Samstag, 30. Mai 2026 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
UHC Salzburg – Sparkasse Schwaz Handball Tirol FT 44:31 (16:14)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (9), Gveric, Krawitz (je 6), Stanzel, Hemmes, Alic, Glimm (je 4),
Dennhardt (2), Köster, Mitev, Schneider, Musil, Schnöll (je 1), Wagner; Tor: Klettner, Wohlhart.
Mit einem Rekordfestival beendeten die Handballer des UHC Salzburg die Saison 2025/26. Beim abschließenden 44:31-Heimsieg über das Schwazer Future Team knackten die Gastgeber erstmals in der
diesjährigen HLA CHALLENGE die 40-Tore-Marke und fuhren im letzten Match den höchsten Saisonsieg ein. Mit sechs Siegen und einem Remis blieb der UHC zum siebten Mal in Folge ungeschlagen und
feierte in der „Festung Salzburg“ den sechsten Heimsieg in Serie (darunter alle Heimspiele der Abstiegsrunde). Schließlich beendeten die Salzburger Handballer die Abstiegsrunde auf dem zweiten
Platz, das beste Endresultat seit dem UHC-Wiederaufstieg in die zweithöchste heimische Spielklasse. Und als Sahnehäubchen knackte UHC-Topscorer Sebastian Aufhauser im letzten Match noch die
100-Tore-Marke in der Abstiegsrunde und krönte sich mit 102 Treffern (mehr als 10 Tore pro Spiel) zum überlegenen Torschützenkönig der Abstiegsrunde.
Trotz des Höhenflugs machte es der UHC im letzten Saisonspiel zunächst noch einmal spannend und startete ähnlich schlecht wie am Mittwoch in Wels in die Partie. Bis zur Halbzeit verwandelten die Schützlinge von Coach Dushko Klandev aber bereits einen 5:9-Rückstand in eine 16:14-Führung. Und nach dem Seitenwechsel zogen die Salzburger dann souverän Tor um Tor davon. So trugen sich auch noch jene drei Spieler, die mit Saisonende den Abschied vom Spielfeld feierten in die Torschützenliste ein: Routinier Christian Schnöll (Jg. 1976) mit einem Siebenmetertreffer, Kapitän Max Musil mit einem Tor vom Kreis zwei Sekunden vor der Schluss-Sirene und Timon Glimm sogar noch mit vier Treffern in wenigen Spielminuten. Ebenfalls in der Halle verabschiedet wurde Raphael Hagler, der Salzburg in Richtung Wien verlässt.
Fazit zum Spiel von UHC-Trainer Dushko Klandev: „Am Ende war alles super, aber die erste Halbzeit war wie befürchtet. Ich habe den Jungs gesagt, es wird heute schwierig, auch die gegnerische Mannschaft kann Handball spielen und kommt motiviert - und wir brauchen den Fokus trotz einiger Spielerverabschiedungen und der Feier danach zuvor noch voll auf dem Spiel. Das hat leider nicht funktioniert, aber wir haben uns schon vor der Pause zurückgekämpft und werden daraus lernen. Die zweite Halbzeit war viel besser, alle Spieler, die aufhören, haben noch ihre Tore geworfen und es war ein schöner Abschluss.“
Mittwoch, 27. Mai 2026 (Wels): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
Spiders Wels – UHC Salzburg 32:32 (18:14)
UHC-Kader (Tore): Dennhardt, Aufhauser (je 7), Köster, Gveric (je 5), Krawitz (4), Wagner,
Hemmes, Musil, Alic (je 1), Mitev, Stanzel; Tor: Hagler, Wohlhart, Klettner.
Erster gegen Dritter, Tabellenführer Wels gegen das Team der Stunde Salzburg (nun sechsmal in Folge ungeschlagen) – da war das Ergebnis fast vorhersehbar. In einem heiß umkämpften Nachtragspiel
trennten sich die Spiders Wels und der UHC Salzburg in der HLA CHALLENGE West mit 32:32. Die Oberösterreicher fixierten damit bereits vor dem Schlusstag Platz 1 in der Abstiegsrunde, während der
UHC die Chance auf Platz 2 wahrte.
Zum Spiel: In Hälfte eins tat sich der UHC Salzburg lange schwer, startete mit 2:8 in die Partie und musste auch später noch einmal einem Sechs-Tore-Rückstand hinterher laufen
(8:14 nach 22 Minuten). Doch einmal mehr drehten die Salzburger nach dem Seitenwechsel auf, kamen innerhalb von fünf Minuten in Schlagdistanz (20:21) und gingen in der 43. Minute erstmals mit
23:22 in Führung. Danach wogte das Match ohne sichtbare Vorteile für eine der beiden Mannschaften hin und her, Wels legte zwei Minuten vor Spielende mit 32:31 vor, aber der bestens aufgelegte
UHC-Flügel Milan Dennhardt traf in der Schlussminute noch zum verdienten 32:32-Ausgleich. „Was für ein Spiel, ein echter Thriller“, sagte UHC-Coach Dushko Klandev nach dem Spiel, „wir haben
schlecht angefangen, im Angriff nicht den Rhythmus gefunden, uns aber zurückgekämpft und so wie immer bis zum Schluss Vollgas gegeben. Wir haben uns diesen Punkt hart erarbeitet und es bedeutet
der Mannschaft sehr viel. Jetzt sind wir heiß auf die zwei Punkte im Heimspiel gegen Schwaz.“
Samstag, 23. Mai 2026 (Linz): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
SG HC Linz AG/Neue Heimat FT – UHC Salzburg 30:32 (17:17)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (9), Gveric (8), Hemmes (6), Krawitz (4), Köster (2),
Dennhardt, Stanzel, Musil (je 1), Alic, Schneider, Mitev; Tor: Hagler, Wohlhart.
Es war das erwartet umkämpfte Match auf Augenhöhe – mit dem besseren Ende für den UHC Salzburg. Der 32:30-Erfolg in Linz ist der bereits fünfte Salzburger Sieg in Serie und bedeutet schon jetzt,
dass dem UHC Platz drei in der Abstiegsrunde nicht mehr zu nehmen ist (mit der Option auf mehr). „Es war wieder eine super Teamleistung. Wir haben im Kollektiv und mit Herzblut jeder für jeden
gekämpft und die Mannschaft hat alles auf dem Platz gelassen. Egal was von den Linzern kam, auch als wir in der ersten Halbzeit einmal 10:13 zurücklagen, wir hatten immer eine Antwort parat
und haben dann in der zweiten Spielhälfte Stück für Stück das Kommando übernommen“, fasste ein glücklicher UHC-Cotrainer David Dreher das Match in Linz zusammen.
Samstag, 9. Mai 2026 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
UHC Salzburg – Bregenz Handball FT 39:28 (16:9)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (13), Gveric, Dennhardt (je 6), Stanzel, Hemmes, Krawitz (je 3), Köster (2), Alic (1), Wagner, Musil, Mitev; Tor: Hagler (2 Tore), Klettner, Wohlhart.
Was für ein Match? Mit einem hoch verdienten 39:28-Kantersieg gegen das Bregenz Handball Future Team begeisterten die Spieler des UHC Salzburg das Heimpublikum im Sportzentrum Nord und ihr
Trainerteam. „Es war ein tolles Spiel von uns. Es macht mir wirklich Spaß und Freude, mit dieser Mannschaft zu trainieren und ich habe schon immer gesagt, wir haben ein großes
Entwicklungspotenzial“, hielt UHC-Trainer Dushko Klandev nach Spielende nicht mit seiner Begeisterung hinter dem Berg: „Bis auf die letzten fünf Minuten bin ich sehr zufrieden: mit der
Verteidigung, den Goalies, den Rückraum- und Kreisspielern - alle haben das Maximum gegeben, auch die Einwechselspieler. Wir haben einen guten Kader, in dem gleich ein anderer einspringen kann,
wenn es bei einem Spieler einmal nicht so gut läuft."
Was das Spiel gegen den Nachwuchs des österreichischen Rekordmeisters Bregenz und die aktuelle Form des UHC Salzburg anbelangt, sagen Zahlen mehr als Worte:
- Dem UHC gelang in der Abstiegsrunde der HLA CHALLENGE West der vierte Sieg in Serie. Ohne die Bonuspunkte aus dem Grunddurchgang wären die Salzburger (gleichauf mit Bregenz) mit zehn Punkten
auf Platz 1.
- Es war zugleich der fünfte Salzburger Heimsieg in Serie.
- Erstmals in dieser Saison (inkl. Grunddurchgang) erzielte der UHC in einem Match 39 Tore (und ärgerte sich noch ein wenig über den verpassten „40er“). Es war der höchste Saisonsieg des UHC
Salzburg.
- Umgekehrt kassierte Bregenz, das noch vor wenigen Wochen als fünffacher Seriensieger und Team der Stunde ablieferte, erstmals 39 Gegentreffer und überhaupt die höchste Saisonniederlage.
- Zwischen der 18. und der 29. Minute legte der UHC einen 7:0-Lauf von 9:8 auf 16:8 hin.
- Der Sieg hätte sogar weit höher ausfallen können: Fünf Minuten vor Schluss lag der UHC mit 17 Toren (39:22) voran. Wermutstropfen: Das 40. Tor wollte partout nicht gelingen und Bregenz bewies
seinerseits mit einem 6:0-Lauf zum 39:28-Endstand Moral.
- Man of the Match beim UHC war Goalie Max Hagler, der vier Siebenmeter abwehrte (plus ein Stangenschuss) und obendrein selbst zwei (Empty-net)-Tore erzielte.
- Da auch Goalie Tobias Klettner noch einen Strafwurf abwehrte, kam Bregenz auf eine Siebenmeterquote von nur einem Tor aus sieben Versuchen.
- UHC-Topscorer Sebastian Aufhauser erzielte in der Abstiegsrunde bislang in jedem Match mehr als neun Tore und zum zweiten Mal 13 Treffer. Mit 77 Toren in sieben Spielen (Schnitt 11,0)
führt er überlegen mit 15 Toren Vorsprung die Torschützenliste der Abstiegsrunde an.
- Mit Mate Gveric rangiert ein zweiter Salzburger in den Top-10 der Torschützenliste. Obwohl der UHC-Kreisspieler vor einer Woche früh Rot sah, erzielte er 33 Treffer in sieben Matches.
Sonntag, 3. Mai 2026 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
UHC Salzburg – SK Konstant Traun/Edelweiss 29:27 (18:14)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (12), Krawitz (4), Dennhardt, Wagner, Stanzel (je 3), Musil (2), Mitev (1), Gveric, Schneider, Hemmes; Tor: Hagler (1 Tor), Wohlhart.
Mit dem vierten Sieg in der Abstiegsrunde und dem vierten Heimsieg in Serie unterstreichen die Handballer des UHC Salzburg ihre aktuelle Hochform. Musste man sich auswärts in Traun noch mit 28:34
geschlagen geben, so gelang nun mit dem 29:27-Erfolg in der eigenen Halle die Revanche. In einem Match, in dem die Salzburger Handballer nie in Rückstand gerieten und mit bis zu fünf Toren in
Führung lagen, feierte der UHC einen verdienten Start-Ziel-Sieg und verteidigte im Fernduell gegen die SG Linz/Neue Heimat (überraschend Sieger in Bregenz) den dritten Tabellenplatz. Aus dem
„Handball-Doppel“ rund um den Feiertag wurde übrigens nichts. Drei Tage zuvor war der UHC Salzburg noch vom Stauchaos auf der Westautobahn gestoppt worden. Durch eine Totalsperre der Autobahn vor
Wels musste das geplante UHC-Match bei den Spiders Wels vorerst abgesagt werden. Ob es zu einer Neuansetzung kommt, entscheidet kommende Woche der ÖHB.
Zum Spiel gegen Traun/Edelweiss: Es war kein Auftakt nach Maß, denn bereits nach sieben Minuten schickten die Schiedsrichter mit Kreisspieler Mate Gveric einen der stärksten Salzburger
Akteure mit Rot vom Feld. Der UHC ließ sich dadurch aber nur kurz aus der Fassung bringen und spielte sich bis zur 13. Minute den ersten Dreitore-Vorsprung heraus (7:4). An Chancen mangelte
es auch in der Folge nicht, allerdings ließen die Salzburger zu viele davon liegen und Traun gelang noch zwei Mal der Ausgleich (9:9/12:12). Dieser Spielstand in der 23. Minute sollte freilich
das letzte Unentschieden im Spiel bleiben. Mit guten Angriffen und einigen guten Kontern wurde der 18:14-Pausenstand fixiert, nach dem Seitenwechsel waren es sogar kurzzeitig sechs Tore Vorsprung
aus Salzburger Sicht (20:14 in der 34. Minute).
Über weite Strecken pendelte sich die Salzburger Führung danach bei drei bis vier Toren ein. Lediglich einen Vorwurf musste sich der UHC in dieser Phase gefallen lassen: es gelang trotz weiterer
Chancen nicht, sich endgültig abzusetzen und das Match frühzeitig zu entscheiden. So witterte Traun noch dreimal seine Chance: beim 23:21 (49.), 26:24 (54.) und 28:26 (58.) waren die
Oberösterreicher jeweils in Schlagdistanz, doch der UHC hielt jedes Mal gut dagegen (25:21, 28:24, 29:26) und ließ somit keine Hektik mehr aufkommen. „Salzburg hat verdient gewonnen. Es wäre mehr
für uns drin gewesen, aber jedes Mal, wenn wir herangekommen sind, zog Salzburg wieder ein, zwei weg“, gratulierte Traun-Coach Zoran Ban fair.
UHC-Trainer Dushko Klandev ärgerte sich zwar über einige Spielphasen („Da waren wir im Angriff nicht fokussiert genug und haben einige gute Chancen vergeben, das Spiel früher zu entscheiden“),
war aber am Ende zufrieden: „Heute zählen nur die zwei Punkte, die wir uns auch verdient haben.“ Ein Sonderlob verdienten sich diesmal neben Liga-Topscorer Sebastian Aufhauser das
„Stehauf-Männchen“ Joshua Krawitz (wurde einige Male rüde gefoult, aber kam immer wieder noch stärker zurück aufs Feld) und Goalie Max Hagler, der nebst mehreren Glanzparaden und einem
Empty-Net-Goal in der Schlussphase den Trauner Anschlusstreffer verhinderte und damit die letzten Hoffnungen der Gäste zunichte machte.
Sonntag, 19. April 2026 (Schwaz): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
Sparkasse Schwaz Handball Tirol FT – UHC Salzburg 25:30 (10:14)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (10), Gveric (6), Stanzel, Dennhardt (je 3),
Mitev, Schneider, Krawitz (je 2), Köster, Wagner (je 1), Musil, Alic; Tor: Hagler, Klettner.
Mit dem dritten Sieg in der Abstiegsrunde wurden die Handballer des UHC Salzburg beim Schlusslicht Schwaz ihrer Favoritenrolle gerecht und festigten den dritten Tabellenplatz. Lediglich der
Beginn war beim Match in Tirol etwas holprig, doch nach anfänglichem 4:7-Rückstand konnten Aufhauser und Co. das Spiel drehen und lagen bereits zur Halbzeit mit 14:10 in Führung. Auch nach dem
Seitenwechsel kam Schwaz nie näher als auf drei Tore
heran, während der UHC auf einen ungefährdeten Sieg zusteuerte und nach 49
Minuten mit 24:17 in Führung lag. Ebenso erfreulich: Topscorer Sebastian Aufhauser verteidigte mit zehn weiteren Treffern (und nun insgesamt 52 Toren in fünf Spielen) Platz 1 in der Torjägerliste
der Abstiegsrunde. Das Fazit von Co-Trainer David Dreher: „Es war eine gute Leistung der ganzen Mannschaft. Den Start haben wir wirklich etwas verschlafen, aber nach 10 bis 12 Minuten haben wir
in den Rhythmus gefunden, standen gut in der Abwehr und spielten dann auch die Angriffe besser aus. In Hälfte zwei war die Leistung dann top und man merkte, dass die Mannschaft diesen Sieg
unbedingt wollte.“
Samstag, 11. April 2026 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
UHC Salzburg – SG HC Linz AG/Neue Heimat FT 31:24 (16:10)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (13), Gveric, Dennhardt (je 6), Köster (3), Schneider, Krawitz, Dembkowski (je 1), Mitev, Wagner, Stanzel, Musil, Alic, J. Halwax; Tor: Wohlhart,
Klettner.
Dritter Heimsieg in Serie für die UHC-Handballer: Die Gastgeber dominierten in der Abstiegsrunde der HLA CHALLENGE West das Match gegen das Future Team des Erstligisten Linz vor allem in der
ersten Halbzeit und ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen. Bereits nach 20 Minuten betrug der Vorsprung sechs Tore (12:6) und auch während der einen oder anderen kurzen
Schwächephase kamen die Gäste aus Oberösterreich nie auf weniger als drei Tore heran.
Dementsprechend positiv fiel das Fazit des hochzufriedenen UHC-Trainers Dushko Klandev aus: „Wir haben eine super Verteidigung gespielt und in der ersten Halbzeit nur zehn Tore bekommen – auch
dank einem im ganzen Spiel starken Goalie Philipp Wohlhart. Wenn Kapitän Max Musil und Christian Wagner da sind, funktioniert auch unser Mittelblock super und die ganze Mannschaft tut sich in der
Abwehr leichter. Im Angriff war unser Topscorer Sebastian Aufhauser der Leader, mit 13 Toren, darunter viele Treffer in wichtigen Phasen des Spiels. Auch Kreisläufer Mate Gveric, der zwei Wochen
krank war und fast nicht trainieren konnte, war sehr stark – ebenso unser Linksaußen Milan Dennhardt, der immer da ist, wenn wir wichtige Tore brauchen ... um nur einige Spieler zu nennen. Das
machte heute den Unterschied zu unseren letzten zwei Spielen aus, wo immer einige dieser Mannschaftsstützen gefehlt haben. So können wir auch nächste Woche in Schwaz wieder zwei Punkte
holen.“
Verabschiedet wurde mit diesem Match UHC-Spieler Eryk Dembkowski (im Bild vorne/Nr. 33), den es zurück in seine Heimat Polen zieht. Er trug sich mit dem finalen Siebenmetertor zum 31:24 in die
Scorerliste ein.
Samstag, 28. März 2026 (Bregenz): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
Bregenz Handball FT – UHC Salzburg 35:29 (17:15)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (9), Reichle (6), Stanzel (5), Gveric, Dennhardt
(je 3), Alic (2), Hemmes (1), Mitev, Musil;
Tor: Wohlhart.
Das Future Team des Handball-Erstligisten Bregenz war auch vom UHC Salzburg nicht zu biegen und bleibt in der HLA CHALLENGE als einziges Team der Abstiegsrunde West ungeschlagen. „Schade, wir haben sehr stark begonnen“, trauert Salzburgs Co-Trainer David Dreher der vergebenen Chance nach, „doch ähnlich wie vor zwei Wochen in Traun ist es uns nicht gelungen, unsere Fehlerquote gering zu halten - vor allem im Angriff. Nach der Pause hatten wir dann auch in der Abwehr keinen richtigen Zugriff mehr.“ Die Zahlen bestätigen diesen Spielverlauf: In der 18.Minute erzielte Florian Stanzel den letztmaligen Ausgleich des UHC (8:8). Danach konnten sich die Gastgeber zunächst um zwei bis drei Tore absetzen (10:8, 13:10, 14:11, 17:15-Pausenstand) und erhöhten den Vorsprung nach dem Seitenwechsel auf vier und mehr Tore (20:16, 22:18, 27:23, 30:25). Eine Salzburger Aufholjagd blieb auch in den zehn Schlussminuten aus und das Bregenzer Future Team setzte seine erfolgreiche Heimserie mit einem ungefährdeten 35:29-Sieg fort.
Samstag, 14. März 2026 (Traun): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
SK Konstant Traun/Edelweiss – UHC Salzburg 34:28 (16:14)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (11), Gveric (6), Krawitz, Reichle (je 3), Dennhardt,
Stanzel (je 2), Wagner (1), Musil, Alic, T. Halwax; Tor: M. Hagler, Wohlhart.
Mit einem Dämpfer kehren die Handballer des UHC Salzburg vom ersten Auswärtsspiel in der Abstiegsrunde der HLA CHALLENGE West zurück. Im Gegensatz zum Aufwärtstrend der letzten Partien kamen die
Salzburger diesmal vom Start weg nicht so richtig ins Spiel. „Wir haben von Anfang an zu viele Fehler gemacht, haben im Angriff zu viele falsche Entscheidungen getroffen und hatten auch in der zu
löchrigen Abwehr nicht unseren besten Tag. Zwar konnten wir uns immer wieder herankämpfen und zwischenzeitlich sogar in Führung gehen, aber am Ende war es heute einfach zu wenig“, fasste
Co-Trainer David Dreher die bittere 28:34-Niederlage zusammen.
Sonntag, 8. März 2026 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West, Abstiegsrunde:
UHC Salzburg – Spiders Wels 32:27 (14:14)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (9), Dennhardt (7), Gveric (6), Reichle (3), Köster, Krawitz (je 2), Stanzel, Bicanic (je 1), Wagner, Musil, Hemmes, Alic, Schneider; Tor: M. Hagler (1), Klettner, Wohlhart.
Die Handballer des UHC Salzburg sind weiter im Hoch und starteten furios in die Abstiegsrunde der HLA CHALLENGE West: Mit der bislang stärksten Saisonleistung bot man den favorisierten Spiders Wels nicht nur 60 Minuten lang Paroli, sondern verließ die heimische Halle gegen den Tabellenführer letztlich als verdienter Sieger. Nachdem die Top-4-Teams nun bis auf zwei Punkte zusammengerückt sind, sprach UHC-Coach Dushko Klandev gleich eine Kampfansage für die neun weiteren Play-off-Spiele aus: „Ich denke, das wir bis zum Ende der Abstiegsrunde in der Lage sind, gegen alle Mannschaften zu gewinnen."
Zum Spiel: Die Salzburger legten vor heimischer Kulisse mit einem 6:1-Traumstart los, ehe sich die ersten Fehler einschlichen und Wels wieder Tor um Tor aufkam. So ging es trotz starker Leistung „nur“ mit einem 14:14 in die Pause. Die Zuschauer im Sportzentrum Nord hatten dennoch ihre Freude, entwickelte sich doch in den zweiten 30 Minuten ein hochspannendes und vielfach auf hohem Niveau gespieltes Handballmatch, in dem sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Doch ab der 45. Minute gelang es dem UHC, den Schalter endgültig umzulegen: aus dem 21:21 wurde zunächst ein 24:21 und dann die erste Fünf-Tore-Führung (27:22 nach 52 Minuten) bis hin zum vorentscheidenden 29:23 nach 55 Minuten. Da die ganze Mannschaft inklusive dem glänzenden UHC-Goalie Max Hagler eine ihrer stärksten Saisonleistungen ablieferte, kamen die hoch gehandelten Spiders Wels trotz aller Bemühungen nie mehr auf Schlagdistanz heran. Der UHC-Erfolg war in der Schlussphase ebenso ungefährdet wie verdient und macht Lust auf mehr.
Stärkste Salzburger eines durchgängig überzeugenden Teams waren im Angriff Milan Dennhardt und Mate Gveric sowie Topscorer Sebastian Aufhauser, der vier seiner neun Treffer vom Siebenmeterpunkt erzielte. Aber auch Youngster Moritz Reichle, Joshua Krawitz und Wenzel Köster (der mit etwas Abschlusspech haderte) trugen viel zum druckvollen Spiel der Gastgeber bei. Über die Abwehrleistung sagte ein zufriedener Cheftrainer Dushko Klandev: „Wir haben gesehen, wie wichtig es ist, dass wir einen vollen Kader hatten, dass Goalie Max Hagler wieder zurück war und in der Verteidigung Max Musil und Christian Wagner. Das hat uns sehr geholfen. Auch im Angriff werden wir besser und besser - aber da gibt es noch großen Raum für Entwicklung.“
Letztlich gab es auch Lob vom Trainer des unterlegenen Favoriten Wels, David Jödicke: „Glückwunsch an Salzburg. Man sieht, was mit harter Arbeit gemeinschaftlich in der Mannschaft zu erreichen ist. Dem muss man Respekt zollen, was sich hier in den letzten Monaten getan hat. Das ist beeindruckend und sicher auch ein bisschen Vorbild für uns.“
Abschlusstabelle nach dem Grunddurchgang
| Rang | Mannschaft | Begegnungen | S | U | N | Tore | +/- | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | medalp Handball Tirol | 14 | 11 | 1 | 2 | 427:364 | +63 | 23 | |
| 2 | Alpla HC Hard FT | 14 | 10 | 1 | 3 | 458:401 | +57 | 21 | |
| 3 | Spiders Wels | 14 | 10 | 0 | 4 | 458:393 | +65 | 20 | |
| 4 | Bregenz Handball FT | 14 | 6 | 2 | 6 | 417:415 | +2 | 14 | |
| 5 | SG HC LINZ AG/Neue Heimat FT | 14 | 6 | 0 | 8 | 398:369 | +29 | 12 | |
| 6 | UHC Salzburg | 14 | 5 | 2 | 7 | 369:408 | -39 | 12 | |
| 7 | SK Konstant Traun / Edelweiss | 14 | 4 | 0 | 10 | 384:440 | -56 | 8 | |
| 8 | Sparkasse Schwaz Handball Tirol FT | 14 | 1 | 0 | 13 | 334:455 | -121 | 2 |
Samstag, 21. Februar 2026 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West:
UHC Salzburg – Bregenz Handball FT 33:31 (14:16)
UHC-Kader (Tore): Gveric (8), Aufhauser (6), Hemmes (5), Köster, Krawitz (je 4), Wagner, Reichle (je 2), Bicanic, Alic (je 1), Mitev, T. Halwax; Tor: Klettner, Wohlhart.
Es ist vollbracht: Im dritten Spiel unter dem neuen Trainerstab gelang dem UHC Salzburg in der HLA CHALLENGE West der erste Sieg. Die Formkurve zeigt zum Abschluss des Grunddurchgangs mit dem 33:31-Erfolg über das Bregenzer Future Team weiter nach oben und die Salzburger Handballer konnten sich noch einen zusätzlichen Bonuspunkt für die am 7./8. März beginnende Abstiegsrunde sichern. Dort besteht das Teilnehmerfeld nach der Punkteteilung aus folgenden Teams: 1. Spiders Wels (10 Punkte), 2. Bregenz Handball FT (7), 3. SG HC Linz AG/Neue Heimat FT (6), 4. UHC Salzburg (6), 5. SK Konstant Train/Edelweiss (4), 6. Sparkasse Schwaz Handball Tirol FT (1).
Zum Spiel: Der UHC Salzburg startete gegen die mit dünnem Kader angereisten Vorarlberger gut ins Match und führte nach zehn Minuten mit 7:3, doch Bregenz war rasch wieder im Spiel und benötigte nur dreieinhalb Minuten, um zum 7:7 auszugleichen. Danach blieb die Partie ein Spiel auf Augenhöhe – mit leichten Vorteilen für die Gäste, die sich gegen Ende der ersten Hälfte eine Zwei-Tore-Halbzeitführung herausspielten. Schon jetzt war klar, dass man die Bregenzer als eine der Topadressen im heimischen Handball auch mit einem Mini-Kader nicht unterschätzen darf – zumal sich in den Reihen der Gäste mit Lukas Frühstück auch ein prominenter Ex-Nationalspieler befand.
Die Salzburger Devise für die zweiten 30 Minuten war klar: Voller Angriff, um doch noch einen Sieg einzufahren. Aber man tat sich zunächst weiter schwer, vergab einige hundertprozentige Chancen frei vor dem Gästetor und schien nach 42 Minute schon fast auf der Verliererstraße (20:25). Doch nur fast, denn jetzt kam die stärkste Phase der Hausherren. Mit 8:1 Toren in sieben Minuten drehte der UHC den klaren Rückstrand in eine 28:26-Führung (49.) – auch dank zweier gehaltener Siebenmeter von UHC-Goalie Tobias Klettner – und brachte diesen Vorsprung trotz einer zwischendurch hektischen Schlussphase (inklusive nochmaligem Bregenzer Ausgleich zum 29:29 und 30:30) über die Ziellinie. „Wir haben bis zum Ende brav gekämpft und hatten diesmal vielleicht auch das kleine Quäntchen Glück auf unserer Seite, das uns in den vorangegangenen Spielen gefehlt hat. Respekt aber auch an Bregenz. Sie haben mit dem kleinen Kader eine super Leistung gebracht und es uns wirklich schwer gemacht“, erklärte ein sichtlich erleichterter Co-Trainer David Dreher nach dem Spielende.
Samstag, 14. Februar 2026 (Hard): HLA CHALLENGE West:
Alpla HC Hard FT – UHC Salzburg 30:30 (14:15)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (13), Gveric (7), Reichle (3), Hemmes, Krawitz (je 2),
Köster, Bicanic (je 1), Stanzel, Alic; Tor: Wohlhart (1), Klettner.
Was für eine Überraschung: Mit einem Punktgewinn beim Spitzenreiter Alpla HC Hard FT haben die Handballer des UHC Salzburg in der HLA CHALLENGE West erstmals seit Ende November wieder angeschrieben – und das durchaus verdient. Bereits in Hälfte eins lagen die Gäste in Vorarlberg mehrfach in Führung, ebenso zur Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel schien sogar eine Salzburger Drei-Tore-Führung (16:19) auf der Anzeigetafel auf, doch Gastgeber Hard kam noch einmal zurück und lag in der Schlussphase seinerseits mit drei Toren Vorsprung auf Siegkurs (28:25 in der 53. Minute). Im hochspannenden Finale glich zunächst Julius Hemmes zum 29:29 (58.) aus. Danach behielt Topscorer Sebastian Aufhauser (13 Tore) beim Siebenmeter-Strafwurf die Nerven und traf 45 Sekunden vor Schluss zum 30:30, ehe Salzburg-Goalie Tobias Klettner den letzten Wurf der Gastgeber parierte und damit den Punkt für den UHC festhielt.
Trainer Dushko Klandev: „Es war ein toller Spirit, eine super Teamleistung. In der ersten Halbzeit haben wir besser gespielt, nach dem Seitenwechsel passierten uns wieder etwas zu viele Fehler, aber die Jungs haben dann im Angriff die wichtigen Tore gemacht und wieder toll bis zum Ende gekämpft.“
Samstag, 7. Februar 2026 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West:
UHC Salzburg – medalp Handball Tirol 28:29 (12:13)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (9), Gveric (5), Köster, Hemmes (je 3), Musil, Krawitz, Alic (je 2), Dennhardt, Reichle (je 1), Schneider, Stanzel, Bicanic; Tor: Wohlhart, Klettner.
Es sollte nicht sein: Fast wäre Neo-Trainer Dushko Klandev mit dem UHC Salzburg gleich im ersten Spiel die große Überraschung gelungen, doch der vermeintliche Ausgleichstreffer schlug erst eine Zehntelsekunde nach der Schluss-Sirene im Tornetz der Gäste aus Innsbruck ein. So siegte der Tabellenzweite und hohe Favorit medalp Handball Tirol in dem umkämpften Match der HLA CHALLENGE in Salzburg hauchdünn mit 29:28 und die Gastgeber standen trotz großem Engagement ohne Zählbares da.
Zum Spiel: Die UHC-Handballer starteten fehlerhaft in die Partie und lagen nach 13 Minuten mit 3:7 zurück, doch bis zur Pause erfingen sich die Salzburger gegen die ebenfalls ungewohnt fehleranfälligen Tiroler. Nach den folgenden Toren von Mate Gveric (4), Wenzel Köster, Joshua Krawitz (je 2) und Sebastian Aufhauser ging es „nur“ mit einem 12:13-Rückstand in die Pause. Vor allem der 18-jährige UHC-Kreis Gveric zeigte wieder ein starkes Spiel und eroberte auch manch bereits verlorenen Ball zurück.
Nach dem Seitenwechsel sah es lange nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus (14:14, 18:19, 19:20), ehe sich die Gäste wieder mehrfach um drei Tore absetzen konnten (19:22, 20:23, 21:24, 22:25), doch der UHC kam immer wieder zurück (24:25, 25:28) – bis hin zum 28:28-Ausgleich durch Max Musil nach 59:13 Minuten. Vor allem Goalgetter Sebastian Aufhauser, der vor der Pause noch nicht ins Spiel gefunden hatte, steuerte im zweiten Spielabschnitt Tor um Tor bei (darunter die Treffer 23, 24, 25, 26 und 27). Der UHC schnupperte somit schon am Punktgewinn gegen den Favoriten, kassierte aber 13 Sekunden vor Schluss das 28:29. Im direkten Gegenzug kam dann noch einmal Joshua Krawitz zum Wurf, der Ball zappelte auch im Netz der Tiroler, doch eine Zehntelsekunde zuvor hatte die Sirene das Ende des Spiels markiert.
Fazit von Trainer Dushko Klandev: „Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, die um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde kämpft. Ich bin stolz, dass wir nach dem schlechten Start ins Spiel gut zurück gekommen sind und in den letzten Sekunden sogar die Chance auf einen Punktgewinn hatten. Ich denke, wir hätten uns das verdient, aber so ist der Sport. Wir müssen weiter hart arbeiten und es in Zukunft besser machen. Ich bin nicht enttäuscht, denn wie wir gekämpft haben, das war ein gutes Signal für die Zukunft.“
Montag, 12. Jänner 2026
Umbruch in der Liga-Pause: UHC Salzburg geht mit neuem Cheftrainer ins Jahr 2026
Abschied und Neuanfang: Bei den Handballern des UHC Salzburg endete mit dem Jahreswechsel 2025/26 die achtjährige Trainerära von Herbert Wagner und Daniel Röse. Auf eigenen Wunsch legte das Duo Ende Dezember seine Funktionen beim UHC zurück. Neuer Cheftrainer der ersten Mannschaft in der zweiten österreichischen Liga (HLA CHALLENGE) ist mit sofortiger Wirkung Dushko Klandev, bisheriger Jugend- und Torhütertrainer sowie Verantwortlicher der zweiten UHC-Mannschaft. Als Co-Trainer assistiert nun UHC-Spieler David Dreher.
Aufstieg in Bayern, Zweitliga-Premiere in Österreich, starke Leistungen und Teilerfolge, aber auch Wankelmut und mangelnde Konstanz
Herbert Wagner und Daniel Röse hatten die erste Mannschaft des UHC Salzburg im Juni 2018 in der bayerischen Bezirksliga übernommen und in ihrem ersten Jahr mit dem Aufstieg in die bayerische Bezirksoberliga geführt. Die Saison 2021/22 brachte nach einer ÖHB-Ligareform die Rückkehr des UHC in die zweite österreichische Liga. Dort etablierten sich die Salzburger Handballer in den vergangenen Spielzeiten, zeigten auch immer wieder starke Leistungen gegen höher eingeschätzte Teams und stellten mehrfach die stärkste Abwehr der Liga, doch es mangelte stets an der Konstanz. So fand sich der UHC nie am Tabellenende wieder, verpasste aber auch den nächsten großen Entwicklungsschritt, sich mittelfristig einmal für das Aufstiegs-Play-off für die erste Liga (HLA MEISTERLIGA) zu qualifizieren oder diesem Ziel zumindest nahe zu kommen. „Dafür hätte die Mannschaft den zweiten Platz im Grunddurchgang belegen müssen, aber dieses Ziel verpassten wir aus verschiedenen Gründen in den vergangenen Saisonen jeweils deutlich. Somit war im Dezember der Punkt erreicht, wo wir das Gefühl hatten, die Mannschaft wird von uns nicht mehr im benötigten Ausmaß erreicht. Es braucht neue Impulse und es ist nach acht Jahren vielleicht Zeit für eine Veränderung. Dabei war uns eine geregelte Übergabe wichtig, die mit Dushko Klandev sicher gelingen wird“, erklären Herbert Wagner und Daniel Röse ihre Entscheidung.
Ein Dankeschön für Engagement, Leidenschaft und Verlässlichkeit – und ein Handballexperte mit EHF-Lizenz als kompetenter Nachfolger
UHC-Obmann Thomas Manhart: „Acht Jahre großes Engagement, große Leidenschaft und große Verlässlichkeit – in der Halle und auch bei den vielen Herausforderungen hinter den Kulissen. Für diese langjährige professionelle und freundschaftliche Zusammenarbeit möchte ich mich bei Herbert Wagner und Daniel Röse herzlich bedanken und freue mich, dass sie dem Salzburger Handball mit ihrem Fachwissen in der Jugendarbeit erhalten bleiben.
Nachdem ich vom Rücktritt informiert wurde, war für die Nachfolge sofort Dushko Klandev mein erster Gedanke. Er hat als EHF-Coach die höchste Ausbildung unter den Salzburger Trainern und dürfte theoretisch sogar in der Champions League coachen. Er ist bei den Spielern beliebt und war in den letzten Jahren ebenso engagiert und verlässlich wie das bisherige Trainerduo. Auch der Zeitpunkt für den Trainerwechsel ist ideal. Einige Langzeitverletzte sollten demnächst ins Team zurückkehren und in der HLA CHALLENGE geht es erst am 7. Februar mit dem Liga-Spielbetrieb weiter. Das sind meines Erachtens beste Voraussetzungen, um die Saison mit diesem neuen Impuls auf der Trainerposition gut zu Ende zu bringen.“
Sonntag, 14. Dezember 2025 (Linz): HLA CHALLENGE West:
SG HC Linz AG/Neue Heimat FT – UHC Salzburg 31:20 (16:11)
UHC-Kader (Tore): Krawitz, Aufhauser (je 5), Gveric (4), Dennhardt (3), Alic (2), Dembkowski (1), Dreher, Musil, T. Halwax, Bicanic, Reichle; Tor: M. Hagler Wohlhart.
Die Trendwende vor dem Jahreswechsel ist nicht gelungen. Die Handballer des UHC Salzburg verlieren am Ende deutlicher als nötig mit 21:30 beim Tabellennachbarn Linz und büßen damit auch einen Tabellenplatz ein. Bis zur Fortsetzung der HLA CHALLENGE West im Februar bleibt nun Zeit, an der Konstanz und Fehleranfälligkeit zu arbeiten – und die Hoffnung, dass sich wieder mehrere der verletzten UHC-Spieler im Kader zurückmelden.
Im Match beim Linzer Future Team musste sich das Salzburger Trainerteam einmal mehr über die Fülle an (technischen) Fehlern ärgern. Sowohl vor der Pause (von 7:14 auf 11:16) als auch nach dem Seitenwechsel (von 13:20 auf 17:21) kämpfte sich der UHC wieder an die Oberösterreicher heran, doch in der Folge gelang es wegen besagter Fehlerquote nie, das Ruder komplett herumzureißen. „Wir haben im Positionsspiel eigentlich immer wieder mitgehalten, aber gefühlt fast die Hälfte der 31 Tore aus Kontern oder erweiterten Gegenstößen kassiert“, analysiert UHC-Coach Herbert Wagner. So fiel das Team nach dem 17:21 (45.) in der Schluss-Viertelstunde völlig auseinander. Nach Zwischenständen von 17:25 und 19:30 aus Salzburger Sicht stand am Ende eine in dieser Höhe unnötige 20:31-Niederlage.
Samstag, 6. Dezember 2025 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West:
UHC Salzburg – Spiders Wels 25:37 (11:19)
UHC-Kader (Tore): Gveric, Krawitz, Aufhauser (je 5), Reichle (3), Hemmes, Musil (je 2), T. Halwax, Dembkowski, Alic (je 1), Bicanic, Dreher, Glimm; Tor: M. Hagler Wohlhart, Klettner.
Ein starker Auftakt war nicht genug. Die UHC-Handballer mussten sich in der HLA CHALLENGE West dem Favoriten Wels im letzten Heimspiel des Kalenderjahres deutlich mit 25:37 geschlagen geben. Nur eine gute Viertelstunde lang keimte Hoffnung auf: die Salzburger starteten mit 2:0 und 6:6 auf Augenhöhe ins Spiel, doch schon zehn Minuten später liefen die Gastgeber einem 7:13-Rückstand hinterher. Bis zum 11:17 bäumte sich der UHC noch einmal auf, doch zwei Fehler kurz vor der Pause besiegelten den schon vorentscheidenden 11:19-Halbzeitstand. Wels blieb auch nach dem Seitenwechsel dominant, spielte schneller und mit der größeren individuellen Klasse auf so gut wie allen Positionen und entführte verdient die zwei Punkte aus Salzburg.
UHC-Trainer Herbert Wagner: „Es war schon vor dem Spiel klar, dass es gegen Wels schwierig wird, zumal wir noch immer etliche Ausfälle haben. Wenn wir so diszipliniert wie in den ersten 15 Minuten weiter gespielt hätten, wäre es etwas anderes gewesen. Aber wir müssten gegen Wels schon 60 Minuten unsere beste Leistung bringen, um eine Chance zu haben. Das haben wir leider durch zu viele individuelle Fehler nicht geschafft. Das war zu wenig, um gegen ein so starkes Team gewinnen zu können.“
Samstag, 29. November 2025 (Schwaz): HLA CHALLENGE West:
Sp. Schwaz Handball Tirol FT – UHC Salzburg 29:34 (15:16)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (8), Dennhardt (7), Gveric, Krawitz (je 5), Reichle (4), Bicanic (3), Alic (2), Dembkowski, T. Halwax, J. Halwax; Tor: Wohlhart, M. Hagler.
Mit einem am Ende überraschend klaren 34:29-Erfolg beim Future Team aus Schwaz haben sich die UHC-Handballer in der HLA CHALLENGE West ein wenig den Verletzungsfrust von der Seele geworfen. Gut die Hälfte des Salzburger Kaders fehlt aktuell wegen Blessuren oder Erkrankungen (darunter zwei der drei Salzburger Topscorer und die zwei stärksten Verteidiger) – dennoch gelang es dem UHC mit einem starken Auftritt die zwei Punkte aus Tirol zu entführen und letztlich einen „versöhnlichen“ Punktescore von 3:3 aus den drei Auswärtsspielen in Bregenz, Traun und Schwaz mitzunehmen.
„Man hat die Ausfälle natürlich gemerkt, vor allem in der Verteidigung, aber wir haben deutlich weniger Fehler als letzte Woche gemacht und angesichts der Kadersorgen eine wirklich solide Leistung abgeliefert“, freute sich der vor dem Match noch skeptische UHC-Trainer Herbert Wagner. Vom sicheren Siebenmeter-Schützen Joshua Krawitz (4 von 4) über die Topscorer Sebastian Aufhauser und Milan Dennhardt bis zum Comeback des lange verletzten Youngsters Moritz Reichle setzte der UHC Salzburg einige positive Ausrufezeichen – inklusive des Torhüterduos Maximilian Hagler/Philipp Wohlhart, das unter anderem vier Strafwürfe der Tiroler Gastgeber entschärfte.
Samstag, 22. November 2025 (Traun): HLA CHALLENGE West:
SK Konstant Traun/Edelweiss – UHC Salzburg 36:31 (17:13)
UHC-Kader (Tore): Krawitz (8), Aufhauser, Hemmes, Dennhardt (je 5), Gveric (3), Alic (2), Musil, Dreher, Bicanic (je 1), Glimm; Tor: Wohlhart, Klettner.
Das war nicht die Woche der UHC-Handballer. Bereits vor dem Spiel der HLA CHALLENGE West in Traun ereilte die Salzburger eine Hiobsbotschaft: Mannschaftsstütze Christian Wagner, der vor allem in der Abwehr zu den Säulen des Teams zählt, wurde auf dem Rad von einer Autolenkerin umgefahren und musste mit noch nicht genauer diagnostizierten Knie- und Sprunggelenksverletzungen für das Auswärtsmatch absagen. Und schließlich ging auch das Spiel in Traun deutlich verloren, obwohl die Salzburger mit 20 sehr starken Minuten gestartet waren und anfangs durchgehend in Führung lagen (3:1, 5:2, 7:3, 9:5, 11:8). Noch vor der Pause kam jedoch der Bruch und Gastgeber Traun drehte das Match vom 12:13-Rückstand zu einer 17:13-Führung, mit der es auch in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel ließen die Oberösterreicher dann keine entscheidende Annäherung des UHC mehr zu (nur zweimal kamen die Salzburger noch auf drei Tore heran) und brachten den Vorsprung ungefährdet bis zum 36:31-Endstand über die Ziellinie.
UHC-Trainer Daniel Röse: „Wir haben stark begonnen und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Verteidigung stand gut und ermöglichte uns auch einige Kontertore. Doch dann gaben wir das Spiel durch Hektik, individuelle Fehler und auch erfolgreiche taktische Umstellungen des Gegners aus der Hand. Wir haben dann auch unsererseits die Abwehr umgestellt und im Angriff mit verschiedenen Variationen alles versucht, aber zum einen konnten wir Christian Wagner in der Abwehr nicht hundertprozentig ersetzen und zum anderen ging uns mit dem verletzungsbedingt immer dünneren Kader hinten heraus auch die Puste aus. Am mangelnden Kampfgeist lag es nicht. Die Jungs haben sich bis zum Ende mit vollem Einsatz gegen eine höhere Niederlage gewehrt.“
Samstag, 15. November 2025 (Bregenz): HLA CHALLENGE West:
Bregenz Handball FT – UHC Salzburg 25:25 (16:16)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (8), Gveric (5), Krawitz (4), Hemmes (3), Musil (2), Dreher, Wagner, Bicanic (alle 1), Dennhardt; Tor: Wohlhart.
Der Negativlauf von zwei Niederlagen ist gestoppt: Mit einem verdienten Punktgewinn kehren die UHC-Handballer aus dem Ländle heim. Dabei lieferten die Salzburger in der HLA CHALLENGE beim erwartet schweren Gang nach Bregenz ein Duell auf Augenhöhe ab, in dem sich 60 Minuten lang keines der beiden Teams absetzen konnte und der Vorsprung selten mehr als ein Tor betrug. Auch als das Match in der heißen Schlussphase schon verloren schien (Bregenz erhöhte von 23:23 auf 25:23) schlug der UHC noch einmal zurück: zunächst verkürzte Sebastian Aufhauser auf 24:25 und fünf Sekunden vor Schluss traf mit dem 17-jährigen Karlo Bicanic ausgerechnet der jüngste Spieler des UHC Salzburg zum 25:25-Ausgleich.
UHC-Trainer Herbert Wagner: „Es war ein extrem umkämpftes, von den Abwehrreihen geprägtes Spiel, mit letztem Einsatz von beiden Teams. Auch unsere Defensivleistung war wieder stark, aber gegen Ende sind wir etwas nervös geworden und hätten das Match mit vier technischen Fehlern in den letzten Minuten fast noch verloren. Das Remis war letztlich verdient.“
Samstag, 8. November 2025 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West:
UHC Salzburg – Alpla HC Hard FT 22:34 (9:17)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (6), Gveric (3), Wagner, Hemmes, Krawitz, Bicanic (alle 2), Dreher, Musil, Dennhardt, Alic (alle 1), Dembkowski; Tor: M. Hagler, Wohlhart (1).
Die Heimserie des UHC Salzburg ist nach drei Siegen in Folge gerissen. Das Future Team des Erstligisten Alpla HC Hard war den Gastgebern am Samstag eine Nummer zu groß. Hard überzeugte durch eine ebenso starke Deckungsarbeit wie Wurfeffizienz und trat nach einem souveränen Auftritt mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise nach Vorarlberg an.
Das Resultat war auch ein Spiegelbild der gegensätzlichen Vorzeichen: Während bei den Gästen sechs Spieler am Vortag noch im Erstliga-Kader des Meisterliga-Matches Hard gegen Margareten standen, muss der UHC Salzburg mittlerweile einen Abgang und fünf Langzeit-Verletzte kompensieren (Benno Halbig ging beruflich zurück nach Deutschland, verletzt fehlten Timon Glimm, Raphael Hagler, Michael Hauch, Moritz Reichle und Florian Stanzel). Da war es nur ein kleiner Trost, dass sich die Salzburger nach dem Seitenwechsel ein wenig steigern konnten und der junge UHC-Aufsteiger Mate Gveric (Kreis) einmal mehr zum „Player of the Match“ gewählt wurde.
Sonntag, 19. Oktober 2025 (Innsbruck): HLA CHALLENGE West:
medalp Handball Tirol – UHC Salzburg 32:21 (13:11)
UHC-Kader (Tore): R. Hagler (7), Hemmes (6), Wagner, Aufhauser, Hauch (je 2), Gveric, Musil (je 1), Glimm, Krawitz, Dreher, Alic; Tor: M. Hagler, Wohlhart.
Zur Halbzeit war man noch guter Dinge, doch letztlich mussten sich die Handballer des UHC Salzburg einmal mehr dem hoch favorisierten Team von medalp Handball Tirol geschlagen geben (seit der UHC-Rückkehr in die
HLA CHALLENGE war es die neunte Niederlage im neunten Spiel). Die Innsbrucker Gastgeber, die den Grunddurchgang über vier Jahre in Folge auf Platz eins beendeten, spielten nach dem Seitenwechsel ihre Klasse aus und setzten sich am Ende mit 32:21 durch.
Zum Spiel: Die Gäste aus Salzburg brauchten eine Weile, um sich ins Spiel zu kämpfen, lagen zunächst 0:3 zurück und erzielten erst nach fast acht Minuten aus einem Siebenmeter den ersten Treffer. „Wir hatten einen sehr fehlerhaften Start, aber Torhüter Max Hagler hat uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten. Dadurch konnten wir uns bis zur Halbzeit wieder erfangen und waren eigentlich motiviert, dass wir nach der Pause noch etwas zulegen können, um das Match spannend zu halten“, fasste UHC-Trainer Daniel Röse die ersten 30 Minuten zusammen. Der UHC hatte vor dem Seitenwechsel sogar kurz mit 8:7 geführt und durfte in Summe mit dem knappen 11:13-Pausenrückstand beim Favoriten durchaus zufrieden sein. Zumal man zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Rückschläge verkraften musste: Der lange verletzte Kreisspieler Timon Glimm musste nach dem Aufwärmen mit neuerlichen Schmerzen für das Spiel w.o. geben und der Salzburger David Dreher sah nach einem Foul in der 24. Minute direkt Rot.
Kurz flammte auch in der zweiten Spielhälfte Hoffnung auf: Michael Hauch und Raphael Hagler verkürzten auf 13:14 – doch dann war es mit den Salzburger Ambitionen rasch vorbei. Die Tiroler stellten die Deckung um, brachten einen neuen (immer stärker werdenden) Torhüter und machten mit einer 7:0-Serie zum 21:14 (42. Minute) schon früh alles klar. Das Fazit von Daniel Röse: „Wir fanden dann im Angriff kein Rezept mehr. Das führte zu schnellen Ballverlusten, Passfehlern und erfolgreichen Kontern der Tiroler. Am Ende hatten wir mehr als 20 vergebene Würfe. Und dann spielen sie es halt im Stile dessen, was sie können, sehr solide herunter. Wir haben unsererseits auch noch einmal die Deckung umgestellt und offensiver verteidigt, aber das hat auch nicht mehr gefruchtet. Letztlich hat medalp handball Tirol – auch in dieser Höhe – verdient gewonnen.“ Einen Lichtblick gab es allenfalls auf dem Scorerboard: Mit sieben Treffern glänzte der erst 18-jährige Youngster Raphael Hagler als Topscorer des UHC Salzburg.
Sonntag, 5. Oktober 2025 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West:
UHC Salzburg – SG HC Linz AG/Neue Heimat FT 26:23 (11:14)
UHC-Kader (Tore): Wagner, Hemmes (je 6), Aufhauser (5), Glimm (4), Krawitz (2), Gveric, Musil, Alic (je 1), Uzunov, R. Hagler, Dreher, Bicanic; Tor: M. Hagler, Wohlhart, Klettner.
Auch im dritten Heimspiel der Saison bleiben die Handballer des UHC Salzburg in der HLA CHALLENGE ungeschlagen – und besiegen mit dem 26:23-Erfolg obendrein ihren „Heimfluch“ gegen das Future Team des Erstligisten Linz, das die Salzburger seit der Zweitliga-Rückkehr 2021 in keinem einzigen Heimspiel bezwingen konnten. „Das ist ein grandioser Saisonstart. Zuerst der erste Sieg gegen Traun seit über einem Jahr, nun der erste Heimsieg gegen Linz – was kann man sich mehr wünschen, als einen Angstgegner nach dem anderen zu ,knacken‘“, freut sich UHC-Obmann Thomas Manhart über die positive Entwicklung der Mannschaft und den besten Saisonstart, den es für die Salzburger in der HLA CHALLENGE je gab.
Zum Spiel: Nach einem eigentlich guten Start mit 4:2- und 6:3-Führung (13.) unterliefen dem UHC über weite Strecken der ersten Spielhälfte zu viele Fehler, die von den konterstarken Gästen konsequent ausgenutzt wurden. Die Linzer drehten das Match und gingen nach einem 6:1-Lauf ihrerseits mit 9:7 in Führung, bevor sich die Salzburger etwas erfingen und das Match mit 11:11 in die letzten drei Minuten vor der Pause ging. Doch wieder zeigten die Gastgeber gegen einen ihrer „Angstgegner“ Nerven und verspielten ein positiveres Halbzeitergebnis mit „leichten“ Fehlern. Der unbefriedigende Pausenstand aus Salzburger Sicht: 11:14.
In der Halbzeitansprache fand Trainer Herbert Wagner dann offensichtlich die richtigen Worte, denn nach dem Seitenwechsel zeigte der UHC – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – eine deutliche Leistungssteigerung. Sechs Minuten lang gelang den Linzern kein Treffer und die Salzburger waren nach Toren vom treffsicheren Flügel Julius Hemmes und dreimal in Folge Sebastian Aufhauser mit einer 15:14-Führung zurück im Spiel. Einmal noch hatten die Gäste die Nase vorn (16:17 in der 39. Minute), doch danach konnte sich der UHC – auch dank einer taktischen Umstellung im Angriff – Schritt für Schritt absetzen und gab die Führung über Zwischenstände von 19:17, 21:18 und 24:21 bis zum 26:23-Endstand nicht mehr ab. Ein letztlich verdienter, aber auch sehr hart erarbeiteter Erfolg, mit dem die Salzburger ihre „weiße Weste“ in heimischer Halle verteidigten.
Auffälligste Akteure waren beim UHC die Topscorer Christian Wagner, Julius Hemmes, Sebastian Aufhauser (zum „Player of the Match“ gewählt) und Timon Glimm sowie Goalie Max Hagler. Aber auch entscheidende einzelne Momente wie das Tor von Joshua Krawitz zum 23:20 oder der gehaltene Siebenmeter von Tobi Klettner (beim Stand von 20:18) waren in diesem Match auf Augenhöhe wichtige Mosaiksteine zum Salzburger Sieg.
Fazit von UHC-Trainer Herbert Wagner: „Wir sind natürlich sehr glücklich über die zwei Punkte. Vor allem war es die richtige Reaktion auf die Niederlage letzte Woche in Wels. In der Verteidigung sind wir sehr gut gestanden. Dass wir nur 23 Tore bekommen haben, sagt sehr viel aus. Vorne haben wir immer noch den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht, aber durch eine Umstellung im Angriff in der zweiten Halbzeit, konnten wir letztlich den Sieg nach Hause spielen.“
Samstag, 27. September 2025 (Wels): HLA CHALLENGE West:
Spiders Wels – UHC Salzburg 32:19 (15:4)
UHC-Kader (Tore): Wagner (5), Aufhauser, Gveric (je 4), Hemmes (3), Uzunov (2), R. Hagler (1), Krawitz, Dreher, Dembkowski, Bicanic, Alic, Glimm; Tor: Wohlhart, M. Hagler.
Ein bereits richtungsweisender 0:5-Start, nur zwei Treffer in der ersten Viertelstunde und ein deutliches 4:15 zur Halbzeit – für die Handballer des UHC Salzburg war beim Liga-Favoriten der HLA CHALLENGE, den Spiders aus Wels, nichts zu holen. Fast wie befürchtet, könnte man sagen, denn schon im Vorfeld galten die Oberösterreicher nach ihrer großen Spieler-„Einkaufstour“ in der Region bis in die Slowakei als klarer Favorit. Und dieser Rolle wurden die heuer mit etlichen Neuzugängen angetretenen Welser, die ganz klar in Richtung Aufstiegs-Play-off schielen, auch gerecht. Zwar schlugen sich die Salzburger, was die Torausbeute anbelangt, nach dem Seitenwechsel wesentlich besser und erzielten nur zwei Treffer weniger als die Gastgeber, aber am Ende stand dennoch eine deutliche 19:32-Niederlage zu Buche.
UHC-Trainer Daniel Röse: „Die Motivation war da, die Stimmung gut, aber wir sind schon unglücklich ins Match gestartet und dann immer nervöser geworden. Das belegen auch die insgesamt 21 Fehlwürfe und zwölf technischen Fehler, mit denen wir die Welser regelrecht zu ihrem sehr effizienten Konterspiel eingeladen haben. Im Angriff fanden wir oft keine Lösungen oder scheiterten am überragend haltenden Torhüter der Welser und auch unsere zumeist stabile Abwehr war heute schwächer als gewohnt. Zumindest haben wir uns in der zweiten Halbzeit mit Anstand aus dem Spiel verabschiedet, aber jetzt müssen wir erst einmal einen Haken drunter machen, die richtigen Schlüsse ziehen und eine solche Häufung an Fehlern in Zukunft vermeiden.“
Sonntag, 21. September 2025 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West:
UHC Salzburg – Sp. Schwaz Handball Tirol FT 26:17 (14:9)
UHC-Kader (Tore): Wagner (8), Aufhauser (6), Hemmes (4), Krawitz, Dreher (je 2), Alic, R. Hagler (je 1), Musil, Dembkowski, Hauch, Uzunov, Bicanic; Tor: M. Hagler (1), Klettner (1), Wohlhart.
Nach der Kür gegen Traun holt der UHC mit einem souveränen 26:17 auch den Pflichtsieg gegen das Future Team von Schwaz Handball Tirol. Und auch wenn die Tabelle nach zwei Runden noch keine große Aussagekraft hat, freuen sich die Salzburger Handballer dennoch über den Sprung an die Spitze der HLA CHALLENGE West (bevor es nächstes Wochenende bei den Spiders Wels zum vorläufigen Topspiel der Liga kommt).
Zum Spiel: Auch ohne die zwei fehlenden Kreisspieler Timon Glimm und Mate Gveric (der „Player of the Match“ der Vorwoche erkrankte) kamen die Salzburger gleich gut ins Spiel und lagen mit 5:1 voran (9. Minute). Danach war allerdings etwas Sand im „Angriffsgetriebe“ des UHC und es gelang aufgrund von technischen Fehlern, falschen Entscheidungen im Angriff und mangelnder Chancenverwertung lange nicht, sich weiter abzusetzen. Zwischenstand nach 20 Minuten: 9:6. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber die spielerische Überlegenheit dann wieder in einen entsprechenden Spielstand verwandeln: über ein 12:6 zur 14:9-Pausenführung.
Ähnlich viel Licht und Schatten brachte die zweite Spielhälfte: obwohl der Vorsprung kontinuierlich auf 17:10 (37.), 20:11 (42.) und 24:12 (46.) ausgebaut wurde, ärgerten sich die UHC-Trainer über zu viele Brüche im Salzburger Spiel. „Das Ergebnis und die zwei Punkte sind positiv, auch in der Abwehr sind wir ganz gut gestanden, aber mit der Angriffsleistung bin ich nicht zufrieden. Wir müssen mindestens 35 Tore machen“, kritisierte Trainer Herbert Wagner die zu hohe Fehlerquote seines Teams im Spiel nach vorn. „Wenn wir mit der Mannschaft weiterkommen wollen und uns weiter verbessern wollen, dann müssen wir auch im Angriff über 60 Minuten besser performen.“ So ging schließlich die letzte Viertelstunde mit 5:2 an die Gäste und der UHC Salzburg siegte am Ende mit 26:17.
In Summe glänzte der UHC einmal mehr vor allem in der Defensive, darunter drei starke Torhüter Wohlhart, Klettner und Hagler, von denen sich sogar zwei per „Empty net“-Treffer in die Torschützenliste eintrugen. Bei der Wahl zum Salzburger „Player of the Match“ setzte sich Rückraum-Spieler Sebastian Aufhauser durch. Zum Topscorer des UHC avancierte mit einer starken zweiten Halbzeit Christan Wagner, der sieben seiner acht Tore nach dem Seitenwechsel erzielte. Ein gelungenes Debüt beim UHC feierte der 22-jährige Neuzugang aus Deutschland: Flügelspieler Joshua Krawitz steuerte bei seinem ersten Einsatz zwei Treffer zum Salzburger Sieg bei.
Sonntag, 14. September 2025 (SZ Nord/Liefering): HLA CHALLENGE West:
UHC Salzburg – SK Konstant Traun/Edelweiss 29:22 (10:11)
UHC-Kader (Tore): Wagner (7), Gveric (6), Aufhauser (5), Hauch (4), Uzunov, Hemmes (je 2), Alic, Glimm (je 1), R. Hagler, Dreher, Musil, Dembkowski; Tor: M. Hagler (1), Klettner, Wohlhart.
Erstes Spiel, erste Punkte – und das gegen einen hoch eingeschätzten Konkurrenten, der in der Vorsaison in drei Begegnungen kein einziges Mal besiegt werden konnte: Den Handballern des UHC Salzburg ist mit dem 29:22 (10:11)-Erfolg über den SK Konstant Traun/Edelweiss ein perfekter Start in die neue Spielzeit der HLA CHALLENGE West (2. Liga) geglückt. Und das, obwohl die Gastgeber zur Halbzeit sogar noch knapp zurücklagen. Doch nach dem Seitenwechsel drehte der UHC auf, verwandelte das 10:11 in eine 16:11-Führung und zeigte danach bis zum Schlusspfiff keine großen Schwächephasen mehr. Die Oberösterreicher kamen nicht mehr näher als bis auf drei Tore Differenz heran und der UHC Salzburg durfte die ersten beiden Punkte bejubeln.
„Im Angriff haben wir eine Zeit gebraucht, um ins Spiel reinzukommen. Vor allem in der ersten Viertelstunde fehlte uns da noch die Durchschlagskraft. Hinten sind wir von Anfang an gut gestanden und insgesamt haben wir uns bis zur Halbzeit etwas erfangen – mit dem noch wichtigen Anschlusstreffer zum 10:11 Sekunden vor dem Pausenpfiff. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit einiges umgestellt, im Angriff mit zwei Kreisspielern gespielt, und es hat gleich so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Dadurch sind wir davongezogen und haben diesen Vorsprung über die restliche Spielzeit gut kontrolliert“, analysierte UHC-Trainer Herbert Wagner nach Spielende.
Besonders groß dürfte die Freude über die Glanzparaden von Goalie Max Hagler, die sieben Treffer von Topscorer Christian Wagner und die starke Leistung von Kreisspieler Mate Gveric gewesen sein. Der 18-Jährige Youngster wurde nach der Partie in der gegenseitigen Abstimmung von den Gästen zum „Player of the Match“ des UHC Salzburg gewählt. Als weitere Topscorer glänzten Sebastian Aufhauser (Rückraum) und Michael Hauch (Flügel). Eine gute Figur machten die UHC-Akteure wie gewohnt im gemeinsamen Abwehrverbund.
Bei den Gästen musste mit Manuel Oppermann einer der stärksten Spieler in der 30. Minute wegen einem übertrieben harten Foul an Raphael Hagler direkt mit Rot vom Feld. „In der ersten Halbzeit haben wir noch solide gespielt, aber das hat uns etwas aus der Bahn geworfen, da er ein wichtiger Spieler ist. In der zweiten Halbzeit haben wir dann letztendlich zu viele Fehler gemacht und mit unserer relativ jungen Mannschaft Lehrgeld bezahlt“, sah Gäste-Trainer Zoran Ban einen zusätzlichen Grund für die Salzburger Überlegenheit im zweiten Durchgang.
