Samstag, 8. Dezember (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SBC Traunstein  38:19 (17:11)
UHC-Kader (Tore): Gentz (8), Hackenbuchner, Schmied, Seelig (alle 5), Holubek, Schnur (je 4), Schnöll (3), Musil (2), Hesse, Pac (je 1), Harbas, Orkic; Tor: Hagler, Klettner.

 

Es ist vollbracht: Die UHC-Handballer gewinnen das letzte Ligaspiel des Jahres mit einem beeindruckenden 38:19 gegen den SBC Traunstein, der im Vorjahr noch eine Klasse höher in der Bezirksoberliga gespielt hat. Der Kantersieg gegen den Exklub von Trainer Herbert Wagner war zugleich der bislang höchste Saisonsieg der Salzburger, die zum Abschluss der Hinrunde auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga (Relegationsplatz für den Aufstieg) liegen. In der Meisterschaft wartet nun eine längere Feiertags- und WM-Pause auf den UHC – erst am 2. Februar geht es in der Bezirksliga für die Salzburger weiter. Einzig im Bezirkspokal muss der UHC zuvor nochmal ran, dort wartet am 15. Dezember in München der ESV Neuaubing.

 

Zum Spiel: Traunstein hatte bereits die letzten beiden Spiele gegen Bruckmühl (17:29) und in Prien (23:40) deutlich verloren, entsprechend heiß war der UHC auf seinen sechsten Sieg in Folge und kam mit einer 4:1- und 5:2-Führung gut in die Partie. Bereits ab der 5. Minute stellten die Gäste (bis zum Spielende) auf permanente Manndeckung gegen UHC-Spielmacher Lukas Schnöll um, was die Salzburger aber nur kurz aus dem Konzept brachte (6:5). Die Gastgeber nutzten in der Folge die frei gewordenen Räume, um einen  Großteil ihrer Treffer über die Flügel und den Kreis zu erzielen (24 von 38 Toren). So verwunderte es nicht, dass mit Iver Gentz (obendrein einer der besten Abwehr-Spieler des UHC) am Ende der Begegnung ein Kreisspieler mit acht Treffern als bester Salzburger Torschütze in der Statistik aufschien.

 

Über den Pausenstand von 17:11 lag der UHC bereits nach 38 Minuten mit zehn Toren in Führung (23:13). Überhaupt zählte die zweite Halbzeit – angefangen von den beiden starken Torhütern Klettner und Hagler bis zu jedem einzelnen Feldspieler – mit zum Besten, was das Salzburger Handball-Publikum heuer zu sehen bekam. Eine konsequente Abwehrarbeit und ein temporeiches Angriffsspiel führten dazu, dass die Gastgeber den zweiten Spielabschnitt mit 21:8 für sich entschieden. Das ließ am Ende nicht nur die beiden Ex-Traunsteiner Herbert Wagner und Manuel Schnur (4 Tore) jubeln. „Eine wirklich tolle zweite Hälfte, ich bin begeistert“, freute sich der UHC-Ehrenobmann und treueste Fan, die Salzburger Handball-Legende Toni Gassner.


Samstag, 1. Dezember (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SV Anzing III  25:24 (11:10)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (9), Hackenbuchner (4), Gentz, Holubek (je 3), Harbas (2), Schmied, Musil, Seelig, Pac (alle 1), Hesse, Orkic, Schnur; Tor: Hagler, Maxelmoser.

 

Was für eine Abwehrschlacht: Im Heimspiel gegen den SV Anzing III gelang den UHC-Handballern mit viel Mühe ein 25:24-Erfolg. Zwar lagen die Salzburger die meiste Zeit der Begegnung voran, doch umgekehrt vergaben die Gäste in der Schluss-Sekunde sogar noch einen Siebenmeter, der den Ausgleich bedeutet hätte. Dank des fünften Sieges in Serie festigten die Salzburger den zweiten Tabellenplatz in der Bayerischen Bezirksliga, punktgleich mit TuS Prien. Auch die Heimserie des UHC ist weiter makellos. Im fünften Spiel in Salzburg gab es den fünften Sieg. Eine Salzburger Spezialität sind heuer offensichtlich die knappen Erfolge in hart umkämpften Spielen: 26:25 in Rosenheim, 30:29 gegen Brannenburg, 26:24 beim HT München IV, 24:22 in Bruckmühl und nun 25:24 gegen Anzing III. „Wir dürfen uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen, denn wie man sieht, hätte es einige Male auch anders ausgehen können“, motivierte Trainer Herbert Wagner seine Schützlinge im Laufe der vorangegangenen Trainingswochen.


Sonntag, 18. November (Bruckmühl):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

SV Bruckmühl – UHC Salzburg  22:24 (10:11)

UHC-Kader (Tore): Pac (6), Holubek, Schnöll (je 5), Gentz (3), Schnur (2), Hesse, Hackenbuchner, Musil (alle 1), Grubisic-Cabo, Lohmaier, Milinovic; Tor: Hagler, Klettner.

 

Die UHC-Handballer setzen ihren Erfolgslauf mit dem vierten Sieg in Serie bzw. dem insgesamt siebten Saisonsieg fort und gewinnen in der Bayerischen Bezirksliga überhaupt zum ersten Mal auswärts beim SV Bruckmühl. Mit dem 24:22-Erfolg in einer ausgeglichenen und heiß umkämpften Begegnung verteidigen die Salzburger den zweiten Tabellenplatz und bleiben in Schlagdistanz zum Spitzenreiter Grafing, der ebenfalls 14 Pluspunkte, aber eine Niederlage weniger auf dem Konto hat. Mann des Spiels war der erst 18-jährige UHC-Tormann Maximilian Hagler, der die Angreifer der Gastgeber mit einer Abwehrquote von über 50 Prozent zur Verzweiflung brachte. Am anderen Ende der „Alterspyramide“ glänzte der 47-jährige Flügel-Routinier Stefan Pac erstmals in dieser Saison als UHC-Topscorer (6 Treffer). Ein Schlüssel zum Salzburger Erfolg war das neuerlich sehr starke Abwehrspiel.


Samstag, 10. November (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TuS Prien  30:25 (15:11)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (14), Aufhauser (4), Gentz, Schmied, Harbas, Holubek (alle 2), Musil, Orkic, Kugler, Pac (alle 1), Hesse; Tor: Klettner, Hagler.

 

Die Hochform der UHC-Handballer hält an. Mit einem 30:25-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenführer TuS Prien schieben sich die Salzburger zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze der Bayerischen Bezirksliga (das Spiel zwischen Freilassing und Grafing steht noch aus und wird vermutlich einen Führungswechsel bringen). Angeführt von Topscorer Lukas Schnöll, der alle fünf Siebenmeter verwandelte und neunmal aus dem Spiel traf, sowie mit einer neuerlich bärenstarken Abwehrleistung drückten die Gastgeber dem anfangs noch ausgeglichenen Spiel in der Sporthalle Liefering mit Fortdauer der Partie immer stärker ihren Stempel auf. Ein 4:7 nach 12 Minuten drehte der UHC bis zur 24. Minute in eine 14:10-Führung – mit 15:11 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kam Prien noch einmal auf 16:15 heran, doch die Salzburger präsentierten sich weiter in Topform und zogen bis auf 25:18 (45.) davon. Nach 55 Minuten (29:22) war das Spiel endgültig entschieden.


Sonntag, 4. November (Taufkirchen):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

HT München IV – UHC Salzburg  24:26 (13:12)

UHC-Kader (Tore): Harbas (8), Kugler, Aufhauser, Seelig (alle 4), Musil, Holubek (je 2), Gentz, Pac (je 1), Hackenbuchner, Richter, Orkic, Schnur; Tor: Hagler, Klettner.

 

Fünfter Sieg im siebten Spiel, dazu der Sprung auf den dritten Tabellenrang – die UHC-Handballer setzen ihren Erfolgslauf in der Bayerischen Bezirksliga fort. Dafür war gegen die stark aufgestellten und stark dagegen haltenden Gastgeber des HT München IV allerdings die bislang beste Saisonleistung nötig. Nur dank einer gleichermaßen beweglichen, aufmerksamen und aggressiven Abwehr konnten sich die Salzburger vom Start weg jenen Respekt verschaffen, der in einem sehenswerten Handballspiel für den Erfolg über das routinierte Münchner Team nötig war. „Das war heute ein großer Schritt in die Richtung, wie wir uns die Defensivarbeit vorstellen“, schwärmte das UHC-Trainerduo Herbert Wagner und Daniel Röse nach dem 26:24-Erfolg über eine Münchner Mannschaft, die trotz des zehnten Tabellenplatzes nicht wie ein Abstiegskandidat, sondern eher wie ein Titelaspirant agierte.

 

Der Wert dieses Sieges lässt sich an mehreren Faktoren festmachen:

- Der Erfolg gelang trotz des Fehlens von Spielmacher und Topscorer Lukas Schnöll dank einer geschlossen starken UHC-Mannschaftsleistung (und auch dank eines wieder stark aufspielenden Jasmin Harbas, der vor der Pause 6 der 12 UHC-Tore erzielte).

- Auf Basis der starken Abwehr konnten sich die Salzburger auch die eine oder andere Schwäche leisten: So wurden vom UHC drei Siebenmeter verworfen sowie zwischen der 48. und 52. Minute ein – eigentlich vorentscheidender – Vier-Tore-Vorsprung vergeben (von 23:19 glichen die Münchner Gastgeber innerhalb von vier Minuten auf 23:23 aus). Erst zwei weitere Tore von Jasmin Harbas und das 26:24 von Sebastian Aufhauser (25 Sekunden vor Schluss) sorgten für die endgültige Entscheidung.

- Ein erfreuliches Ausrufezeichen setzten auf Seiten des UHC einmal mehr die 18- bis 19-jährigen Youngsters: Goalie Max Hagler sowie die Feldspieler Felix Holubek, Max Seelig, Sebastian Aufhauser und Dominik Orkic trugen maßgeblich zum Salzburger Auswärtssieg bei.


Samstag, 27. Oktober (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - SF Föching  37:25 (19:12)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (8), Schmied, Harbas (je 6), Gentz, Hackenbuchner, Holubek (alle 4), Kugler (2), Richter, Orkic, Pac (alle 1), Hesse; Tor: Hagler, Klettner, Maxelmoser.

 

Der vierte Saisonsieg des UHC Salzburg war zugleich der höchste Sieg der aktuellen Bezirksliga-Runde. Die Gastgeber dominierten die Partie gegen die noch punktelosen Sportfreunde Föching vom Start weg, vergaben aber zunächst noch einige ihrer „hundertprozentigen“ Chancen. So dauerte es mit der ersten Fünf-Tore-Führung bis zur 20. Minute (13:8). Diesem Zwischenstand ließen die Salzburger die bereits vorentscheidende 19:12-Pausenführung sowie vier Minuten nach dem Seitenwechsel den ersten Zehn-Tore-Vorsprung folgen (23:13 / 34. Minute). Danach gingen es die UHC-Akteure etwas lockerer an bzw. war die Konzentration ob der klaren

Führung nicht mehr auf dem allerhöchsten Level – dementsprechend tat sich bis zum 37:25-Endstand nicht mehr allzu viel in Sachen Tordifferenz. Die stärksten UHC-Spieler waren diesmal zugleich die drei Topscorer: Lukas Schnöll (vier Tore aus dem Spiel plus vier Siebenmeter) legte gleich zu Beginn mit fünf der ersten neun UHC-Tore den Grundstein zum Erfolg; Jasmin Harbas bot sein bislang stärkstes Saisonspiel und traf wie in seinen besten Zeiten; gleiches galt für Flügelspieler Mathias Schmied, der wie Harbas sechs Tore zum UHC-Sieg beisteuerte.


Sonntag, 21. Oktober (Grafing):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TSV Grafing – UHC Salzburg  34:24 (14:10)

UHC-Kader (Tore): Aufhauser (6), Gentz (5), Holubek (4), Schmied, Musil, Pac (je 2), Kugler, Hesse, Harbas (je 1), Hackenbuchner; Tor: Klettner, Hagler.

 

Die Überraschung gegen den favorisierten BOL-Absteiger ist ausgeblieben, der TSV Grafing bleibt in Pflichtspielen gegen den UHC Salzburg zu Hause ungeschlagen. Das bekannt „heiße Pflaster“ verursachte bei den UHC-Spielern offensichtlich vom Start weg zu große

Nervosität. „Unser Angriff war ein Desaster: Haarsträubende individuelle Fehler, etliche Bälle wurden einfach ,weggeworfen‘ – wir haben uns geschätzte 15 der 34 Gegentore durch Konter nach unnötigen Ballverlusten im Angriff eingefangen“, zog UHC-Trainer Daniel Röse ein ernüchterndes Fazit. Im Positionsangriff hielt die UHC-Abwehr zwar ganz passabel dagegen, doch die vielen Fehler im Spiel nach vorne machten es den Grafingern verhältnismäßig leicht, ihr gefährliches Konterspiel aufzuziehen und sich schon Mitte der zweiten Halbzeit mit 24:14 uneinholbar abzusetzen.


Samstag, 13. Oktober (SH Liefering):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - TSV Brannenburg  30:29 (16:13)
UHC-Kader (Tore): Schnöll (8), Hesse, Seelig (je 4), Gentz, Aufhauser (je 3),

Nedic, Schmied (je 2), Kugler, Harbas, Holubek, Milinovic (alle 1); Tor: Maxelmoser, Hagler.

 

Am Ende musste es wieder der Routinier und Spielmacher Lukas Schnöll richten. Der UHC Salzburg hatte im Heimspiel gegen den TSV Brannenburg zum wiederholten Mal einen Vorsprung verspielt und drohte nach einer 28:23-Führung (53. Minute) beim Stand von 29:29 (57.) sogar noch das Spiel zu verlieren. Doch Schnöll verwandelte den Siebenmeter-Strafwurf zum 30:29 sicher (sein achtes Tor), die UHC-Abwehr ließ in den verbleibenden zweieinhalb Spielminuten keinen weiteren Treffer mehr zu und die Salzburger Handballer durften sich über den dritten Sieg im vierten Spiel der Bayerischen Bezirksliga freuen. Wie schon in der Vorwoche beim 26:25 in Rosenheim war es am Ende jedoch nur ein Tor Differenz das übrig blieb und UHC-Trainer Herbert Wagner war mit der Gesamtleistung alles andere als zufrieden: „Am Ende zählen nur die zwei Punkte, aber zwischendurch machte es den Eindruck, als hätten wir alles vergessen, worauf wir im Training hingearbeitet haben – vor allem in der Abwehr.“ In der kommenden Woche spielt der UHC in Grafing, wo es für die Salzburger in der Vergangenheit selten Punkte zu holen gab – ein Gradmesser.

 

Zum Spielverlauf: Eigentlich glückte dem UHC gegen einen schon in den Vorsaisonen immer unangenehmen Gegner ein passabler Start. Nach 2:0-Führung und 4:6-Rückstand blieb die Partie lange ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber noch vor der Halbzeit ein wenig absetzen konnten (über 12:9, 14:10 und 15:11 ging der UHC mit 16:13 in die Pause). Im Angriff versuchten die Salzburger in den ersten

30 Minuten öfter über die Kreisspieler Iver Gentz und Ivo Nedic zum Erfolg zu kommen, was einige sehr schöne Treffer, aber auch einige missglückte Passversuche zur Folge hatte. Besonders positiv fiel vor der Halbzeit der erst heuer in die erste Mannschaft aufgerückte Jugendspieler Sebastian Aufhauser auf. Der wurfstarke 18-Jährige – Sohn des langjährigen österreichischen Fußball-Nationalspielers René Aufhauser – steuerte drei sehenswerte Tore zum erfreulichen Zwischenstand bei. Nach dem Seitenwechsel traf zunächst Brannenburg viermal in Folge, ehe dem UHC gleich im Anschluss das gleiche Kunststück gelang – der Spielstand wechselte somit von 16:13 auf 16:17 und wieder zurück auf 20:17. Nach wie vor taten sich die Salzburger mit den groß gewachsenen und zielgenauen Rückraumwerfern der Gäste schwer – da fand die Abwehr lange kein Rezept. Der UHC konnte dennoch eine klare Führung halten und ausbauen – über Zwischenstände von 22:19 und 24:20 wurde der eingangs erwähnte 28:23-Vorsprung herausgeworfen, doch Brannenburg konterte wieder mit vier Toren in Folge zum 28:27. Zwei Tore von Lukas Schnöll, der fünf seiner acht Treffer nach der Pause erzielte, retteten den insgesamt verdienten UHC-Sieg. Zuvor hatten in den „heißen Phasen“ der Partie auch ein im Angriff wieder starker Oliver Hesse, Flügelspieler Max Seelig (je drei Tore nach der Pause) und Iver Gentz (zwei Tore nach der Pause) die Salzburger in der Spur gehalten.


Samstag, 6. Oktober (Rosenheim):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

ESV Rosenheim – UHC Salzburg  25:26 (16:11)

UHC-Kader (Tore): Schnöll (9), Nedic (4), Harbas, Seelig (je 3), Holubek (2), Hackenbuchner, Schmied, Musil, Aufhauser, Milinovic (alle 1), Kugler, Hesse; Tor: Klettner, Maxelmoser.

 

Drei Spiele, zwei Siege: Die UHC-Handballer sind nach der Auftaktniederlage in der Bayerischen Bezirksliga wieder in der Spur, allerdings sah es beim Auswärtsspiel in Rosenheim lange nicht nach einem Salzburger Sieg aus. Eine völlig verkorkste Anfangsphase, 11:16 zur Halbzeit, 12:18 als höchster Rückstand in der Partie – doch ab der 33. Minute startete der UHC eine Aufholjagd. In der 47. Minute gelang der 20:20-Ausgleich, dem weitere schöne Aktionen bis hin zur 26:23-Führung in der 57. Minute folgten. Zwei Tore von Rosenheim und ein mit viel Pech vergebener Siebenmeter-Strafwurf des UHC (Heber an die Stange von Topscorer Schnöll) machten es noch einmal spannend, doch letztlich brachten die Salzburger Handballer den 26:25-Sieg und zwei Punkte über die Ziellinie. Ein knapper, aber aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte letztlich nicht unverdienter Erfolg.

 

Spielverlauf: Am Anfang ging wirklich alles schief. Der UHC begann mit riesigen Löchern in der Verteidigung und einer ganzen Serie von Abspielfehlern im Angriff – eine Kombination, die zum verdienten 1:4-Rückstand und dem ersten Time-out von UHC-Trainer Herbert Wagner bereits nach sechs Minuten führte. Die angesprochenen Fehler in der Abwehr wurden danach deutlich weniger, die Salzburger Defensive begann sich zu stabilisieren. Vorne merkte man aber das Fehlen des erkrankten Kreisspielers Iver Gentz, das noch öfter im Spiel zu Abstimmungs-Problemen und einer Vielzahl von missglückten Anspielversuchen an den Kreis führen sollte (auch wenn Jasmin Harbas und Ivo Nedic gut spielten und letztlich 3 bzw. 4 Tore erzielten). Kam man dennoch frei vors Rosenheimer Tor, parierte oftmals der mittlerweile warm geschossene Goalie der Gastgeber, dem vor der Pause etliche Glanzparaden gelangen. Die solcherart „geschenkten" Ballgewinne nutzte Rosenheim dankend zur zwischenzeitlich deutlichen Führung.

 

Doch in der zweiten Hälfte schlug die Stunde des UHC. Spielmacher Lukas Schnöll – zuvor noch etwas glücklos – übernahm nach dem 11:17-Rückstand immer öfter selbst die Verantwortung und brachte die Salzburger mit vier der nächsten sechs Tore auf 17:19 heran. Die eingewechselten Youngsters Felix Holubek und Max Seelig steuerten ebenfalls wichtige Tore bei. Die Abwehr war aktiv und aggressiv und der neu ins Spiel gekommene UHC-Goalie Jakob Maxelmoser (18 Jahre alt) hielt, was zu halten war. Über 20:20 und eine 21:20-Führung zog der UHC auf 26:23 davon (57.) und ließ nur noch die beiden Rosenheimer Anschlusstreffer zum 26:25 zu.


Samstag, 29. September (SH Alpenstraße):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

UHC Salzburg - ESV Freilassing  31:24 (21:11)

UHC-Kader (Tore): Schnöll (10), Hackenbuchner (7), Gentz (6), Hesse (4), Schmied, Musil, Harbas, Pac (alle 1), Holubek, Seelig, Milinovic; Tor: Hagler, Klettner.

 

Die bayerischen Gäste-Fans auf der Tribüne der Sporthalle Alpenstraße waren fassungslos. Bereits nach 20 Minuten führten die Handballer des UHC Salzburg im Bezirksliga-Derby gegen den ESV Freilassing mit 15:5 – und das dank einer begeisternden ersten Spielhälfte hochverdient. Mit 21:11 für den UHC ging es in die Pause, nach der die Salzburger einen Gang zurück schalteten. Doch auch im zeitweiligen „Verwaltungsmodus“ pendelte sich die klare UHC-Führung stets zwischen acht und elf Toren ein. Freilassing gestaltete die zweite Hälfte ausgeglichen, kam sogar noch einmal auf sieben Tore heran (29:22), der Salzburger Erfolg blieb aber ungefährdet und der UHC bleibt nach dem 31:24-Sieg in Pflichtspielen gegen den ESV Freilassing zu Hause ungeschlagen.

 

Großen Anteil am Salzburger Sieg hatten Kreisspieler Iver Gentz, der im Alleingang auf 3:0 stellte und seine sechs Treffer innerhalb von nur 20 Minuten erzielte; Topscorer Lukas Schnöll, der nach einer Auszeit in der Vorsaison wieder in alter Spielstärke die Führungsrolle im Team übernommen hat; Oliver Hesse, der den UHC mit drei Toren zwischen der 9. und 13. Minute schon in der Startphase auf die Siegerstraße brachte; Martin Hackenbuchner, nach wie vor eine gefährliche „Waffe“ als Flügel- und Konterspieler; und schließlich der junge UHC-Tormann Max Hagler, der mit seinen erst 18 Jahren von Woche zu Woche stärker wird und von Trainer Herbert Wagner zum zweiten Mal in Folge das Vertrauen als Start-Goalie bekam. Fazit des UHC-Coaches: „Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, jetzt gilt es, diese Leistung in den nächsten Spielen auch über 60 Minuten hinweg abzurufen.“


Samstag, 22. September (Traunreut):

Bayerische Bezirksliga/Oberbayern, Staffel 2:

 

TuS Traunreut – UHC Salzburg  24:20 (10:10)

UHC-Kader (Tore): Seelig (6), Milinovic (4), Schmied, Nedic, Pac (alle 2), Gentz, Musil, Harbas, Aufhauser (alle 1), Hesse, Holubek (je 0); Tor: Ebner, Hagler.

 

Missglückter Saisonstart für die UHC-Handballer: Beim Aufsteiger TuS Traunreut mussten sich die Salzburger zum Auftakt der Bayerischen Bezirksliga mit 20:24 geschlagen geben. Zwar klappte in der Abwehr schon einiges besser als in der Vorsaison, als der UHC im Schnitt noch fast 30 Tore pro Spiel kassierte, dafür jagte diesmal im Angriff ein Fehler den anderen. „Zirka ein Drittel der Tore resultierte aus Traunreuter Kontern nach unerzwungenen Pass- oder Fangfehlern, die uns im Angriff unterlaufen sind. Was wir vorne gespielt haben, war heute leider gar nicht gut", analysierte UHC-Trainer Herbert Wagner, der nur wenige seiner Spieler auf dem gewohnten Leistungsniveau sah.