Handball-News


Die Handballer das UHC Salzburg bedanken sich herzlich bei den Sponsoren, Unterstützern und Förderern der Saison 2019/2020!


NÄCHSTE SPIELE

 

Bezirksoberliga

Sa, 14. Dezember: UHC Salzburg - TSV Trudering (SH Liefering, 15.15 Uhr)

Bezirksliga

Sa, 14. Dezember: UHC Salzburg II - TuS Traunreut (SH Liefering, 17.15 Uhr)


Sonntag, 8. Dezember (München): Bayerische Bezirksoberliga:

 

SV München Laim - UHC Salzburg  32:30 (15:13)

Der SV München Laim und der UHC Salzburg tauschen in der Bezirksoberliga der Handballer die Plätze (8 und 9). Trotz der beispiellosen UHC-Verletzungsserie und einem zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand (15:22), bewiesen die Salzburger große Moral und kämpften sich kurz vor Spielende noch einmal bis auf 29:30 (58. Minute) heran. Doch die 60 Minuten lang nie in Rückstand liegenden Gastgeber behielten in der heißen Schlussphase die Nerven und spielten den Sieg mit 32:30 nach Hause. Topscorer war mit sieben Treffern Mathias Schmied, der heuer eigentlich nur noch beim UHC 2 auflaufen wollte, aber aufgrund des ausgedünnten Kaders ein überaus erfolgreiches Comeback in der Ersten gab.


Samstag, 30. November (Anzing): Bayerische Bezirksoberliga:

 

SV Anzing II - UHC Salzburg  26:21 (16:10)
Die Chance war da, doch der weiterhin von Verletzungssorgen geplagte UHC konnte sie nicht zur Überraschung nutzen. Beim Auswärtsspiel in Anzing haderten die Salzburger mit vier vergebenen Siebenmetern und einer Vielzahl weiterer Topchancen, die nicht in Tore umgemünzt wurden. „Wir hatten Chancen, um zwei Spiele zu gewinnen, haben den Gegner aber durch unglaublich viele Fehler stark gemacht – sowohl was die Torchancen anbelangt als auch durch neuerlich viel zu viele technische Fehler“, ärgerte sich UHC-Trainer Herbert Wagner. Dass sich Routinier Stefan Pac nach zehn Minuten mit einer Knieverletzung in die lange Liste der Salzburger Ausfälle einreihte, kam noch erschwerend hinzu.

Nun gilt es, zumindest die positiven Eindrücke mitzunehmen, die Spielfreude für das nächste Auswärtsmatch bei Tabellennachbar München Laim zu konservieren, aber dort cleverer und vor allem effizienter aufzutreten. Das Spiel am 8. Dezember in München ist ein weiteres „4-Punkte-Spiel“, mit dem sich der UHC Salzburg etwas von den Abstiegsplätzen absetzen könnte.


Samstag, 23. November (SH Liefering): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - TSV Grafing  31:27 (13:13)

Mit dem erhofften Sieg im Heimspiel gegen den TSV Grafing haben die UHC-Handballer in der Bayerischen Bezirksoberliga zwei „big points“ im Kampf gegen den Abstieg geholt. Nicht einmal die bekannt unangenehme und oft von Erfolg gekrönte offensive Abwehr der Gäste brachte Grafing nach der Pause zurück auf die Siegerstraße. Im Gegenteil: Mit einem Lauf von 16:17 auf 25:20 zwischen der 36. und 51. Minute gelang dem UHC Salzburg die Vorentscheidung in diesem so wichtigen Match zweier Abstiegskandidaten. Im Bild: UHC-Topscorer Felix Holubek (6 Treffer).

Spielbericht


Samstag, 23. November (SH Liefering): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - ESV Freilassing  21:24 (12:10)

Im Grenzderby gegen den ESV Freilassing sah es lange danach aus, als könnte auch die zweite Mannschaft des UHC Salzburg wieder einmal anschreiben, doch die vielen vergebenen „Sitzer“ bereits in der ersten Halbzeit (die der UHC trotzdem mit 12:10 für sich entscheiden konnte) und eine noch katastrophalere Abschlussquote nach der Pause (mit vielen schlecht vorbereiteten Wurfversuchen, etlichen völlig missglückten Kreisanspielen und weiteren vergebenen „Hundertprozentigen“) ließen den Traum noch platzen. Schade, eine vergebene Chance, durch die jetzt schon feststeht, dass der UHC II auf einem Abstiegsplatz in die Feiertagspause gehen wird (das Heimspiel am 14.12. gegen Traunreut ist das letzte UHC-II-Match vor Weihnachten).


Sonntag, 17. November (Rosenheim): Bayerische Bezirksliga:

 

ESV Rosenheim - UHC Salzburg II  52:35 (20:13)

Verletzungen, Urlaube und Spieler, die zur ersten UHC-Mannschaft hochgezogen wurden, haben im November die Kadersorgen des UHC Salzburg II verschärft. Für das Auswärtsmatch in Rosenheim blieb nur noch der Minimalkader von sieben Spielern (davon zwei Torhüter, zwei Flügel, zwei Kreisspieler und lediglich ein gelernter Rückraumspieler). Ein Torhüter am Feld, gelernte Kreisspieler und Flügel im Rückraum, das ging erwartungsgemäß nur 10 bis 15 Minuten lang gut – bis zum Zwischenstand von 7:9 aus UHC-Sicht, dem jedoch rasch ein Lauf der Gastgeber bis auf 7:14 folgte. Danach halfen aller Kampfgeist und die individuelle Klasse des 16-fachen Torschützen Darko Milinovic nichts mehr, Rosenheim dominierte nach Belieben, lief vor allem in Hälfte zwei gegen immer kraftlosere Salzburger Konter um Konter und knackte sogar die 50-Tore-Marke. Mit der Trefferquote und 35 Toren durfte letztlich auch der UHC II zufrieden sein – mit mehr aber auch nicht…


Samstag, 16. November (Unterhaching): Bayerische Bezirksoberliga:

 

HT München II - UHC Salzburg  34:18 (16:6)
Die Handballer des UHC Salzburg bleiben auswärts weiter sieglos. Auch das dritte Match in der Fremde endet in der Bezirksoberliga mit einer Niederlage. Mit einem 18:34 (6:16) müssen sich die Salzburger bei HT München II klar geschlagen geben. Ein Trend, der sich bei den deutlichen UHC-Niederlagen fortsetzt: In der Abwehr agiert man annähernd auf Augenhöhe, doch man fängt sich durch zu viele Fehlwürfe und Ballverluste im Angriff ein Kontertor nach dem anderen ein. Umso konzentrierter gilt es, das nächste Heimspiel am Samstag in einer Woche anzugehen: Mit dem TSV Grafing kommt ein „alter Bekannter“ aus der Bezirksliga, der ebenfalls gegen den Abstieg kämpft – ein klassisches „Vier-Punkte-Spiel“.


Sonntag, 10. November (SH Alpenstraße): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - SG Süd/Blumenau  22:22 (8:9)

Nächster Punktgewinn für den UHC: Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg der Salzburger Handballer in der Bayerischen Bezirksoberliga legte der UHC im Heimspiel gegen die SG Süd/Blumenau mit einem 22:22-Remis nach. Mit dem Sprung auf den neunten Tabellenplatz verlassen die Salzburger auch erstmals die Abstiegszone der Bezirksoberliga, wobei sich das Trainerduo Wagner/Röse in vielen Phasen der Begegnung beim überragenden UHC-Torhüter Max Hagler bedanken durfte. Die Paraden des 19-Jährigen, darunter ein gehaltener Siebenmeter in der heiß umkämpften Schlussphase, kaschierten die Tatsache, dass es sich in Summe um eine der schwächsten Saisonleistungen des Aufsteigers handelte. - Im Bild: Manuel Schnur, der viel frischen Schwung in die UHC-Offensive brachte.


Sonntag, 10. November (SH Alpenstraße): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - HT München III  28:44 (16:28)

In einem einseitigen Bezirksliga-Heimspiel musste sich die Zweite des UHC Salzburg dem Tabellenführer HT München III – auch in dieser Höhe verdient – mit 28:44 geschlagen geben. Von Beginn an verlief das Match wie auf einer schiefen Ebene, die Gäste aus München spulten ein erweitertes Kontertraining ab und peilten eine Zeit lang sogar die 50-Tore-Marke an, ließen es gegen Ende aber etwas lockerer angehen. Der UHC II hätte in diesem Spiel wohl auch in Bestbesetzung nur einen besseren Sparringspartner abgegeben, die vielen Ausfälle und Absagen machten es aber völlig unmöglich, auch nur phasenweise mitzuhalten. Einziger Trost: Es werden wohl andere Teams sein, gegen die der UHC II die „Big Points“ zum Klassenerhalt sammeln muss.


Sonntag, 3. November (SH Liefering): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - TSV EBE Forst United  23:21 (12:9)

Erstes Erfolgserlebnis für die Handballer des UHC Salzburg in der Bayerischen Bezirksoberliga: Mit einem 23:21-Heimsieg gegen Ebersberg verabschiedete sich der Aufsteiger vom letzten Tabellenplatz und hat in einer Woche gleich die Gelegenheit mit einem weiteren Erfolg gegen das neue Schlusslicht SG Süd/Blumenau nachzulegen. Der Salzburger Sieg gegen Ebersberg war hochverdient, auch wenn aktuell durch die Vielzahl an verletzten Stammspielern immer wieder um die spielerische Linie gerungen werden muss. Dennoch lag der UHC ab der 20. Minute stets in Führung, zunächst mit drei bis vier Toren (11:7, 13:9, 18:14), zwischenzeitlich mit fünf bis sechs Toren Differenz (21:15, 23:17). Als die Gäste vier Minuten vor Spielende auf Manndeckung umstellten, riskierten die Salzburger nicht mehr allzu viel, um den ersten Saisonsieg in Sicherheit zu bringen. Ebersberg gelangen noch vier Treffer in Serie, ehe bei 23:21 der erlösende Schlusspfiff ertönte. Großen Anteil am Salzburger Erfolg hatte Goalie Max Hagler (im Bild), der vor allem in jenen Phasen seine besten Paraden zeigte, als Ebersberg nur zwei, drei Tore vom Ausgleich entfernt war. Unter den Feldspielern glänzten zunächst Kreisspieler Iver Gentz und Youngster Felix Holubek im Rückraum mit Führungsqualitäten, aber letztlich war es vor allem eine überzeugende Teamleistung, die den UHC Salzburg über die ersten beiden Punkte als Aufsteiger jubeln ließ.


Samstag, 2. November (Bruckmühl): Bayerische Bezirksliga:

 

SV Bruckmühl - UHC Salzburg II  32:27 (15:12)

Kleiner Kader, großer Kampfgeist: Mit nur je einem Wechselspieler für Feld und Tor musste der UHC II beim SV Bruckmühl antreten. Letztlich reichte es zwar nicht zu einem Punktgewinn, doch die Salzburger lieferten trotz der 27:32-Niederlage eine starke Leistung ab. Deutlich disziplinierter als in der Vorwoche auftretend, kassierte der UHC II diesmal nur zwei Zeitstrafen und lag nach einem fulminanten Start sogar 6:2 in Führung, doch wieder einmal musste man kurz vor der Pause noch den Ausgleich hinnehmen (28. Minute: 12:12) sowie diesmal auch noch drei weitere Gegentore zum 12:15-Halbzeitstand. „Mit dem heute leider sehr kleinen Kader ist uns jeweils gegen Ende der ersten und zweiten Halbzeit etwas die Puste ausgegangen. Außerdem haben wir im Angriff zu viele unserer klaren Torchancen liegen lassen. Schade, denn unsere beiden Torhüter Tobi Klettner und Hamid Sharifi waren top und ein Punktgewinn wäre durchaus möglich gewesen“, fasste Flügelspieler David Grubisic-Cabo das über weite Strecken ausgeglichene Match zusammen.


Sonntag, 27. Oktober (SH Liefering): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - TuS Prien  25:35 (10:18)

Horrorstart für den UHC Salzburg II im Bezirksliga-Heimspiel gegen den hohen Favoriten TuS Prien: Nach fünf Minuten hatten bereits zwei der besten Spieler die rote Karte kassiert – Routinier Florian Deinhamer mit einem direkten Platzverweis, Spielertrainer Darko Milinovic wegen anhaltender Schiedsrichterkritik nach einer Zweiminutenstrafe. Nach zehn Minuten hatte der UHC II neben mehreren Torchancen auch schon zwei Siebenmeter vergeben. Logische Konsequenz war ein Zwischenstand von 0:8 nach zwölf Minuten, der den weiteren Spielverlauf auf Schadensbegrenzung reduzierte. In dieser Rolle wuchsen die verbliebenen UHC-Akteure allerdings über sich hinaus. Prien zeigte zwar immer noch das temporeichere und besser strukturierte Spiel eines Liga-Mitfavoriten, aber die Salzburger hielten mit Kampfgeist und Moral dagegen (selbst als mit Klaus Lohmaier noch vor der Pause ein dritter UHC-Spieler die rote Karte sah)und waren von nun an, zumindest was die Torausbeute anbelangt, ebenbürtig – über den 10:18-Halbzeitstand bis zum 20:28 (49.) und 24:32 (56.). Angeführt von den Topscorern Marcel Höpper (10 - im Bild) und Mathias Schmied (4) gebührte dem Team letztlich ein Pauschallob dafür, dass die Höhe der Niederlage trotz drei roten Karten für Schlüsselspieler in Grenzen gehalten wurde.


Samstag, 26. Oktober (München): Bayerische Bezirksoberliga:

 

FC Bayern München - UHC Salzburg  43:30 (20:14)

Mit der bislang höchsten Saisonniederlage wurde der österreichische Nationalfeiertag für die UHC-Handballer eher zum „Nationaltrauertag“. Beim FC Bayern München lagen die Salzburger bereits nach einer guten Viertelstunde mit 5:13 hinten. Zwar kämpfte man sich danach wieder bis zum 12:15 in die Partie zurück, aber dauerhaft hatte der UHC vor allem dem glänzenden Konterspiel der Gastgeber nichts entgegenzusetzen. „Das habe ich in dieser Form noch selten gesehen“, zeigte sich UHC-Trainer Daniel Röse von den nahezu perfekt vorgetragenen Kontern des FC Bayern beeindruckt, „wir haben sicher an die 20 Treffer aus Gegenstößen kassiert. Fast jeder Fehler im Angriff führte gnadenlos zu einem Gegentor.“ Obwohl aus dieser Konter-Dominanz der Bayern eine deutliche UHC-Niederlage resultierte, gab es auch kleine Lichtblicke: So konnten die Salzburger im Positionsangriff durchaus mithalten, der langjährige UHC-Topscorer Lukas Schnöll bot wieder eine starke Leistung und die Mannschaft kämpfte trotz klarem Rückstand bis zum Schlusspfiff mit großer Motivation um jedes Tor. Das Fazit von Trainer Röse: „Wir lernen in jedem Spiel in der Bezirksoberliga dazu, auch – oder gerade – bei solch einem Ergebnis.“

(Im Bild: Die UHC-Topscorer Lukas Schnöll und Martin Hackenbuchner)


Samstag, 19. Oktober (SH Liefering): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - TSV Allach 09 II  25:34 (9:18)

Pleiten, Pech und Pannen – unter diesem Motto stand das dritte Saisonspiel der UHC-Handballer in der Bayerischen Bezirksoberliga. Nach raschem 1:6-Rückstand wollten die Salzburger immer wieder zur Aufholjagd starten (was zwischenzeitlich mit 6:9 und 8:10 auch gelang), doch langfristig stellte sich der Erfolg einfach nicht ein. Allein fünf erfolgreiche UHC-Aktionen wurden in der ersten Hälfte wegen Übertreten abgepfiffen, so zogen die Gäste aus Allach bereits bis zur Pause fast uneinholbar davon (9:18). Nach dem Seitenwechsel glückte dem UHC etwas mehr, vor allem Lukas Schnöll erzielte noch fünf sehenswerte Tore, aber Allach II kontrollierte das Spiel und ließ keine Spannung mehr aufkommen. Die Statistik von 16:16 Toren nach der Pause war letztlich nur ein schwacher Trost für einen wieder zu fehleranfälligen Aufsteiger.


Samstag, 19. Oktober (SH Liefering): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - TSV Brannenburg  26:31 (16:16)

Nach bärenstarkem Auftakt mit 3:0-, 10:5- und 12:7-Führung träumte der UHC II bereits von der Überraschung gegen den höher eingeschätzten TSV Brannenburg, doch noch vor der Pause konnten die Gäste zum 16:16 ausgleichen. Sogar vier Zeitstrafen innerhalb von 5 Minuten überstanden die zeitweise nur noch zu viert spielenden Salzburger (20:20 in der 43. Minute), doch in der heißen Schlussphase war der langjährige Bezirksligist Brannenburg schlichtweg abgebrühter als der Aufsteiger aus Salzburg. Aus einem knappen 26:27 wurde letztlich noch eine klare 26:31-Niederlage – das konnten weder der entfesselt aufspielende UHC-Spielertrainer Darko Milinovic noch die beiden exzellenten UHC-Torhüter Klettner und Sharifi verhindern, die Brannenburg mit etlichen Glanzparaden das Leben schwer machten. 


Sonntag, 13. Oktober (Vaterstetten): Bayerische Bezirksoberliga:

 

TSV Vaterstetten - UHC Salzburg  28:19 (12:8)

Der Aufsteiger UHC Salzburg zahlt in der Bayerischen Bezirksoberliga der Handballer weiter Lehrgeld. Mit mehreren entscheidenden Ausfällen (darunter Spielmacher Lukas Schnöll und der kurzfristige erkrankte Flügel Max Seelig) klappte es vor allem im Angriff nicht nach Wunsch. Zwar hielten sich die Gäste noch bis zur 49. Minute ganz gut im Spiel (16:19-Rückstand), doch in den letzten zehn Minuten konnte Vaterstetten noch einmal den Druck erhöhen und am Ende deutlich mit 28:19 gewinnen. „Es war fast zu befürchten“, analysierte UHC-Coach Herbert Wagner, „durch die Ausfälle waren wir im Angriff nicht dauerhaft gefährlich genug und kassierten als Folge auch zu viele Kontertore. Die Verteidigung war im Großen und Ganzen nicht schlecht, aber das reicht auf Bezirksoberliga-Niveau eben nicht.“ Unter den elf mitgereisten Spielern bot diesmal vor allem Oliver Hesse (im Bild) eine starke Leistung.


Samstag, 12. Oktober (Übersee): Bayerische Bezirksliga:

 

TSV Übersee - UHC Salzburg II  33:26 (18:12)

Zu fehleranfällig, zu viele Zeitstrafen und ein zu konsequent agierender Gegner – mit diesen „Zutaten“ kassierte der UHC II in Übersee seine zweite Saisonniederlage. Vor allem im Angriff verlor man viel zu oft ohne Bedrängnis den Ball – durch schlecht vorbereitete Würfe oder technische Fehler – und lud die Gastgeber damit zu ihrem gut vorgetragenen Konterspiel ein. Es gelang den Salzburgern zwar trotzdem, das Match 20 Minuten lang ausgeglichen zu gestalten (10:11), weil auch Übersee viele Chancen vergab und UHC-Goalie Tobias Klettner etliche Paraden beisteuerte, aber in Summe waren es zu viele Fehler im Angriff und in der zweiten Spielhälfte auch zu viele Zeitstrafen, die ein besseres Abschneiden des UHC II verhinderten. Neunmal musste das Team von Spielertrainer Darko Milinovic in Unterzahl agieren, davon sechs Zweiminutenstrafen und zwei rote Karten nach der Pause, als die Kräfte schwanden und immer mehr Abwehraktionen zu spät kamen.


Samstag, 5. Oktober (Holzkirchen): Bayerische Bezirksliga:

 

HSG Föching Schliersee - UHC Salzburg II  24:29 (11:19)

Zweites Spiel, erster Sieg: Mit einem souveränen Auftritt bei der HSG Föching Schliersee holte der Aufsteiger UHC II seine ersten Punkte in der Bayerischen Bezirksliga. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte sich das Spiel der Salzburger sehen lassen. Die harte, aber disziplinierte Abwehr stand gut und ließ die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen, die Fehlerquote im Angriff war gering und die vielen Kontermöglichkeiten ermöglichten dem UHC II immer wieder „leichte“ Tore. Der Pausenstand von 19:11 für Salzburg war eine logische Folge dieser Überlegenheit. In der zweiten Halbzeit agierte der UHC II zunehmend ungeschickter, plötzlich waren der Spielfluss und die Disziplin dahin und in der Abwehr kassierte man immer mehr Zeitstrafen sowie zwei rote Karten. Als den Salzburgern auch noch 12 Minuten lang kein Tor mehr gelang, verkürzte die HSG Föching Schliersee den Rückstand bis zur Schlussminute von 18:28 auf 24:28. Letztlich hatte es der UHC II vor allem dem Vorsprung aus der ersten Halbzeit und den starken Torhüterleistungen nach der Pause zu verdanken, dass der Auswärtssieg nie mehr in Gefahr geriet: Hamidreza Sharifi im UHC-Tor konnte etliche Chancen der Bayern zunichtemachen und auch Tobias Klettner hielt noch zwei Siebenmeter, sodass das Match nicht mehr kippte.

Spielbericht

Das siegreiche UHC-II-Team und UHC-Goalie Hamidreza Sharifi 


Samstag, 28. September (SH Liefering): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - TSV München-Ost  21:31 (11:17)

Der Wind weht in der Bezirksoberliga deutlich rauer als in der Bezirksliga: Mit dieser Erkenntnis und einer 21:31-Heimpleite muss der Aufsteiger UHC Salzburg den ersten Spieltag der neuen Handball-Saison abhaken. Zwar kamen die Salzburger mit gewohnt starker Deckungsarbeit ganz gut in die Partie (4:4 nach 10 Minuten) und schienen mit dem Favoriten mithalten zu können, aber schon die erste kleine Schwächephase wurde von den Gästen zu einer Vier-Tore-Führung genutzt (4:8). Auch in der Folge bestrafte München-Ost selbst die kleinsten Fehler der Salzburger umgehend mit Gegentoren. Bis zum 11:14 (27.) blieb der UHC zwar noch annähernd in Schlagdistanz, doch dann hieß es: Willkommen in der Bezirksoberliga! Nach 40 Minuten war aus dem 11:14 ein 12:25 geworden, das Spiel war entschieden und die Salzburger wirkten zu diesem Zeitpunkt auch von der Körpersprache her wie ein angeschlagener Boxer. Die klare Niederlage schmerzte am Ende ebenso wie das jüngste Verletzungspech beim UHC: Nach Max Rief (Bänderriss im August) und Dominik Orkic (Bänderverletzung im Abschlusstraining) fällt mit Max Musil (Sehnenriss gegen München-Ost) ein weiterer UHC-Spieler für längere Zeit aus.


Samstag, 28. September (SH Liefering): Bayerische Bezirksliga:

 

UHC Salzburg II - SV Anzing III  28:38 (11:17)

Nicht viel besser als der „Ersten“ erging es dem zweiten Salzburger Aufstiegsteam. Der UHC II kassierte bei der Premiere in der Bezirksliga eine 28:38-Niederlage gegen das dritte Team aus der Handball-Hochburg Anzing (Anzing I spielt drei Klassen höher in der Bayernliga). Bis zur 18. Minute stand es zwar noch 10:10, aber auch in diesem Match kamen die Gäste mit Fortdauer des Spiels immer besser auf Touren und zogen bis zur 45. Minute auf 10 Tore davon (20:30). Die wesentlich schnelleren und spielfreudigeren Anzinger siegten auch in dieser Höhe verdient, zumal sich der UHC über weite Strecken an einer letztlich zu offensiven Deckungsvariante versuchte. Größter Lichtblick aus Salzburger Sicht war das erfolgreiche Comeback des langjährigen UHC-Stammspielers Florian Deinhamer (im Bild), der gemeinsam mit Martin Hackenbuchner zum Topscorer avancierte.