Samstag, 13. April (Anzing):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

SV Anzing III - UHC Salzburg  33:29 (16:15)
UHC-Kader (Tore): Schnöll, Aufhauser (je 8), Gentz (7), Pac (3), Rief, Hesse, Hackenbuchner (alle 1), Musil, Kugler (je 0); Tor: Klettner, Maxelmoser.

 

Offensichtlich war die Luft nach der Fixierung des Vizemeistertitels vor einer Woche doch schon etwas draußen. Die vom Trainerteam geforderte „volle Konzentration auf die letzten beiden Saisonspiele – als Vorbereitung auf eine mögliche Relegation“ wollte dem UHC beim gewohnt schweren Gang nach Anzing nicht gelingen. „Wir hatten zwar auch etwas Pech mit Stangentreffern im Angriff und unglücklichen Abprallern in der Verteidigung, aber letztlich war auch unsere Leistung heute nicht gut genug“, konstatierte Coach Herbert Wagner nach der fünften Saisonniederlage.

 

Lediglich mit dem Kampfgeist durften die Salzburger auch in diesem Match vollauf zufrieden sein. Mit einer 5:2-Führung startete der UHC gut ins Spiel, lag dann aber auch schon mit 9:12 zurück, ehe es nach einem Zwischenspurt relativ ausgeglichen mit einem 15:16-Rückstand in die Pause ging. In Hälfte zwei schien die Partie schon gelaufen – der UHC lag 18:22, 19:24 und 21:26 zurück – doch nach 54 Minuten waren die beherzt agierenden Salzburger wieder bis auf ein Tor herangekommen (26:27). In der spannenden Schlussphase (28:29 in der 57. Minute) waren es letztlich die Gastgeber, denen die „big points“ zur 31:28-Führung gelangen. Das finale Risiko des UHC wurde noch zweimal bestraft – Endstand 33:29 für den SV Anzing III.


Samstag, 6. April (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SV Bruckmühl  29:14 (13:4)
UHC-Kader (Tore): Holubek (6), Aufhauser (5), Rief, Schmied, Fuchs (alle 3), Gentz, Lohmaier, Harbas, Kugler (alle 2), Musil (1); Tor: Hagler, Klettner.

Riesenjubel beim UHC Salzburg nach dem letzten Heimspiel der Bezirksliga-Saison: Mit einem 29:14-Kantersieg, bei dem der direkte Aufstiegskonkurrent Bruckmühl in der ersten Spielhälfte lediglich vier Tore erzielte, wurde erstmals der Vizemeistertitel der Bayerischen Bezirksliga (Staffel 2) fixiert. Selbst wenn die letzten beiden Spiele in Anzing und Traunstein verloren gehen sollten, ist dem UHC Salzburg somit der Relegationsplatz für den Aufstieg in die Bezirksoberliga nicht mehr zu nehmen (da im Parallelspiel der TuS Prien eine überraschende Niederlage in Traunstein kassierte). Die Salzburger haben mit einem souverän herausgespielten Erfolg ihre Pflicht erfüllt und obendrein wertvolle Traunsteiner Schützenhilfe erhalten – jetzt bleibt lediglich abzuwarten, ob es überhaupt zu einer Relegation kommt. „Aktuell führt in der anderen Bezirksliga-Staffel 1 mit dem TSV Allach III eine Mannschaft, die nicht aufsteigen darf, da in der Bezirksoberliga bereits der TSV Allach II spielt. Bleibt es in den letzten beiden Runden bei dieser Konstellation, würden wir gar kein Relegationsspiel benötigen, sondern direkt aufsteigen“, erklärt UHC-Obmann Thomas Manhart.

 

Zum Spiel: Trotz des klaren Resultats war es kein spielerisches Feuerwerk, das der UHC gegen Bruckmühl abbrannte – viel mehr ein Erfolg der Konzentration, der konsequenten Abwehrarbeit und der am Ende deutlich höheren Effizienz. Gerade in der Anfangsphase merkte man beiden Teams eher die Nervosität als die Klasse eines Spitzenspiels um den Aufstiegsplatz an. Da wurden zunächst technische Fehler in Serie fabriziert und weder auf der einen noch auf der anderen Seite die Chancen genutzt, die sich daraus ergaben. Die Salzburger befreiten sich aber rascher aus dieser Lethargie, fingen nun an, die Fehlerquote im Angriff zu reduzieren, und ließen in der Abwehr überhaupt nichts mehr zu. Ab dem Stand von 3:4 aus Salzburger Sicht (in der 11. Minute) kassierten Goalie Max Hagler und seine

Vorderleute fast 20 Minuten lang kein einziges Tor des SV Bruckmühl mehr und zogen bis zur Halbzeitpause auf 13:4 davon – eine Machtdemonstration der stärksten Abwehr der Liga.

 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig an den Kräfteverhältnissen. Beiden Teams gelang nun im Angriff etwas mehr (16:10 Tore für den UHC in Hälfte zwei), aber das Match war längst entschieden und die Salzburger Performance bewegte sich jetzt – da der nervliche Druck abgefallen war – zwischen entspannter Spielfreude und Schaulaufen auf dem Weg zum Vizemeistertitel. Eine große Gratulation gebührt dem Salzburger Trainerduo Herbert Wagner und Daniel Röse, das es tatsächlich in nur einer Saison geschafft hat, aus der ehemaligen Schießbude der Liga (in der Vorsaison kassierte keine andere Mannschaft mehr Gegentore) ein Topteam der Bezirksliga zu formen, das unmittelbar vor dem Aufstieg in die Bezirksoberliga steht.


Samstag, 30. März (Prien):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TuS Prien - UHC Salzburg  29:23 (13:9)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (7), Pac (6), Holubek (5), Rief (2), Schmied, Musil, Strübler (alle 1), Hesse, Harbas; Tor: Hagler, Klettner.

 

Das Aufstiegsrennen bleibt spannend – die UHC-Handballer verpassten die Chance, durch einen Sieg bei einem der direkten Konkurrenten ihr Punktepolster zu vergrößern und mussten sich in Prien mit 23:29 geschlagen geben. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Bruckmühl – nächste Woche zu Gast in Salzburg – ist dementsprechend auf drei Punkte geschrumpft. Allerdings hat es der UHC nach wie vor selbst in der Hand, den zweiten Tabellenplatz (Relegationsplatz für den Aufstieg) zu verteidigen.

 

Zum Spiel: Dem UHC Salzburg gelang es in diesem Match vom Start weg nicht so richtig, den Gegner mit dem gewohnten Zugriff in der Verteidigung zu Fehlern zu zwingen. Umgekehrt wurden im Angriff zu viele klare Torchancen vergeben – eine fatale Kombination, durch

die man rasch mit 2:7 bzw. zur Pause mit 9:13 zurücklag. UHC-Rückraumspieler Jasmin Harbas wurde bereits nach fünf Minuten mit einer direkten roten Karte des Feldes verwiesen – generell verfolgten die Schiedsrichter eine für diese Liga ungewohnt strenge Linie, die den in dieser Saison vor allem durch seine kompromisslose Verteidigung glänzenden UHC weit mehr schmerzte als die diesbezüglich etwas cleverer agierenden Gastgeber. Nach zwei weiteren Ausschlüssen wegen der jeweils dritten Zwei-Minuten-Strafe (gegen Max Musil und Oliver Hesse) wies die UHC-Statistik am Ende drei rote Karten, acht verursachte Siebenmeter-Strafwürfe und eine zusätzliche Zwei-Minuten-Strafe gegen die UHC-Trainerbank wegen Schiedsrichter-Kritik aus – angesichts der Tatsache, dass die Salzburger in dieser Partie ohnehin schon auf einige Leistungsträger verzichten mussten, war dies letztlich zu viel, um trotz einer kämpferischen und spielerischen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit Punkten heimzufahren. Der UHC kämpfte sich zwar von einem immer wieder auf der Anzeigentafel aufblinkenden Fünf-Tore-Rückstand noch auf 20:22 heran (50. Minute) – just in diese Phase fiel allerdings die dritte rote Karte und Prien zog wieder auf 24:20 davon. Die Salzburger erhöhten daraufhin das Risiko, während die Bayern den Sieg vor Augen immer befreiter aufspielten und bis auf 28:21 davonzogen. Das Match war damit endgültig entschieden.

 

Die geringste Fehlerquote in dieser Begegnung hatte der sechsmal erfolgreiche Flügel-Routinier Stefan Pac. Auch die Torhüter hielten den UHC noch lange im Spiel (Max Hagler parierte gleich zwei der ersten drei Siebenmeter, Tobias Klettner kam Mitte der zweiten Halbzeit immer besser in Fahrt). Viele gute Aktionen verzeichneten auch die weiteren UHC-Topscorer Sebastian Aufhauser und Felix Holubek, allerdings wechselten sich – ebenso wie beim Rest des Teams – zu oft Licht und Schatten ab, als dass es am Ende zu mehr gereicht hätte.


Samstag, 9. März (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TSV Grafing  33:37 (16:16)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (11), Schnöll (7), Holubek (6), Rief, Hesse, Pac (alle 2), Musil, Harbas, Orkic (alle 1), Gentz, Hackenbuchner, Schmied; Tor: Hagler, Maxelmoser.

 

Die „Festung Salzburg“ ist gefallen. Das Spitzenspiel der Bayerischen Handball-Bezirksliga bescherte dem UHC Salzburg die erste Heimniederlage der Saison bzw. die erste Meisterschafts-Niederlage seit viereinhalb Monaten – auch damals gegen den TSV Grafing, der nun die besten Karten für den Aufstieg in die Bezirksoberliga hat. Einziger Trost für den UHC: Der drittplatzierte Verfolger Prien musste ebenfalls Federn lassen und bleibt nach der Heimniederlage gegen HT München IV weiter vier Minuspunkte hinter den Salzburgern.

 

Zum Spiel: Die Begegnung Erster gegen Zweiter wurde den Erwartungen in jeder Beziehung gerecht. Vom Start weg entwickelte sich eine ebenso flotte wie intensive und kampfbetonte Partie auf hohem Niveau – die bei zirka 150 bis 200 Besuchern obendrein für eine Rekordkulisse für ein Handballspiel in der Sporthalle Liefering sorgte. Grafing überraschte die Gastgeber mit einer extrem aggressiven und unangenehmen Abwehrformation, bei der man vom 3-3 bisweilen in komplette Manndeckung überging, um den Spielfluss bereits im Keim zu ersticken und dem UHC kaum Gelegenheit zu geben, mit einstudierten Spielzügen oder dem üblichen schnellen Passspiel zum Erfolg zu kommen. Es dauerte eine Weile, bis sich die Salzburger darauf eingestellt hatten und die dadurch entstehenden Lücken zu nutzen wussten. So lag man zunächst schon 3:7 zurück, kam wieder auf 7:8 heran, musste wieder das 7:10 hinnehmen und sogar einem 9:14 hinterher laufen, ehe es nach einigen erfolgreiche Kontern und einer generell besseren Angriffsleistung letztlich doch noch mit einem versöhnlichen 16:16 in die Halbzeitpause ging.

 

Angeführt vom furios aufspielenden Sebastian Aufhauser, einem agilen und treffsicheren Felix Holubek sowie dem immer wieder hart angegangenen UHC-Spielmacher Lukas Schnöll, der sich deutlich mehr Schutz von den Schiedsrichtern erwartet hätte, wollte man den in dieser Saison so starken Grafingern auch in der zweiten Hälfte Paroli bieten, doch die bayerischen Gäste blieben in der Chancenverwertung konsequenter und der UHC begann zunehmend mit den Schiedsrichter-Entscheidungen zu hadern. Die Stimmung wurde immer aufgeheizter – auch diesbezüglich war es jetzt ein echtes Spitzenspiel und ein beinharter Kampf um den Aufstieg in die Bezirksoberliga – doch das Momentum wanderte weiter in Richtung des TSV Grafing, der nach 44 Minuten bereits mit 27:20 bzw. 28:21 in Führung lag.

 

Verloren war das Match zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn die Salzburger hatten sich mittlerweile besser auf das Grafinger Abwehrverhalten eingestellt, nahmen den intensiven Körperkontakt an und stießen zunehmend erfolgreich in die Tiefe, statt sich mit dem Spiel in die Breite im Defensivnetz der Gäste zu verheddern. Spielstände von 27:29, 28:30 und 29:31 (52.) aus Salzburger Sicht gaben noch einmal Hoffnung, aber am Ende sollte es doch nicht sein. Der TSV Grafing siegte letztlich verdient, auch wenn UHC-Trainer Herbert Wagner und Kapitän Lukas Schnöll („so etwas habe ich noch nie erlebt“) nach Spielende noch lange in Diskussionen mit den Schiedsrichtern verstrickt waren. Der Salzburger Coach äußerte sich nach einer Abkühlphase immer noch verärgert, aber zumindest etwas diplomatischer als während der emotionsgeladenen Schlussminuten. „Wenn die Schiedsrichter keine klare Linie haben und in vergleichbaren Situationen einmal so, einmal so entscheiden, dann ist es sowohl für die Spieler als auch für uns Trainer extrem schwierig, sich darauf einzustellen. Das hat uns die Aufholjagd zusätzlich erschwert“, erklärte Trainer Herbert Wagner, dem die Statistik ein wenig Recht gab. Bei durchaus ähnlichem Abwehrverhalten wurden dem TSV Grafing insgesamt elf Siebenmeter-Strafwürfe zugesprochen, dem UHC Salzburg lediglich vier.


Sonntag, 3. März (Ainring/Mitterfelden):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

ESV Freilassing – UHC Salzburg  23:27 (10:14)

UHC-Kader (Tore): Hesse, Holubek, Schnöll, Aufhauser, Pac (alle 4), Schmied, Nedic, Orkic (alle 2), Musil (1), Gentz, Harbas, Schnur; Tor: Hagler, Klettner.

 

Die zwei Spitzenreiter der Bayerischen Handball-Bezirksliga marschieren eine Woche vor dem direkten Duell weiter im Gleichschritt. Eine Stunde nach dem 30:29-Erfolg des TSV Grafing in Anzing holte sich der UHC Salzburg mit einem 27:23-Derbysieg beim ESV Freilassing die Tabellenführung zurück. Die Salzburger widmen den zehnten Erfolg in Serie ihrem Trainer Daniel Röse, der sich beim gemeinsamen Aufwärmen unmittelbar vor Spielbeginn verletzte. Aus dem Trainerduo Herbert Wagner/Daniel Röse wird somit für die nächsten Wochen wieder ein Solotrainer.

 

Zum Spiel: Die UHC-Handballer wurden im Spiel des Tabellenführers gegen den stark abstiegsbedrohten Tabellenletzten vom Start weg ihrer Favoritenrolle gerecht und lagen rasch mit 4:1 (8.) bzw. kurz vor der Pause bereits mit 14:8 (26.) in Führung. In Hälfte zwei konnten die Gastgeber den Rückstand zwar phasenweise verkürzen, doch der UHC blieb davon ebenso unbeeindruckt wie von der zunehmenden Härte auf dem Spielfeld und der aufgeheizten, zum Teil schon gehässigen Derbyatmosphäre in der Sporthalle Ainring-Mitterfelden. Die Salzburger agierten über weite Strecken souverän, gaben die Führung bis zum Spielende nicht ab und landeten letztlich nur deshalb keinen höheren Sieg, weil die Chancenverwertung zu schlecht und die Zahl der vermeidbaren technischen Fehler eine Spur zu hoch war. Ein Schlussspurt von 24:21 auf 27:21 brachte die endgültige Entscheidung für den UHC, dem ESV Freilassing gelang am Ende lediglich noch etwas Resultatskosmetik. Dass die beiden Teams nächstes Jahr noch in der gleichen Liga spielen, ist äußerst unwahrscheinlich.

 

Aviso: Am Samstag, dem 9. März, steigt um 18 Uhr in der Salzburger Sporthalle Liefering (Sportzentrum Nord) der Aufstiegskracher zwischen dem UHC Salzburg und dem TSV Grafing!


Samstag, 23. Februar (Brannenburg):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TSV Brannenburg – UHC Salzburg  29:35 (14:15)

UHC-Kader (Tore): Holubek (9), Christian Schnöll (6), Aufhauser, Nedic (je 4), Strübler, Schnur (je 3), Hesse, Pac (je 2), Musil, Orkic (je 1); Tor: Hagler, Klettner.

 

Die UHC-Handballer sind nicht zu stoppen. Selbst das personell bislang schwierigste Spiel der Bezirksliga-Saison, in dem die Salzburger etliche Ausfälle verkraften mussten (u. a. Lukas Schnöll, Iver Gentz, Jasmin Harbas, Max Seelig, Mathias Schmied und Martin Hackenbuchner), konnte dank eines beeindruckenden Kraftaktes in Brannenburg mit 35:29 gewonnen werden. Nach nervösem Beginn ging der UHC in der 20. Minute mit 10:9 in Führung und gab diese bis zum Spielende nicht mehr ab. „Ich muss ein Pauschallob an alle mitgereisten Akteure aussprechen. Jeder Spieler, der eingewechselt wurde, fügte sich mit der Leistung und dem Kampfgeist nahtlos in die Mannschaft ein. Auch als Brannenburg noch einmal auf 23:21 und 25:23 herankam, behielten die Jungs die Nerven und blieben ruhig. Der Auswärtssieg war letztlich auch in dieser Höhe verdient“, freute sich UHC-Coach Daniel Röse. Vom Youngster Felix Holubek (19), der seine Teamkollegen vor allem in der ersten Halbzeit spielerisch und kämpferisch mitriss, bis zum 42-jährigen Oldie Christian Schnöll, der aufgrund der Personalsorgen reaktiviert worden war, von den Feldspielern bis zu den Torhütern – der UHC-Kader überzeugte auf der ganzen Linie.


Sonntag, 17. Februar (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - ESV Rosenheim  32:26 (17:13)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (10), Holubek, Pac (je 7), Harbas (5), Aufhauser (3), Hesse, Schmied, Musil, Orkic; Tor: Klettner, Hagler.

 

Die UHC-Handballer setzen ihren Erfolgslauf in der Bayerischen Bezirksliga fort und landen mit dem 32:26-Heimerfolg über Rosenheim den achten Sieg in Serie (die letzte Salzburger Niederlage datiert vom 21.10. in Grafing). Nach Minuspunkten gerechnet wurde damit der zweite Platz weiter abgesichert – bereits vier Zähler trennen den UHC vom Verfolger Prien, der am Samstag das Spitzenspiel gegen Grafing mit 31:36 verlor.

 

Zum Spiel: Die Vorzeichen der Begegnung waren nicht optimal. Der UHC musste einige Ausfälle auf den Flügel- und Kreis-Positionen verkraften (Hackenbuchner, Seelig, Kugler, Gentz, Nedic), konnte also trotz der leichten Favoritenrolle nicht so variabel wie gewohnt aufspielen. Außerdem hatte auch Rosenheim vor dem Spiel in Salzburg einen Lauf von 13:3 Punkten – für Spannung war also vom Start weg gesorgt. Wie so oft bei Spielen dieser beiden Mannschaften drückten die beiden herausragenden Spielmacher (und Topscorer) Lukas Schnöll (Salzburg) und Ingo Riebel (Rosenheim) der Partie vom Beginn an ihren Stempel auf und erzielten jeweils zehn Tore, doch das Match wurde eher abseits dieses nahezu ausgeglichenen „Duells“ zweier Ausnahmespieler entschieden. Und da hatte der UHC letztlich die schärferen Waffen. Salzburgs Routinier Stefan Pac erlebte am Flügel nicht seinen zweiten, sondern eher schon den dritten oder vierten Frühling und netzte sieben Mal ein. Der stark aufspielende Youngster Felix Holubek übernahm in der zweiten Hälfte die Mitte-Position und wirbelte die Gäste-Abwehr ordentlich durcheinander – mit ebenfalls sieben Treffern (allerdings in lediglich einer Halbzeit erzielt). Ein zweites aufstrebendes UHC-Talent ist Sebastian Aufhauser, der u. a. mit drei Toren in acht Minuten glänzte. Und nicht zuletzt reihte sich auch Jasmin Harbas wieder als „Allzweckwaffe“ vom Rückraum bis zum Kreis mit fünf Toren in die Liste der

Topscorer ein. Auf der Basis einer mittlerweile gewohnt verlässlichen Abwehrleistung rund um die Goalies Max Hagler und Tobi Klettner konnte sich der UHC somit langsam, aber beständig absetzen – über den noch ausgeglichenen Start (10:9) und die schon deutlichere 17:13-Halbzeitführung bis hin zu einer langen Phase mit fünf bis sieben Toren Vorsprung (19:14, 21:15, 24:17, 26:21). Rosenheim kämpfte beherzt um den Anschluss, die Salzburger ließen aber nichts mehr anbrennen und kamen nur noch einmal ganz leicht in die Nähe einer Bedrängnis (26:23), ehe die „üblichen Verdächtigen“ Holubek, Pac und Schnöll mit ihren abschließenden Toren die letzten Zweifel zerstreuten. Der UHC Salzburg bleibt am Spitzenreiter Grafing dran und will in dieser Bezirksliga-Saison nun definitiv ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. 


Samstag, 2. Februar (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TuS Traunreut  32:24 (18:13)
UHC-Kader (Tore): Hackenbuchner, Harbas, Holubek, Schnöll, Aufhauser, Pac (alle 4), Hesse, Schmied (je 3), Orkic, Kugler (je 1), Nedic, Musil; Tor: Klettner, Hagler.

 

Die UHC-Handballer machen in der Bayerischen Bezirksliga im neuen Jahr da weiter, wo sie im alten Jahr aufgehört haben. Zum Start der Rückrunde gelingt den Salzburgern nach 25:15-Führung Mitte der zweiten Halbzeit ein souveräner 32:24-Sieg und zugleich die Revanche für das verlorene Hinspiel in Traunreut (20:24). Dieser verpatzte Saisonstart ist aber längst vergessen, denn danach hat der UHC nur noch eines von zehn Spielen verloren. Da der bisherige Spitzenreiter Grafing spielfrei war und sich Prien überraschend Rosenheim geschlagen geben musste, übernimmt der UHC Salzburg nun sogar für zumindest eine Woche die Tabellenführung. Der aktuelle Dreikampf um Titel und Aufstieg verspricht eine äußerst spannende Rückrunde!

 

Zum Spiel: Im Tor vertraute das UHC-Trainerduo Wagner/Röse diesmal auf Tobias Klettner, der sich vom Start weg als starker

Rückhalt erwies. Davor legten die Salzburger Handballer temporeich und spielfreudig los, auch wenn in den ersten 20 Minuten noch zu viele Chancen vergeben wurden und auch die Abwehr noch nicht ihre Bestform erreichte (Zwischenstand „nur“ 11:10). Je länger das Match dauerte, desto deutlich wurde allerdings die Überlegenheit der Gastgeber – mit 18:13 ging es in die Pause, nach 42 Minuten waren es dann erstmals zehn Tore Vorsprung (24:14). Die Statistik unterstreicht eine der größten Stärken des UHC: Das Salzburger Spiel ist aktuell sehr variabel, ob Flügel, Kreis oder Rückraum, von allen Positionen droht dem Gegner Gefahr. So gab es diesmal gleich sechs „Topscorer“, die jeweils vier Tore erzielten, und knapp dahinter zwei weitere UHC-Akteure mit je drei Treffern. Ausgeglichener und

unberechenbarer geht es kaum.

 

Nach dem letztlich hoch verdienten 32:24-Erfolg geht es in zwei Wochen (17.2.) mit dem nächsten Heimspiel des UHC weiter. Mit dem Prien-Bezwinger ESV Rosenheim wartet dann ein weiteres „Team der Stunde“ (nach drei Niederlagen zum Saisonstart folgte zuletzt eine

Rosenheimer Erfolgs-Serie mit 13:3 Punkten).


Samstag, 8. Dezember (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SBC Traunstein  38:19 (17:11)
UHC-Kader (Tore): Gentz (8), Hackenbuchner, Schmied, Seelig (alle 5), Holubek, Schnur (je 4), Schnöll (3), Musil (2), Hesse, Pac (je 1), Harbas, Orkic; Tor: Hagler, Klettner.

 

Es ist vollbracht: Die UHC-Handballer gewinnen das letzte Ligaspiel des Jahres mit einem beeindruckenden 38:19 gegen den SBC Traunstein, der im Vorjahr noch eine Klasse höher in der Bezirksoberliga gespielt hat. Der Kantersieg gegen den Exklub von Trainer Herbert Wagner war zugleich der bislang höchste Saisonsieg der Salzburger, die zum Abschluss der Hinrunde auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga (Relegationsplatz für den Aufstieg) liegen. In der Meisterschaft wartet nun eine längere Feiertags- und WM-Pause auf den UHC – erst am 2. Februar geht es in der Bezirksliga für die Salzburger weiter. Einzig im Bezirkspokal muss der UHC zuvor nochmal ran, dort wartet am 15. Dezember in München der ESV Neuaubing.

 

Zum Spiel: Traunstein hatte bereits die letzten beiden Spiele gegen Bruckmühl (17:29) und in Prien (23:40) deutlich verloren, entsprechend heiß war der UHC auf seinen sechsten Sieg in Folge und kam mit einer 4:1- und 5:2-Führung gut in die Partie. Bereits ab der 5. Minute stellten die Gäste (bis zum Spielende) auf permanente Manndeckung gegen UHC-Spielmacher Lukas Schnöll um, was die Salzburger aber nur kurz aus dem Konzept brachte (6:5). Die Gastgeber nutzten in der Folge die frei gewordenen Räume, um einen  Großteil ihrer Treffer über die Flügel und den Kreis zu erzielen (24 von 38 Toren). So verwunderte es nicht, dass mit Iver Gentz (obendrein einer der besten Abwehr-Spieler des UHC) am Ende der Begegnung ein Kreisspieler mit acht Treffern als bester Salzburger Torschütze in der Statistik aufschien.

 

Über den Pausenstand von 17:11 lag der UHC bereits nach 38 Minuten mit zehn Toren in Führung (23:13). Überhaupt zählte die zweite Halbzeit – angefangen von den beiden starken Torhütern Klettner und Hagler bis zu jedem einzelnen Feldspieler – mit zum Besten, was das Salzburger Handball-Publikum heuer zu sehen bekam. Eine konsequente Abwehrarbeit und ein temporeiches Angriffsspiel führten dazu, dass die Gastgeber den zweiten Spielabschnitt mit 21:8 für sich entschieden. Das ließ am Ende nicht nur die beiden Ex-Traunsteiner Herbert Wagner und Manuel Schnur (4 Tore) jubeln. „Eine wirklich tolle zweite Hälfte, ich bin begeistert“, freute sich der UHC-Ehrenobmann und treueste Fan, die Salzburger Handball-Legende Toni Gassner.


Samstag, 1. Dezember (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SV Anzing III  25:24 (11:10)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (9), Hackenbuchner (4), Gentz, Holubek (je 3), Harbas (2), Schmied, Musil, Seelig, Pac (alle 1), Hesse, Orkic, Schnur; Tor: Hagler, Maxelmoser.

 

Was für eine Abwehrschlacht: Im Heimspiel gegen den SV Anzing III gelang den UHC-Handballern mit viel Mühe ein 25:24-Erfolg. Zwar lagen die Salzburger die meiste Zeit der Begegnung voran, doch umgekehrt vergaben die Gäste in der Schluss-Sekunde sogar noch einen Siebenmeter, der den Ausgleich bedeutet hätte. Dank des fünften Sieges in Serie festigten die Salzburger den zweiten Tabellenplatz in der Bayerischen Bezirksliga, punktgleich mit TuS Prien. Auch die Heimserie des UHC ist weiter makellos. Im fünften Spiel in Salzburg gab es den fünften Sieg. Eine Salzburger Spezialität sind heuer offensichtlich die knappen Erfolge in hart umkämpften Spielen: 26:25 in Rosenheim, 30:29 gegen Brannenburg, 26:24 beim HT München IV, 24:22 in Bruckmühl und nun 25:24 gegen Anzing III. „Wir dürfen uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen, denn wie man sieht, hätte es einige Male auch anders ausgehen können“, motivierte Trainer Herbert Wagner seine Schützlinge im Laufe der vorangegangenen Trainingswochen.


Sonntag, 18. November (Bruckmühl):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

SV Bruckmühl – UHC Salzburg  22:24 (10:11)

UHC-Kader (Tore): Pac (6), Holubek, Schnöll (je 5), Gentz (3), Schnur (2), Hesse, Hackenbuchner, Musil (alle 1), Grubisic-Cabo, Lohmaier, Milinovic; Tor: Hagler, Klettner.

 

Die UHC-Handballer setzen ihren Erfolgslauf mit dem vierten Sieg in Serie bzw. dem insgesamt siebten Saisonsieg fort und gewinnen in der Bayerischen Bezirksliga überhaupt zum ersten Mal auswärts beim SV Bruckmühl. Mit dem 24:22-Erfolg in einer ausgeglichenen und heiß umkämpften Begegnung verteidigen die Salzburger den zweiten Tabellenplatz und bleiben in Schlagdistanz zum Spitzenreiter Grafing, der ebenfalls 14 Pluspunkte, aber eine Niederlage weniger auf dem Konto hat. Mann des Spiels war der erst 18-jährige UHC-Tormann Maximilian Hagler, der die Angreifer der Gastgeber mit einer Abwehrquote von über 50 Prozent zur Verzweiflung brachte. Am anderen Ende der „Alterspyramide“ glänzte der 47-jährige Flügel-Routinier Stefan Pac erstmals in dieser Saison als UHC-Topscorer (6 Treffer). Ein Schlüssel zum Salzburger Erfolg war das neuerlich sehr starke Abwehrspiel.


Samstag, 10. November (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TuS Prien  30:25 (15:11)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (14), Aufhauser (4), Gentz, Schmied, Harbas, Holubek (alle 2), Musil, Orkic, Kugler, Pac (alle 1), Hesse; Tor: Klettner, Hagler.

 

Die Hochform der UHC-Handballer hält an. Mit einem 30:25-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenführer TuS Prien schieben sich die Salzburger zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze der Bayerischen Bezirksliga (das Spiel zwischen Freilassing und Grafing steht noch aus und wird vermutlich einen Führungswechsel bringen). Angeführt von Topscorer Lukas Schnöll, der alle fünf Siebenmeter verwandelte und neunmal aus dem Spiel traf, sowie mit einer neuerlich bärenstarken Abwehrleistung drückten die Gastgeber dem anfangs noch ausgeglichenen Spiel in der Sporthalle Liefering mit Fortdauer der Partie immer stärker ihren Stempel auf. Ein 4:7 nach 12 Minuten drehte der UHC bis zur 24. Minute in eine 14:10-Führung – mit 15:11 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kam Prien noch einmal auf 16:15 heran, doch die Salzburger präsentierten sich weiter in Topform und zogen bis auf 25:18 (45.) davon. Nach 55 Minuten (29:22) war das Spiel endgültig entschieden.


Sonntag, 4. November (Taufkirchen):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

HT München IV – UHC Salzburg  24:26 (13:12)

UHC-Kader (Tore): Harbas (8), Kugler, Aufhauser, Seelig (alle 4), Musil, Holubek (je 2), Gentz, Pac (je 1), Hackenbuchner, Richter, Orkic, Schnur; Tor: Hagler, Klettner.

 

Fünfter Sieg im siebten Spiel, dazu der Sprung auf den dritten Tabellenrang – die UHC-Handballer setzen ihren Erfolgslauf in der Bayerischen Bezirksliga fort. Dafür war gegen die stark aufgestellten und stark dagegen haltenden Gastgeber des HT München IV allerdings die bislang beste Saisonleistung nötig. Nur dank einer gleichermaßen beweglichen, aufmerksamen und aggressiven Abwehr konnten sich die Salzburger vom Start weg jenen Respekt verschaffen, der in einem sehenswerten Handballspiel für den Erfolg über das routinierte Münchner Team nötig war. „Das war heute ein großer Schritt in die Richtung, wie wir uns die Defensivarbeit vorstellen“, schwärmte das UHC-Trainerduo Herbert Wagner und Daniel Röse nach dem 26:24-Erfolg über eine Münchner Mannschaft, die trotz des zehnten Tabellenplatzes nicht wie ein Abstiegskandidat, sondern eher wie ein Titelaspirant agierte.

 

Der Wert dieses Sieges lässt sich an mehreren Faktoren festmachen:

- Der Erfolg gelang trotz des Fehlens von Spielmacher und Topscorer Lukas Schnöll dank einer geschlossen starken UHC-Mannschaftsleistung (und auch dank eines wieder stark aufspielenden Jasmin Harbas, der vor der Pause 6 der 12 UHC-Tore erzielte).

- Auf Basis der starken Abwehr konnten sich die Salzburger auch die eine oder andere Schwäche leisten: So wurden vom UHC drei Siebenmeter verworfen sowie zwischen der 48. und 52. Minute ein – eigentlich vorentscheidender – Vier-Tore-Vorsprung vergeben (von 23:19 glichen die Münchner Gastgeber innerhalb von vier Minuten auf 23:23 aus). Erst zwei weitere Tore von Jasmin Harbas und das 26:24 von Sebastian Aufhauser (25 Sekunden vor Schluss) sorgten für die endgültige Entscheidung.

- Ein erfreuliches Ausrufezeichen setzten auf Seiten des UHC einmal mehr die 18- bis 19-jährigen Youngsters: Goalie Max Hagler sowie die Feldspieler Felix Holubek, Max Seelig, Sebastian Aufhauser und Dominik Orkic trugen maßgeblich zum Salzburger Auswärtssieg bei.


Samstag, 27. Oktober (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SF Föching  37:25 (19:12)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (8), Schmied, Harbas (je 6), Gentz, Hackenbuchner, Holubek (alle 4), Kugler (2), Richter, Orkic, Pac (alle 1), Hesse; Tor: Hagler, Klettner, Maxelmoser.

 

Der vierte Saisonsieg des UHC Salzburg war zugleich der höchste Sieg der aktuellen Bezirksliga-Runde. Die Gastgeber dominierten die Partie gegen die noch punktelosen Sportfreunde Föching vom Start weg, vergaben aber zunächst noch einige ihrer „hundertprozentigen“ Chancen. So dauerte es mit der ersten Fünf-Tore-Führung bis zur 20. Minute (13:8). Diesem Zwischenstand ließen die Salzburger die bereits vorentscheidende 19:12-Pausenführung sowie vier Minuten nach dem Seitenwechsel den ersten Zehn-Tore-Vorsprung folgen (23:13 / 34. Minute). Danach gingen es die UHC-Akteure etwas lockerer an bzw. war die Konzentration ob der klaren

Führung nicht mehr auf dem allerhöchsten Level – dementsprechend tat sich bis zum 37:25-Endstand nicht mehr allzu viel in Sachen Tordifferenz. Die stärksten UHC-Spieler waren diesmal zugleich die drei Topscorer: Lukas Schnöll (vier Tore aus dem Spiel plus vier Siebenmeter) legte gleich zu Beginn mit fünf der ersten neun UHC-Tore den Grundstein zum Erfolg; Jasmin Harbas bot sein bislang stärkstes Saisonspiel und traf wie in seinen besten Zeiten; gleiches galt für Flügelspieler Mathias Schmied, der wie Harbas sechs Tore zum UHC-Sieg beisteuerte.


Sonntag, 21. Oktober (Grafing):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TSV Grafing – UHC Salzburg  34:24 (14:10)

UHC-Kader (Tore): Aufhauser (6), Gentz (5), Holubek (4), Schmied, Musil, Pac (je 2), Kugler, Hesse, Harbas (je 1), Hackenbuchner; Tor: Klettner, Hagler.

 

Die Überraschung gegen den favorisierten BOL-Absteiger ist ausgeblieben, der TSV Grafing bleibt in Pflichtspielen gegen den UHC Salzburg zu Hause ungeschlagen. Das bekannt „heiße Pflaster“ verursachte bei den UHC-Spielern offensichtlich vom Start weg zu große

Nervosität. „Unser Angriff war ein Desaster: Haarsträubende individuelle Fehler, etliche Bälle wurden einfach ,weggeworfen‘ – wir haben uns geschätzte 15 der 34 Gegentore durch Konter nach unnötigen Ballverlusten im Angriff eingefangen“, zog UHC-Trainer Daniel Röse ein ernüchterndes Fazit. Im Positionsangriff hielt die UHC-Abwehr zwar ganz passabel dagegen, doch die vielen Fehler im Spiel nach vorne machten es den Grafingern verhältnismäßig leicht, ihr gefährliches Konterspiel aufzuziehen und sich schon Mitte der zweiten Halbzeit mit 24:14 uneinholbar abzusetzen.


Samstag, 13. Oktober (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TSV Brannenburg  30:29 (16:13)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (8), Hesse, Seelig (je 4), Gentz, Aufhauser (je 3),

Nedic, Schmied (je 2), Kugler, Harbas, Holubek, Milinovic (alle 1); Tor: Maxelmoser, Hagler.

 

Am Ende musste es wieder der Routinier und Spielmacher Lukas Schnöll richten. Der UHC Salzburg hatte im Heimspiel gegen den TSV Brannenburg zum wiederholten Mal einen Vorsprung verspielt und drohte nach einer 28:23-Führung (53. Minute) beim Stand von 29:29 (57.) sogar noch das Spiel zu verlieren. Doch Schnöll verwandelte den Siebenmeter-Strafwurf zum 30:29 sicher (sein achtes Tor), die UHC-Abwehr ließ in den verbleibenden zweieinhalb Spielminuten keinen weiteren Treffer mehr zu und die Salzburger Handballer durften sich über den dritten Sieg im vierten Spiel der Bayerischen Bezirksliga freuen. Wie schon in der Vorwoche beim 26:25 in Rosenheim war es am Ende jedoch nur ein Tor Differenz das übrig blieb und UHC-Trainer Herbert Wagner war mit der Gesamtleistung alles andere als zufrieden: „Am Ende zählen nur die zwei Punkte, aber zwischendurch machte es den Eindruck, als hätten wir alles vergessen, worauf wir im Training hingearbeitet haben – vor allem in der Abwehr.“ In der kommenden Woche spielt der UHC in Grafing, wo es für die Salzburger in der Vergangenheit selten Punkte zu holen gab – ein Gradmesser.

 

Zum Spielverlauf: Eigentlich glückte dem UHC gegen einen schon in den Vorsaisonen immer unangenehmen Gegner ein passabler Start. Nach 2:0-Führung und 4:6-Rückstand blieb die Partie lange ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber noch vor der Halbzeit ein wenig absetzen konnten (über 12:9, 14:10 und 15:11 ging der UHC mit 16:13 in die Pause). Im Angriff versuchten die Salzburger in den ersten

30 Minuten öfter über die Kreisspieler Iver Gentz und Ivo Nedic zum Erfolg zu kommen, was einige sehr schöne Treffer, aber auch einige missglückte Passversuche zur Folge hatte. Besonders positiv fiel vor der Halbzeit der erst heuer in die erste Mannschaft aufgerückte Jugendspieler Sebastian Aufhauser auf. Der wurfstarke 18-Jährige – Sohn des langjährigen österreichischen Fußball-Nationalspielers René Aufhauser – steuerte drei sehenswerte Tore zum erfreulichen Zwischenstand bei. Nach dem Seitenwechsel traf zunächst Brannenburg viermal in Folge, ehe dem UHC gleich im Anschluss das gleiche Kunststück gelang – der Spielstand wechselte somit von 16:13 auf 16:17 und wieder zurück auf 20:17. Nach wie vor taten sich die Salzburger mit den groß gewachsenen und zielgenauen Rückraumwerfern der Gäste schwer – da fand die Abwehr lange kein Rezept. Der UHC konnte dennoch eine klare Führung halten und ausbauen – über Zwischenstände von 22:19 und 24:20 wurde der eingangs erwähnte 28:23-Vorsprung herausgeworfen, doch Brannenburg konterte wieder mit vier Toren in Folge zum 28:27. Zwei Tore von Lukas Schnöll, der fünf seiner acht Treffer nach der Pause erzielte, retteten den insgesamt verdienten UHC-Sieg. Zuvor hatten in den „heißen Phasen“ der Partie auch ein im Angriff wieder starker Oliver Hesse, Flügelspieler Max Seelig (je drei Tore nach der Pause) und Iver Gentz (zwei Tore nach der Pause) die Salzburger in der Spur gehalten.


Samstag, 6. Oktober (Rosenheim):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

ESV Rosenheim – UHC Salzburg  25:26 (16:11)

UHC-Kader (Tore): Schnöll (9), Nedic (4), Harbas, Seelig (je 3), Holubek (2), Hackenbuchner, Schmied, Musil, Aufhauser, Milinovic (alle 1), Kugler, Hesse; Tor: Klettner, Maxelmoser.

 

Drei Spiele, zwei Siege: Die UHC-Handballer sind nach der Auftaktniederlage in der Bayerischen Bezirksliga wieder in der Spur, allerdings sah es beim Auswärtsspiel in Rosenheim lange nicht nach einem Salzburger Sieg aus. Eine völlig verkorkste Anfangsphase, 11:16 zur Halbzeit, 12:18 als höchster Rückstand in der Partie – doch ab der 33. Minute startete der UHC eine Aufholjagd. In der 47. Minute gelang der 20:20-Ausgleich, dem weitere schöne Aktionen bis hin zur 26:23-Führung in der 57. Minute folgten. Zwei Tore von Rosenheim und ein mit viel Pech vergebener Siebenmeter-Strafwurf des UHC (Heber an die Stange von Topscorer Schnöll) machten es noch einmal spannend, doch letztlich brachten die Salzburger Handballer den 26:25-Sieg und zwei Punkte über die Ziellinie. Ein knapper, aber aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte letztlich nicht unverdienter Erfolg.

 

Spielverlauf: Am Anfang ging wirklich alles schief. Der UHC begann mit riesigen Löchern in der Verteidigung und einer ganzen Serie von Abspielfehlern im Angriff – eine Kombination, die zum verdienten 1:4-Rückstand und dem ersten Time-out von UHC-Trainer Herbert Wagner bereits nach sechs Minuten führte. Die angesprochenen Fehler in der Abwehr wurden danach deutlich weniger, die Salzburger Defensive begann sich zu stabilisieren. Vorne merkte man aber das Fehlen des erkrankten Kreisspielers Iver Gentz, das noch öfter im Spiel zu Abstimmungs-Problemen und einer Vielzahl von missglückten Anspielversuchen an den Kreis führen sollte (auch wenn Jasmin Harbas und Ivo Nedic gut spielten und letztlich 3 bzw. 4 Tore erzielten). Kam man dennoch frei vors Rosenheimer Tor, parierte oftmals der mittlerweile warm geschossene Goalie der Gastgeber, dem vor der Pause etliche Glanzparaden gelangen. Die solcherart „geschenkten" Ballgewinne nutzte Rosenheim dankend zur zwischenzeitlich deutlichen Führung.

 

Doch in der zweiten Hälfte schlug die Stunde des UHC. Spielmacher Lukas Schnöll – zuvor noch etwas glücklos – übernahm nach dem 11:17-Rückstand immer öfter selbst die Verantwortung und brachte die Salzburger mit vier der nächsten sechs Tore auf 17:19 heran. Die eingewechselten Youngsters Felix Holubek und Max Seelig steuerten ebenfalls wichtige Tore bei. Die Abwehr war aktiv und aggressiv und der neu ins Spiel gekommene UHC-Goalie Jakob Maxelmoser (18 Jahre alt) hielt, was zu halten war. Über 20:20 und eine 21:20-Führung zog der UHC auf 26:23 davon (57.) und ließ nur noch die beiden Rosenheimer Anschlusstreffer zum 26:25 zu.


Samstag, 29. September (SH Alpenstraße):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - ESV Freilassing  31:24 (21:11)

UHC-Kader (Tore): Schnöll (10), Hackenbuchner (7), Gentz (6), Hesse (4), Schmied, Musil, Harbas, Pac (alle 1), Holubek, Seelig, Milinovic; Tor: Hagler, Klettner.

 

Die bayerischen Gäste-Fans auf der Tribüne der Sporthalle Alpenstraße waren fassungslos. Bereits nach 20 Minuten führten die Handballer des UHC Salzburg im Bezirksliga-Derby gegen den ESV Freilassing mit 15:5 – und das dank einer begeisternden ersten Spielhälfte hochverdient. Mit 21:11 für den UHC ging es in die Pause, nach der die Salzburger einen Gang zurück schalteten. Doch auch im zeitweiligen „Verwaltungsmodus“ pendelte sich die klare UHC-Führung stets zwischen acht und elf Toren ein. Freilassing gestaltete die zweite Hälfte ausgeglichen, kam sogar noch einmal auf sieben Tore heran (29:22), der Salzburger Erfolg blieb aber ungefährdet und der UHC bleibt nach dem 31:24-Sieg in Pflichtspielen gegen den ESV Freilassing zu Hause ungeschlagen.

 

Großen Anteil am Salzburger Sieg hatten Kreisspieler Iver Gentz, der im Alleingang auf 3:0 stellte und seine sechs Treffer innerhalb von nur 20 Minuten erzielte; Topscorer Lukas Schnöll, der nach einer Auszeit in der Vorsaison wieder in alter Spielstärke die Führungsrolle im Team übernommen hat; Oliver Hesse, der den UHC mit drei Toren zwischen der 9. und 13. Minute schon in der Startphase auf die Siegerstraße brachte; Martin Hackenbuchner, nach wie vor eine gefährliche „Waffe“ als Flügel- und Konterspieler; und schließlich der junge UHC-Tormann Max Hagler, der mit seinen erst 18 Jahren von Woche zu Woche stärker wird und von Trainer Herbert Wagner zum zweiten Mal in Folge das Vertrauen als Start-Goalie bekam. Fazit des UHC-Coaches: „Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, jetzt gilt es, diese Leistung in den nächsten Spielen auch über 60 Minuten hinweg abzurufen.“


Samstag, 22. September (Traunreut):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TuS Traunreut – UHC Salzburg  24:20 (10:10)

UHC-Kader (Tore): Seelig (6), Milinovic (4), Schmied, Nedic, Pac (alle 2), Gentz, Musil, Harbas, Aufhauser (alle 1), Hesse, Holubek (je 0); Tor: Ebner, Hagler.

 

Missglückter Saisonstart für die UHC-Handballer: Beim Aufsteiger TuS Traunreut mussten sich die Salzburger zum Auftakt der Bayerischen Bezirksliga mit 20:24 geschlagen geben. Zwar klappte in der Abwehr schon einiges besser als in der Vorsaison, als der UHC im Schnitt noch fast 30 Tore pro Spiel kassierte, dafür jagte diesmal im Angriff ein Fehler den anderen. „Zirka ein Drittel der Tore resultierte aus Traunreuter Kontern nach unerzwungenen Pass- oder Fangfehlern, die uns im Angriff unterlaufen sind. Was wir vorne gespielt haben, war heute leider gar nicht gut", analysierte UHC-Trainer Herbert Wagner, der nur wenige seiner Spieler auf dem gewohnten Leistungsniveau sah.