzentration zu halten und die hohe Führung noch weiter auszubauen, ging es in die zweite Halbzeit, doch in dieser agierte der UHC II zunehmend ungeschickter. Zwar gelang es noch, den Vorsprung auf zehn Tore zu erhöhen (40. Minute: 24:14 – 45. Minute: 26:16 – 48. Minute: 28:18), doch plötzlich waren der Spielfluss und die Disziplin dahin und in der Abwehr kassierte man immer mehr Zeitstrafen sowie zwei rote Karten für Benedikt Sperl (direkt) und Benedikt Werner (dritte Zweiminuten-Strafe). Als den Salzburgern auch noch 12 Minuten lang kein Tor mehr gelang, verkürzte die HSG Föching Schliersee den Rückstand bis zur Schlussminute von 18:28 auf 24:28. Letztlich hatte es der UHC II vor allem dem Vorsprung aus der ersten Halbzeit und den starken Torhüterleistungen nach der Pause zu verdanken, dass der Auswärtssieg nie mehr in Gefahr geriet: Hamidreza Sharifi im UHC-Tor konnte etliche Chancen der Bayern zunichtemachen und auch Tobias Klettner hielt noch zwei Siebenmeter, sodass das Match nicht mehr kippte. 


Samstag, 28. September (SH Liefering): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - SV Anzing III  28:38 (11:17)
UHC-Kader (Tore): Deinhamer, Hackenbuchner (je 6), Milinovic (4), Lohmaier, Pac (je 3), Markov, Schnur (je 2), Hillenbrand, Richter (je 1), Rajkovic, Breitenthaler; Tor: Klettner, Sharifi, Manhart.

 

Nicht viel besser als der „Ersten“ erging es dem zweiten Salzburger Aufstiegsteam. Der UHC II kassierte bei der Premiere in der Bezirksliga eine 28:38-Niederlage gegen das dritte Team aus der Handball-Hochburg Anzing (Anzing I spielt drei Klassen höher in der Bayernliga). Bis zur 18. Minute stand es zwar noch 10:10, aber auch in diesem Match kamen die Gäste mit Fortdauer des Spiels immer besser auf Touren und zogen bis zur 45. Minute auf 10 Tore davon (20:30). Die wesentlich schnelleren und spielfreudigeren Anzinger siegten auch in dieser Höhe verdient, zumal sich der UHC über weite Strecken an einer letztlich zu offensiven Deckungsvariante versuchte. Größter Lichtblick aus Salzburger Sicht war das erfolgreiche Comeback des langjährigen UHC-Stammspielers Florian Deinhamer, der gemeinsam mit Martin Hackenbuchner zum Topscorer avancierte.