Samstag, 16. November (Unterhaching): Bayerische Bezirksoberliga:

 

HT München II - UHC Salzburg  34:18 (16:6)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (6), Sperl, Pac (je 3), Schnur, Holubek (je 2), Gentz, Hauch (je 1), Rief, Hesse, Werner, Seelig; Tor: Hagler, Sharifi.

 

Die Handballer des UHC Salzburg bleiben auswärts weiter sieglos. Auch das dritte Match in der Fremde endet in der Bezirksoberliga mit einer Niederlage. Mit einem 18:34 (6:16) müssen sich die Salzburger bei HT München II klar geschlagen geben. Ein Trend, der sich bei den deutlichen UHC-Niederlagen fortsetzt: In der Abwehr agiert man annähernd auf Augenhöhe, doch man fängt sich durch zu viele Fehlwürfe und Ballverluste im Angriff ein Kontertor nach dem anderen ein. Umso konzentrierter gilt es, das nächste Heimspiel am Samstag in einer Woche anzugehen: Mit dem TSV Grafing kommt ein „alter Bekannter“ aus der Bezirksliga, der ebenfalls gegen den Abstieg kämpft – ein klassisches „Vier-Punkte-Spiel“.


Sonntag, 10. November (SH Alpenstraße): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - SG Süd/Blumenau  22:22 (8:9)

UHC-Kader (Tore): Aufhauser (7), Holubek (5), Gentz (4), Schnur (3), Seelig (2), Hesse (1), Hackenbuchner, Sperl, Werner, Musil, Pac; Tor: Hagler, Klettner.

 

Nächster Punktgewinn für den UHC: Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg der Salzburger Handballer in der Bayerischen Bezirksoberliga legte der UHC im Heimspiel gegen die SG Süd/Blumenau mit einem 22:22-Remis nach. Mit dem Sprung auf den neunten Tabellenplatz verlassen die Salzburger auch erstmals die Abstiegszone der Bezirksoberliga, wobei sich das Trainerduo Wagner/Röse in vielen Phasen der Begegnung beim überragenden UHC-Torhüter Max Hagler bedanken durfte. Die Paraden des 19-Jährigen, darunter ein gehaltener Siebenmeter in der heiß umkämpften Schlussphase, kaschierten die Tatsache, dass es sich in Summe um eine der schwächsten Saisonleistungen des Aufsteigers handelte. So war es zum einen ein glücklicher Punktgewinn, weil der UHC mit einer noch nie gesehenen Fehlpassquote die Gäste ein ums andere Mal zum Kontern und Toreschießen einlud und das Match am Ende noch leicht hätte kippen können, zum anderen war es ein unglücklicher Punktverlust, da man das Spiel in der zweiten Halbzeit eigentlich unter Kontrolle bekommen hatte und vom 9:11-Rückstand zu einer 18:15-Führung davongezogen war bzw. vier Minuten vor Spielende immer noch mit 22:20 voran lag.


Sonntag, 3. November (SH Liefering): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - TSV EBE Forst United  23:21 (12:9)

UHC-Kader (Tore): Holubek (7), Gentz, Hackenbuchner, Sperl, Aufhauser (alle 3), Seelig (2), Hesse, Werner (je 1), Pac; Tor: Hagler, Maxelmoser.

 

Erstes Erfolgserlebnis für die Handballer des UHC Salzburg in der Bayerischen Bezirksoberliga: Mit einem 23:21-Heimsieg gegen Ebersberg verabschiedete sich der Aufsteiger vom letzten Tabellenplatz und hat in einer Woche gleich die Gelegenheit mit einem weiteren Erfolg gegen das neue Schlusslicht SG Süd/Blumenau nachzulegen. „Das wäre ein wichtiger Befreiungsschlag, der uns erstmals in dieser Saison aus der Abstiegsregion führen könnte“, ist Obmann Thomas Manhart vor dem nächsten UHC-Heimspiel am 10. 11. (am Spielort Alpenstraße) vorsichtig optimistisch. 

 

Der Salzburger Sieg gegen Ebersberg war hochverdient, auch wenn aktuell durch die Vielzahl an verletzten Stammspielern immer wieder um die spielerische Linie gerungen werden muss. Dennoch lag der UHC ab der 20. Minute stets in Führung, zunächst mit drei bis vier Toren (11:7, 13:9, 18:14), zwischenzeitlich mit fünf bis sechs Toren Differenz (21:15, 23:17). Als die Gäste vier Minuten vor Spielende auf Manndeckung umstellten, riskierten die Salzburger nicht mehr allzu viel, um den ersten Saisonsieg in Sicherheit zu bringen. Ebersberg gelangen noch vier Treffer in Serie, ehe bei 23:21 der erlösende Schlusspfiff ertönte.

 

Großen Anteil am Salzburger Erfolg hatte Goalie Max Hagler, der vor allem in jenen Phasen seine besten Paraden zeigte, als Ebersberg nur zwei, drei Tore vom Ausgleich entfernt war. Unter den Feldspielern glänzten zunächst Kreisspieler Iver Gentz und Youngster Felix

Holubek im Rückraum mit Führungsqualitäten, aber letztlich war es vor allem eine überzeugende Teamleistung, die den UHC Salzburg über die ersten beiden Punkte als Aufsteiger jubeln ließ.


Samstag, 26. Oktober (München): Bayerische Bezirksoberliga:

 

FC Bayern München - UHC Salzburg  43:30 (20:14)
UHC-Kader (Tore): L. Schnöll, Hackenbuchner (je 7), Holubek (5), Aufhauser (4), Hesse, Pac (je 3), Seelig (1), Sperl, Musil; Tor: Hagler, Sharifi.

 

Mit der bislang höchsten Saisonniederlage wurde der österreichische Nationalfeiertag für die UHC-Handballer eher zum „Nationaltrauertag“. Beim FC Bayern München lagen die Salzburger bereits nach einer guten Viertelstunde mit 5:13 hinten. Zwar kämpfte man sich danach wieder bis zum 12:15 in die Partie zurück, aber dauerhaft hatte der UHC vor allem dem glänzenden Konterspiel der Gastgeber nichts entgegenzusetzen. „Das habe ich in dieser Form noch selten gesehen“, zeigte sich UHC-Trainer Daniel Röse von den nahezu perfekt vorgetragenen Kontern des FC Bayern beeindruckt, „wir haben sicher an die 20 Treffer aus Gegenstößen kassiert. Fast jeder Fehler im Angriff führte gnadenlos zu einem Gegentor.“ Obwohl aus dieser Konter-Dominanz der Bayern eine deutliche UHC-Niederlage resultierte, gab es auch kleine Lichtblicke: So konnten die Salzburger im Positionsangriff durchaus mithalten, der langjährige UHC-Topscorer Lukas Schnöll bot wieder eine starke Leistung und die Mannschaft kämpfte trotz klarem Rückstand bis zum Schlusspfiff mit großer Motivation um jedes Tor. Das Fazit von Trainer Röse: „Wir lernen in jedem Spiel in der Bezirksoberliga dazu, auch – oder gerade – bei solch einem Ergebnis.“


Samstag, 19. Oktober (SH Liefering): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - TSV Allach 09 II  25:34 (9:18)
UHC-Kader (Tore): L. Schnöll (8), Aufhauser (5), Seelig (4), Hesse (3), Harbas (2), Sperl, Holubek, Pac (alle 1), Hackenbuchner, Musil; Tor: Hagler, Klettner.

 

Pleiten, Pech und Pannen – unter diesem Motto stand das dritte Saisonspiel der UHC-Handballer in der Bayerischen Bezirksoberliga. Nach raschem 1:6-Rückstand wollten die Salzburger immer wieder zur Aufholjagd starten (was zwischenzeitlich mit 6:9 und 8:10 auch gelang), doch langfristig stellte sich der Erfolg einfach nicht ein. Allein fünf erfolgreiche UHC-Aktionen wurden in der ersten Hälfte wegen Übertreten abgepfiffen, so zogen die Gäste aus Allach bereits bis zur Pause fast uneinholbar davon (9:18).

 

Nach dem Seitenwechsel glückte dem UHC etwas mehr, vor allem Lukas Schnöll erzielte noch fünf sehenswerte Tore, aber Allach II kontrollierte das Spiel und ließ keine Spannung mehr aufkommen. Die Statistik von 16:16 Toren nach der Pause war letztlich nur ein schwacher Trost für einen wieder zu fehleranfälligen Aufsteiger. Vor einem Highlight der Saison – in einer Woche ist der UHC ausgerechnet am österreichischen Nationalfeiertag beim FC Bayern München zu Gast – herrscht bei den Salzburger Handballern eher Katerstimmung statt Aufbruchstimmung.


Sonntag, 13. Oktober (Vaterstetten): Bayerische Bezirksoberliga:

 

TSV Vaterstetten - UHC Salzburg  28:19 (12:8)
UHC-Kader (Tore): Gentz, Hesse, Hackenbuchner, Aufhauser (alle 4), Sperl (2), Holubek (1), Musil, Harbas, Pac; Tor: Maxelmoser, Hagler.

 

Der Aufsteiger UHC Salzburg zahlt in der Bayerischen Bezirksoberliga der Handballer weiter Lehrgeld. Mit mehreren entscheidenden Ausfällen (darunter Spielmacher Lukas Schnöll und der kurzfristige erkrankte Flügel Max Seelig) klappte es vor allem im Angriff nicht nach Wunsch. Zwar hielten sich die Gäste noch bis zur 49. Minute ganz gut im Spiel (16:19-Rückstand), doch in den letzten zehn Minuten konnte Vaterstetten noch einmal den Druck erhöhen und am Ende deutlich mit 28:19 gewinnen. „Es war fast zu befürchten“, analysierte UHC-Coach Herbert Wagner, „durch die Ausfälle waren wir im Angriff nicht dauerhaft gefährlich genug und kassierten als Folge auch zu viele Kontertore. Die Verteidigung war im Großen und Ganzen nicht schlecht, aber das reicht auf Bezirksoberliga-Niveau eben nicht.“ Unter den elf mitgereisten Spielern bot diesmal vor allem Oliver Hesse eine starke Leistung.


Samstag, 28. September (SH Liefering): Bayerische Bezirksoberliga:

 

UHC Salzburg - TSV München-Ost  21:31 (11:17)
UHC-Kader (Tore): Aufhauser (6), Holubek (5), L. Schnöll, Seelig (je 4), Gentz (2), Hesse, Hackenbuchner, Schmied, Musil, Harbas, Schnur, Pac; Tor: Maxelmoser, Hagler.

 

Der Wind weht in der Bezirksoberliga deutlich rauer als in der Bezirksliga: Mit dieser Erkenntnis und einer 21:31-Heimpleite muss der Aufsteiger UHC Salzburg den ersten Spieltag der neuen Handball-Saison abhaken. Zwar kamen die Salzburger mit gewohnt starker Deckungsarbeit ganz gut in die Partie (4:4 nach 10 Minuten) und schienen mit dem Favoriten mithalten zu können, aber schon die erste kleine Schwächephase wurde von den Gästen zu einer Vier-Tore-Führung genutzt (4:8). Auch in der Folge bestrafte München-Ost selbst die kleinsten Fehler der Salzburger umgehend mit Gegentoren. Bis zum 11:14 (27.) blieb der UHC zwar noch annähernd in Schlagdistanz, doch dann hieß es: Willkommen in der Bezirksoberliga! Nach 40 Minuten war aus dem 11:14 ein 12:25 geworden, das Spiel war entschieden und die Salzburger wirkten zu diesem Zeitpunkt auch von der Körpersprache her wie ein angeschlagener Boxer. Die klare Niederlage schmerzte am Ende ebenso wie das jüngste Verletzungspech beim UHC: Nach Max Rief (Bänderriss im August) und Dominik Orkic (Bänderverletzung im Abschlusstraining) fällt mit Max Musil (Sehnenriss gegen München-Ost) ein weiterer UHC-Spieler für längere Zeit aus.